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Sou Anastacia de Regensburg. Sou Qyper desde 17-11-2008

"Und aus dem Chaos ertönte eine Stimme: "Lächle und sei froh. Es könnte schlimmer kommen." - Und ich lächelte und war froh. Und es kam schlimmer. "

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Listenhund-Verordnung - Maxvorstadt

Odeonsplatz 3, Bayerisches Staatsministerium des Inneren, 80539 München

17-02-2009 (atualizado em 17-05-2009)

Für Kerry, meine Maus, die feige vergiftet wurde.
Für Achilles, der in Bayern nicht leben dufte.
Für Stasi, die kleine Kämpfernatur.

Ich nehme an, dass mir dieser Beitrag einige qype-Kontakte kosten wird, dafür aber jede Menge übler Kommentare einbringt.
Das macht nichts.
Mein ehemaliger Chef hat mir den Mund verboten, jetzt bin ich nicht mehr gewillt, zu schweigen.

Es geht um die leidige Kampfhund-Debatte. Momentan in Vergessenheit geraten angesichts der Finanzkrise, schwappt sie dennoch in hitzigen Diskussionen regelmäßig durch das Land. Für gewöhnlich schreien die am lautesten, die keine Ahnung haben, sich aber bei möchtegern-Zeitungen ihre Meinung gebildet haben.

Ich bin ein Angsthase. Vor allem habe ich Angst. Spinnen, Ärzte, Fußpilz, Kröten, die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Bis vor kurzen auch: Hunde. Egal, welche Größe, schon bei Dackeln habe ich die Straßenseite gewechselt. Mein Nachbar, der mit dem Rottweiler, war für mich fast ein Verbrecher - was muss sich der so ein gefährliches Monster halten, daneben wohnen schließlich kleine Kinder!!! Kann der keine Rücksicht nehmen auf uns?
Wo doch jeder weiss, dass Rottweiler jetzt auf der Kampfhundeliste stehen, zusammen mit PitBulls, gezüchtet um zu töten, Aggression zu verbreiten und anständige Bürger beim Sonntagsspaziergang mit ihren Kindern anzufallen. Wer sich solch einen Vierbeiner hält, ist doch verantwortungslos.

Wie es Cupido so wollte, habe ich mich vor zweieinhalb Jahren in meinen jetzigen Freund verliebt. Ihn gabs aber nur im Doppelpack: mit sabbernder Schnauze und faltigem Gesicht.
"Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, ein Kampf--" dachte ich noch, gefolgt von Todesangst. Schon lag ich am Boden, die speichelnde Bestie oben auf, Schwanz wedelnd und vor Freude winselnd.
Herrchen musste unendlich viel Liebe und Verständnis investieren, bis ich mich traute, seine Boxerhündin Kerry zu streicheln. An die Leine zu nehmen. Mit ihr zu raufen. Sie ins Bett zu lassen.
Langsam lernte ich, einigermaßen gut mit Hunden umzugehen; ihre Sprache zu lernen.

Relativ schnell musste ich mich mit dem Thema "Kampfhund" (dieser Terminus existiert zoologisch gar nicht; es ist ein rein juristischer Begriff) auseinander setzen, aus folgendem Grund:

Fasziniert von der Rasse "Boxer" interessierte mich das Thema "Molosser und doggenartige Hunde"; und da bis auf den Boxer fast alle Hunde dieser Gruppe unter die im Titel genannte Liste fällt, auch mit der "Kampfhunde"-Verordnung, allerdings diesmal anhand der Literatur von Extperten (und nicht aus Boulevard-Zeitungen).
In meinem Laptop- und Lederhosen-Bundesland fallen 19 Rassen drunter, ich möchte sie hier nicht alle aufzählen; eine klasse Übersicht findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Listenhund
Jedesmal, wenn ich die Liste anschaue, kommen in mir unbeantwortete Fragen hoch:
Warum ist der Dobermann in Baden-Württemberg als gefährlich eingestuft und in Bayern nicht? Gibt es einen badischen Dobi und einen für den Rest Deutschlands, und wenn ja, ist der badische aggressiver?
Beisst ein Bandog nur in Bayern (die Rasse gibts übrigens nicht, wird aber angeführt)?
Und der Kangal nur in Hamburg?
In Bayern ist der Staffordshire Terrier gänzlich verboten, in Großbritannien eine der belibtesten Rassen überhaupt, hat sogar den Spitznamen "Nanny-Dog"!
Warum darf im Rest der Republik ein Fila Brasiliero Schulhund sein, während er in Bayern von gesteigerter Aggressivität ist?
Fragen über Fragen. Ein mir bekannter Hundeführer konnte sie mir nicht beantworten.
Zu gerne würde ich wissen, wie diese Liste zustande gekommen ist. Gutachten wurden von Edmund Stoiber und seinem Beckstein eingeholt, nach denen geurteilt wurde.
Es gibt längst neuere, nach denen die alten NICHT mehr haltbar sind. Bzw. zeigen, dass sie nie haltbar waren.
Einem American Bulldog wird "Menschenfreundlichkeit" bescheinigt. Er "eignet sich gut als aggressionsfreier Bewacher".
In verschiedenen veterinärmedizinischen Dissertationen kam man zu demselben Schluss. Ich möchte die letzte hier anführen:

