Forum Nachhaltigkeit

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Ich glaube wirklich, dass Jeder etwas machen kann. Weniger: Müll, Energieverschwendung, Food Miles, usw. Mehr: Soziale Kontakte, Spass, Produkte aus der Umgebung Ich würde mich freuen, diese Themen mit anderen pragmatischen Optimisten zu diskutieren. Ideologie & Esotherik: lieber in anderen Gruppen.

Wissen vs. Handeln

começado por naiart ( 7 Dez 2007)


  • 7 Dez 2007

    Habe gerade den ersten Artikel der aktuellen GEO Ausgabe zum Thema Klimawandel gelesen … da geht es weniger um den Klimawandel an sich sondern darum, warum es uns so schwer Fällt, darauf angemessen zu reagieren.

    Obwohl wir ausreichend Fakten kennen, verdrängen wir das Problem im Alltag statt zu handeln (weil es zu groß ist und wir noch keine angemessene Reaktion in der Gesellschaft gefunden haben, darauf zu reagieren. Und als einzelner fühlt man sich überfordert).

    Sehr interessant, kann ich jedem empfehlen … leider auch war … ich muss da noch mal darüber nachdenken…

    Grüße,
    Traian

  • 11 Dez 2007

    Kleiner Nachtrag: bin jetzt mit allen Artikeln zu dem Thema im aktuellen GEO Heft durch und kann noch einen weiteren Empfehlen: den mit den Mythen zum Klimaschutz … von wegen es ist alles nur Hysterie … auch sehr lesenswert.

    Jetzt kann man den typischen Einwänden sachlich entgegenwirken (wo einem machmal die Argumente gefehlt haben statt dem Bauchgefühl )

  • 9 Mar 2008

    Wissen:

    Gapcast Energy

    Gapminder World

    Spiel mal ein bisschen mit Gapminder World rum und dann denk mal nach:
    Bevölkerungswachstum x Wirtschaftswachstum x Energieverbrauch ==> ???
    Ganz genau, the shit hits the fan, big time, baby. Und zwar in den nächsten 50 Jahren, mindestens unsere Kinder werden das voll miterleben, wahrscheinlich wir selbst.

    Handeln:
    Da wird nix Relevantes passieren, die Politik bekommt die CO2-Reduktion global niemals hin - weil Kohle die einzige weltweit verfügbare, billige Energiequelle ist, vor allem in den Schwellenländern die stark wachsen (China, Indien, Brasilien, etc.). CO2-Abspaltung funktioniert in der Größenordnung nicht und ist zu teuer, Alternative Energiequellen reichen nicht, Atom auch nicht und wenn wärs oft politisch zu brisant. Fazit: der CO2-Level wird weiter wachsen, bis das Öl und die Kohle alle sind.

    Schlussfolgerung:
    es ist vollkommen egal ob der Mensch an der Klimakatastrophe Schuld ist oder nicht, denn wir schaffens eh nicht das CO2 zu reduzieren. DASS es wärmer wird bezweifelt aber keiner, da stimmen sogar die Kyoto-Kritiker zu. Die aktuelle Debatte geht also völlig am Thema vorbei, die Frage ist nicht wie wir die Klimakatastrophe verhindern können, sondern wie wir mit den Konsequenzen umgehen werden.
    Darüber denkt noch gar niemand nach…
    ;-)

    kaneda42 editou esta postagem 9 Mar 2008

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