Bücher, Literatur, Publikationen, Zeitschriften

Bücher, Literatur, Publikationen, Zeitschriften

auch im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung und Internet-tisierung des Lebens ist da noch etwas, ohne das die Menschheit auch in Zukunft wohl kaum auskommen wird: das BUCH. Da es allein in Deutschland jährlich ca 90.000 (neunzigtausend!) Bücher neu herausgegeben resp. neu aufgelegt werden, ist es nicht sehr einfach, da die Übersicht zu behalten... *Desterwejens:* Her mit Euren besonderen Empfehlungen! Was? Alles, was mit gedrukten Produkten zu tun hat, gerne also auch lobenswerte Bibliotheken/Büchereien, Buchhandlungen, Verlage... (ausgenommen vielleicht Werbedruckstücke u.ä. jedweder Art)

von QYPErn empfohlen

começado por Siri (10-08-2007, 23:31)

  • Www

    Siri

    Admin

    10-08-2007, 23:31

    lesenswertes – von QYPErn für QYPEr empfohlen!

    den reigen eröffne ich mal mi VerenaAnna…
    ... ihr tip: “Die Lewins” (Gita Lehr)

    es geht um eine Familie, die sich sehr von ihrer Umwelt abhebt, weil komplett anders als der Rest des Ortes, um Liebe unter Geschwistern (und als gefesselter Leser nimmt man die als selbstverstädnlich hin), um übersinnliche Fähigkeiten…
    ... alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch.

    Siri editou esta postagem 10-08-2007, 23:37

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  • 21-08-2007, 23:51

    T.C. Boyle - Schluss mit Cool. Hier insbesondere - aus gegebenem Anlass - Peep Hall.

    Warum Boyle? Weil er uns zeigt, dass Abu Ghraib die Spitze eines Eisberges ist, der in jedem von uns steckt. In unserem alltäglichen Leben, da scheinbar ordentlichen Gleisen folgt. Siehe Guten Flug, letzter Absatz.

    Lesergrüße
    Franz

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  • Dummy_user_small

    usuário excluído

    22-08-2007, 22:00

    Für den Irlandurlaub als Vorbereitung, wenn man dieses nicht als einzige Lektüre wählt:
    Ralph Giordano: Mein irisches Tagebuch (dtv 1999).
    Der Titel hängt sich nicht ohne Hintergedanken an das Böllsche Irische Tagebuch aus den 1950er Jahren, auf das immer mal wieder hingewiesen wird. Er beschreibt seine Reisen, seine Begegnungen mit Irland, den Iren, flicht immer mal wieder Passagen aus der irischen Geschichte, aus dem Nordirlandkonflikt ein, so dass das Buch irgendwo zwischen Reiseführer und Essaysammlung hin- und hertreibt.
    Das Hin- und Hertreiben macht mich auch hin- und herschwankend, ob ich das Buch hilfreich oder gut geschrieben finde. Bei manchen Dingen hat man so ein Zitatgefühl, meine Erfahrungen in Irland mit dem Land und den Leuten waren eben anders, mehr in einem Land, welches sich auf dem Sprung in das 21. Jahrhundert selber überholen will.

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  • Www

    Siri

    Admin

    23-08-2007, 20:58

    “Mein irisches Tagebuch” von Ralph Giordano …

    ...das gips auch so:

    Kiepenheuer & Witsch (September 2007)
    ISBN-10: 3462039571
    ISBN-13: 978-3462039573

    so nur noch gebraucht:
    Dtv (Januar 1999)
    ISBN-10: 3423361107
    ISBN-13: 978-3423361101

    Siri editou esta postagem 23-08-2007, 20:58

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  • 24-08-2007, 00:31

    ...als Neuling hereingestolpert kommt…
    Mein Lieblingsbuch kennt Ihr sicher schon, die Tagebücher von Viktor Klemperer. Sein Werk bleibt für mich unverändert wichtig, aber ich möchte euch auch berichten von einer jungen Autorin, von der ich überzeugt bin. Sie gewann letztes Jahr den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurth mit der Erzählung “Sie befinden sich hier”. Jetzt lese ich ihr neues Buch “Lexikon des Unwissens. Worauf es bisher keine Antwort gibt.” Erschienen bei rowohlt, Berlin, 1. Auflage Juli 2007. ISBN 978 3 87134 569 2
    Verfasser: Kathrin Passig und Aleks Scholz
    Viel Lesefreude wünscht euch
    Hexje, die Wörterfrau

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  • Dummy_user_small

    usuário excluído

    24-08-2007, 09:22

    Berichte doch mal darüber..

