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Sgaminegg - Prenzlauer Berg

Seelower Strasse 2, 10439 Berlin

16-06-2011

Ein ganz zauberhaftes Café ist das Sgaminegg, etwas versteckt gelegen auf der Seelower Strasse in Prenzlauer Berg. Wundervoll geschmackvoll eingerichtet, sehr nette Betreiber und einen hervorragenden Kaffee gibt es hier. Außerdem gibt es viele Feinkostartikel zu kaufen, und die sind ganz besonders ausgesucht, und durchgängig von höchster Qualität, wovon man sich auch auf der Internetseite des Sgaminegg überzeugen kann. Sehr vieles ist in Bio-Qualität vorhanden, außerdem gibt es ein großes Weinangebot (auch hier viel bio). Zusätzlich bietet das Café einen Mittagstisch an, ein Süppchen (3,50 Euro), eine Hauptspeise (z.B. Polenta mit Tomatensugo, Mascarpone, Basilikum und Salat für 5,80 Euro) sowie ein paar "Snacks". Draußen gibt es weitere Plätze. Ein Besuch lohnt sich! (von meinem Blog www.berlinbio.de)

Goodies - Friedrichshain

Warschauer Straße 69, ehemals Aromabar, 10243 Berlin

28-04-2011

Ich hatte vor längerer Zeit schon einmal über die „Aroma Lounge“ auf der Warschauer Strasse berichtet – damals war das Angebot schon stark Bio-lastig, doch mittlerweile heißt das Café „Goodies“ und ist nunmehr sogar bio-zertifiziert. Die Ansprüche des Goodies gehen über eine Bio-Zertifizierung aber sogar noch hinaus, wie man der Internetseite entnehmen kann: „Themen wie Nachhaltigkeit, Fairness, biologischer Anbau, vegane und vegetarische, gesunde Alternativen beschäftigten und inspirierten uns.“ Tatsächlich kommen auch Veganer hier voll auf ihre Kosten, und das erschöpft sich lange nicht in der Wahl von Sojamilch. Zunächst mal: Der Kaffee schmeckt fantastisch, und wird mit kleinen Kunstwerken auf dem Schaum gereicht. Einige meiner Freund schwören auf den Kaffee hier, und ich kann mich dem nur anschließen. Hier gibt es aber nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern superkreative Kaffeevarianten, z.B. „Peanut Chocolate Latte“ oder „Crème Brulée Latte“. Teetrinken finden ebenfalls weitaus Kreativeres als in anderen Cafés vor. Ein weiterer Getränkeschwerpunkt sind Smoothies, z.B. der vegane Bratapfel Smoothie oder ein Lebkuchen Smoothie. Ihr seht, die Getränkeentscheidung wird einem im Goodies nicht leicht gemacht, es klingt einfach alles fantastisch!

Auch im „Snack-Bereich“ hat das Goodies so einiges zu bieten. Kuchen und Torten, auch vegane Varianten, und alles wahnsinnig lecker. Hinzu kommen diverse Bio-Suppen, köstlichste Bagels, Ciabattas und Sandwiches. Dazu Reis- und Pastasalate und weitere Specials. Letztlich würde die Aufzählung aller Leckereien den Rahmen dieses Beitrages bei weitem sprengen.

Außerdem: Das Ambiente ist sehr nett, es gibt eine ordentliche Literaturauswahl, der Service ist freundlich und flott. Rundum gelungen, und somit empfehle ich das Goodies in höchstem Maße! Outdoor-Bekleidungskäufer können übrigens mittlerweile im Globetrotter-Store in Steglitz das tolle Zeugs von Goodies genießen. Und wer Catering für eine Veranstaltung benötigt, darf sich ebenfalls gerne vertrauensvoll ans Goodies wenden.