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  • 24-08-2007, 16:29

    Meine heutige Empfehlung:

    Andrea De Carlo Wenn der Wind dreht
    ISBN: 3-257-06544-2
    “http://hugendubel.de/cat/wenn_der_wind_dreht/andrea_decarlo/isbn_3257065442.aspx”
    Klappentext
    Wer hat ihn nicht - den Traum von einem glücklicheren Leben, weitab von Handygeklingel, Hektik und Verkehr? Fünf Städter suchen ein Haus auf dem Land und das einfache Leben in der Natur. In den Wäldern Umbriens finden sie es - und es ist ein Alptraum.

    Das Buch erzählt aus wechselnder Perspektive die Entwicklung eines Landausflugs zu einer mittleren Katastrophe. De Carlo interessiert sich für die Menschen, und das merkt man seiner Geschichte deutlich an. Er besetzt die Rollen meisterhaft, wobei er anfangs karikiert, übertreibt, später dann aber doch in die Tiefe geht, wobei er das Kunststück schafft, daß der Leser hinter jede Kulisse schauen kann, und siehe da: jeder dieser Menschen ist glaubwürdig, mehr noch: die Sympathien, die der Leser vielleicht leichtfertig vergeben haben könnte, wird er nach und nach verrücken müssen, bis er irgendwann erkennt: alle haben widersprüchliche, mithin menschliche Eigenschaften, die sie echt, manchmal sogar liebenswürdig machen. Moralvorstellungen werden in Frage gestellt, Überzeugungen geraten in Bewegung, Selbstverständliches kommt plötzlich ins Wanken - etwas zum Nachdenken in unsserer hektischen Zeit.

    Ein spannendes, ein tolles Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte!

    Viel Spaß beim Lesen wünscht

    Sancho

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  • 09-09-2007, 22:56

    Eine sehr zarte, tiefgehende Liebesgeschichte stelle ich euch gerne vor:
    Ian McEwan “Am Strand”, Roman, Diogenes 2007. ISBN 978-3-257-06607-4
    Das Schlimmste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Jedenfalls für dieses Paar im prüden England des Jahres 1962…
    Ich lese dieses Buch mit Vergnügen. Lasse mich leiten von der Spannung… Ein Lesevergnügen, das sich lohnt.
    In diesem Sinne,
    schmökernde Grüße,
    Hexje

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  • 20-10-2007, 18:35

    Ahoi an alle, die gern lesen. sehr schön, dass es hier ein “literarischen Platz” gibt ….. ich habe zu zwei Empfehlungen anmerkungen:

    @ Hexje zu “Am Strand”: ein wirklich wunderschöndes buch. es wird das thema kommunikation und auch liebe ziemlich gut und interessant auf den punkt gebracht. sehr schön geschrieben und mich hat es nicht mehr losgelassen. zur zeit mein verschenkhit !!

    @ Sancho “Wenn der Wind dreht”: De Carlo wird ja von so manchen belächelt; angeblich schreibt er trivialliteratur und verkauft sie nur clever auch an die sog. intellektuellen. aber was ist eigentlich an leicht zu lesender litertur auszusetzen. warum ist die behandlung der alltäglichkeiten im alltäglichen kontext niedrig oder uninteressant. ich habe dieses buch sehr gern gelsen, werden doch die charaktere gut “entblättert” und sog. moralvorstellungen entlarvend in frage gestellt. nicht mein favorit von de carlo, doch absolut lesenwert.

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