(von meinem Blog www.berlinbio.de)

Café Paula - Pankow

Florastr. 14, Pankow, 13187 Berlin

12-02-2011

In Pankow ist die Bio-Szene noch sehr überschaubar, eine Ausnahme bietet jedoch seit einigen Jahren schon das Café Paula. Ein hübsches kleines Café das viel selbstgebackenes aus Bio-Zutaten anbietet, aber auch Eis (das erstaunlicherweise konventionell ist). Es gibt neben Kuchen aber auch Waffeln und einige Snacks (z.B. Bagels und Quiches) sowie eine Tagessuppe und das eine oder andere mehr. Den Kaffee gibt es auch mit Sojamilch oder laktosefrei, das ist hier kein Problem. Hübsch ist das kleine Café (16 Sitzplätze) und der Service war sehr freundlich. Wer keine Kinder mag, ist hier allerdings eher fehl am Platze. Für längere Aufenthalte kann man sich am guten Zeitschriftenangebot bedienen, und bei wärmeren Temperaturen kann man sich auch raussetzen. Alles in allem sehr nett.

Pappa e Ciccia - Prenzlauer Berg

Schwedter Str. 18, Ecke Choriner Str. 19, 10119 Berlin

12-02-2011

Der Berliner an sich bruncht ja angeblich ständig und ausgiebig. Ich selbst tue das zwar nicht so häufig, aber nun erzählte mir eine Freundin letztens total begeistert vom Brunch bei Pappa e Ciccia auf der Schwedter Strasse. Also stattete ich dem hübschen Ecklokal mit angeschlossenem Feinkostladen einen Brunchbesuch ab und guess what: Ich war ebenfalls sehr begeistert! Dass der Brunch hier nicht schlecht sein dürfte, lässt sich schon aus der Tatsache schließen, dass man ohne Reservierung wohl kaum Glück haben dürfte an einem Sonntag. Ab 11 Uhr kann man sich dann am Buffet bedienen, und das ist wirklich ungewöhnlich und wirklich aufwändig. Brunch nach italienischer Art, viel mit Auberginen, Lachs, Pinienkernen, Mozzarella, Salami und viel viel mehr. Tolle Kompositionen – nicht einfach Tabletts voller Käse & Co. – kreativ erstellt und präsentiert, warmes wie kaltes. Dazu gibt es ein paar „übliche Verdächtige“ wie Eierspeisen (man darf sich eine „inklusive“ bestellen, die frisch zubereitet wird), Brote vom Bio-Bäcker Ciabattoni aus Friedrichshain, diverse Käsesorten, Joghurt, ein köstliches Birchermüsli und und und. Selbstverständlich wird immer wieder nachgereicht, und bei der Auswahl sollte jeder glücklich werden. Wirklich toll und wirklich ganz anders als wohl so ziemlich alle anderen Brunchangebote, die man um die Ecke findet. Was besonderes halt.

Der Preis von 13 Euro für das Brunch geht da auch wirklich ok, denn hier bekommt man nicht nur Köstliches geboten, sondern dies auch zu 100% in Bio-Qualität. Fisch und Meeresfrüchte kommt aus nachhaltigem Fang, Wildfleisch aus nachhaltiger, regionaler Jagd (Uckermark), Fleisch von Bioland- und Naturland-Betrieben. Auch das Getränkeangebot ist fast zu 1oo% bio, lediglich ein paar wenige Weine sind nicht zertifiziert, aber auch hier sind die engagierten Betreiber auf Suche nach Bio-Alternativen. Seit kurzem werden in der eigenen kleinen Pasta und Kuchen-Manufaktur frische Bio-Pasta und Kuchen in 100 % Bio Qualität hergestellt und im Restaurant (zum Vorortverzehr) wie auch im Feinkostladen nebenan (zum Mitnehmen) angeboten. Neben dem Brunch kann man natürlich (fast) jederzeit italienische geprägte Speisen, tolle Kuchen und Torten oder einfach einen leckeren Wein oder einen Kaffee hier zu sich nehmen. Positiv ist noch hinzuzufügen, dass die Betreiber hier wirklich ein ganzheitlich nachhaltiges Konzept verfolgen, was nicht immer selbstverständlich ist, auch nicht in der Biogastronomie. Gefällt mir!

Abschließend ist noch zu bemerken: Das Ambiente ist sehr schön, der Service war total freundlich. Es ist zumindest beim Brunch recht laut und eng, aber das ist wohl auch typisch italienisch. Der Feinkostladen nebenan ist auch einen Besuch wert, man weiß vor lauter schön präsentierten Köstlichkeiten gar nicht, wo man zuerst zuschlagen möchte. Fazit: Ungewöhnlich toller Bio-Brunch, den ich nicht zum letzten mal gemacht habe. Ganz große Empfehlung!!! (Mein Bericht von www.berlinisstbio.de)

Dada Falafel - Mitte

Linienstraße 132, Ecke Friedrich-/Oranienburger Straße, 10115 Berlin

10-11-2010

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Super Falafel, für mich gehören die zu den Top5 in Berlin. Keine Standard-Falafel für angemessene 3 Euro. Bin begeistert!

berkis - Greek Art - Schöneberg

Winterfeldtstr. 45, 10781 Berlin

14-06-2010

Bio-Pita Gyros ist eine der letzten Bio-Lücken gewesen. Diese wurde von Berkis endlich geschlossen, und inzwischen bin ich einige mal der Versuchung erlegen. Schmeckt sehr, sehr gut, die Pita (3 Euro). Und sämtliche Fleischbeilagen sind im Berkis bio. Die restlichen eingesetzten Lebensmittel übrigens nicht, wie fälschlicherweise häufiger gelesen. Das Berkis besteht aus einem Imbiss und einem Restaurant, direkt nebeneinander. Und die Preise sind nur minimal über denen anderer griechischer Restaurants. Der kleine Preisaufschlag ist dabei mehr als gerechtfertigt, den hier könnt ihr Fleisch essen, das nicht von gequälten Tieren kommt, ihr werdet keine Antibiotika im Fleisch finden oder was sonst so nicht reingehört.

Empfehlung!

Café am Ufer - Kreuzberg

Paul-Lincke-Ufer 42, 10999 Berlin

06-03-2008 (atualizado em 30-11-2009)

In Kreuzberg am Paul-Lincke-Ufer, direkt gegenüber der Ankerklause findet man das nette Café/Restaurant, das drinnen und draussen Plätze bietet. Das “Besondere” hier ist, dass ausschließlich Neulandfleisch verwendet wird. Der Rest scheint aus konventionellem Anbau. Die Preise sind angenehm niedrig. Die Speisekarte ist ziemlich groß, weshalb der Begriff Restaurant passender wäre als Café. Die Küche ist gutbürgerlich, einiges Deftiges (Berliner Boulettenteller), dazu Pasta, Tapas, Salate uvm. Mittagstisch gibt es für 5,50 und ansonsten liegen die Hauptgerichte bei 6-9 Euro.

Geschmacklich war unser Essen super, die Portionen waren in Ordnung, die Bedienung freundlich, die Ausstattung ok.

Fazit: Für nach dem Bummel über den Türkenmarkt und dem nicht allzu großen Geldbeutel eine echt gute Wahl.

Mutter&Sohn - Prenzlauer Berg

Kastanienallee 24, 10435 Berlin

01-09-2009

Auf der Kastanienallee gibt es bei Mutter & Sohn unweit des Praters Döner, Falafel, Köfte, Lahmacun und alles was einen sonst in einer typischen konventionellen Dönerbude erwartet – alles 100% bio! Da war ich doch ehrlich gesagt platt, eine so konsequente Umstellung (vorher gab es hier konventionelles) hätte ich nicht erwartet. Umso schöner. Der Besitzer erklärte mir, dass es keinen Sinn machen würde, dieses nur halbherzig zu machen, wenn schon, dann komplett. Nicht sehr begeistert zeigte er sich von der Qualität konventionellen Dönerfleisches, ich will euch hier unappetitliches ersparen. Lange Rede, kurzer Sinn: Er ist von dem überzeugt, was er macht. Dass die Gerichte teurer sind als beim konventionellen Dönermann in Neukölln, dürfte euch sicherlich nicht überraschen und hat natürlich seine berechtigten Gründe. Ein Standard-Döner kostet hier halt 4,50 Euro, alle anderen Gerichte sind ebenfalls 1-2 Euro teurer.

„Wie schmeckt er denn nun, verdammt???“, höre ich den Dönerfreund zunehmend ungeduldig fragen ob dieser für ihn viel zu langen Einleitung. Ok, ok! Er schmeckt………………………….wirklich sehr, sehr lecker! Das Fleisch ist nicht zu vergleichen mit konventionellem, insgesamt ist der Döner absolut nicht trocken, köstlich gewürzt und rundum gelungen. Selbst das Bio-Brot schmeckt besser. Ganz unter uns: Das war glaube ich der beste Döner den ich je gegessen habe. Aber überzeugt euch selbst!

Noch etwas zum Hintergrund: Der Neuland-Döner auf der Greifswalder Strasse wurde im letzten Jahr fälschlicherweise von vielen Zeitungen als „der erste Bio-Döner“ Berlins propagiert. Dabei wurde dort lediglich erfolgreich auf Neuland-Fleisch umgestellt. Dieses ist zwar aufgrund artgerechter Tierhaltung „besser“ als konventionelles, Bio-Auflagen sind aber höher.

Viele weitere Bio-Adressen findet ihr auf http://bioberlin.wordpress.com.

wertvoll - Prenzlauer Berg

Marienburger Straße 39, 10405 Berlin

30-08-2009

Toller Laden, der Pionier in Berlin, was Green Fashion angeht. Meiner Meinung nach nämlich der erste, der ausschließlich Grüne Mode angeboten hat! Super Auswahl, sehr nette Besitzer, sehr schön eingerichtet.

Everyday is like sunday - Kreuzberg

Reichenberger Strasse 86, 10999 Berlin

30-08-2009

Green Fashion, Ökomode, Organic Fashion - wie auch immer man das ganze betiteln möchte - immer mehr Menschen möchten nicht mehr durch ihren Kauf Kinderarbeit, Umweltverschmutzung durch Pestizide, Ausbeutung von Näherinnen und vieles andere unterstützen. Gleichzeitig möchten sich die meisten gut kleiden. Immer mehr zumeist junge Labels stellen Kleidung her, die komplett aus ökologischer Baumwolle oder anderen Ökostoffen gefertigt wurde, und das unter fairen Arbeitsbedingungen mit gerechter Entlohnung. Die Sachen kosten dann auch nicht mehr als “Markensachen”, sind aber in der Regel von besserer Qualität und in jeder Hinsicht nachhaltig hergestellt. So tut man sich selbst und anderen was Gutes. Lange Vorrede.

Das Problem war bisher: Man bekam kaum irgendwo - ausser im Internet - solche Mode. Klar hängt mal was dazwischen, aber einen Laden, wo man ausschließlich solche Mode findet, gab es in Berlin bislang kaum. Das hat sich nun geändert. “Everyday is like sunday” verkauft in Kreuzberg tolle moderne Sachen, die nicht schnarchig sind, und immer bezahlbar. Keine Luxusteile, sondern erschwingliche schöne Kleidung - öko und fair. Labels aus Berlin wie “Slowmo” und “Berlinillustrated” findet man hier genauso wie die beliebten Hamburger “Fairliebt”, Hoodies von “Epona”, Unterhosen von “Pants to poverty”, und richtig schöne Kleidung von “People Tree”. Ausserdem findet man nachhaltige Geschenkideen wie Recylcingumschläge, Ökotees, Kreuzberger Espresso, Bücher und vieles mehr. Alles in einem tollen kleinen Laden. So soll es sein!