Wie schon zahlreiche vorhergehende Studien (..) zeigt auch diese Untersuchung deutlich, daß Pauschalaussagen bezüglich bestimmter Hunderassen im Allgemeinen oder auch bezüglich Hundegruppen und -typen, … ethologisch nicht haltbar sind. (…)unterliegen auch heute noch einige völlig willkürlich und bar jeder wissenschaftlicher Grundlage ausgewählte Hunderassen gesetzlichen Einschränkungen auf Bundesebene. (...) Trotz der fehlenden wissenschaftlichen Grundlage geht der Gesetzgeber unverständlicherweise weiterhin davon aus, daß diesen Rassen und dem Hundetypus ein erhöhtes Gefährdungspotential anhängt. (…) – Jennifer Hirschfeld: Dissertation, 2005.

Wieso behält man sie dann bei?
Wieso ist man so ungerecht?
Wieso schürt man wissentlich Vorurteile?

Wieso, bitteschön, kommen dann nicht auch Schäferhund, Dackel und Golden Retriever, die Hunde, die prozentual (also nicht absolut!) gesehen die meisten Bisse, auch tödliche verursachen, mit drauf? 22% der Hunde sind für fast 60% der Bisse verantwortlich!

Ich möchte hier nicht rumjammern und mit dem Slogan "der Halter ist Schuld!" kommen, obwohl Unverantwortlichkeit von menschlicher Seite größtenteils für tierisches Fehlverhalten verantwortlich ist.
Ich will nur eines: Gerechtigkeit! Und Sicherheit! Nicht jeder "Kampfhund", ich kenne einige, ist gefährlich (ich kenne keinen einzigen), und nicht jeder "Familienhund" ist ungefährlich, wenn er falsch, bzw. gar nicht erzogen wurde.
Demzufolge meine Forderung: jeden Hund individuell beurteilen - nicht nur sog. Kampfhunde zum Wesenstest - sondern alle!
Und jeder, der einen Hund will, soll einen "Hundeführerschein" machen. Nur das senkt die Bißstatistiken!! Und nur so wird man den Bedürfnissen der Hunde gerecht (kein Vierbeiner ist gerne aggressiv und verhaltensgestört!)

Und noch etwas, ich habe es auf wikipedia gefunden:
"Die Rasselisten werden von einer Vielzahl von Institutionen abgelehnt und für nicht zweckdienlich gehalten, die wichtigsten davon sind: Arbeitsgemeinschaft der Diensthundeführer von Polizei und BGS, Bundestierärztekammer, Bundesverband der beamteten Tierärzte, Bundesverband Praktischer Tierärzte (BPT), Deutscher Tierschutzbund (DTSchB), Gesellschaft für Tierverhaltenstherapie (GTVT), Tierschutzzentrum - Tierärztliche Hochschule Hannover und Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)."

upaheinz Hi Anastasia,ich habe keinen Hund “nur” einen großen Kater.In vielen Deinen Aussagen gebe ich Dir absolut recht.Persönlich hatte ich aber auch schon mit zwei “bissigen” Hunden zu tun.Einer hatte sich in meinen Unterarm verbissen und der andere schnappte nach meinen Kopf während er mich ansprang - ohne den Vierbeinern einen Anlaß zu geben.Ein kleiner weiser Spitz und ein Schäferhund waren die “Attentäter”. Es sind seit dem ca. vierzig Jahre vergangen.Hundebisse gab es schon immer - da gab es aber noch nicht soviele Hunde wie jetzt.Man sollte trotzdem die vielen,vor allem die kleineren Kinder,nicht dabei vergessen die im Gesicht entstellt sind und wahrscheinlich
immer ein gestörtes Verhältnis zu Hunden haben werden.Bekannten im Nachbarort ist dies wiederfahren,einziges Kind und dann sowas.Da fragen die Eltern nicht ob es ein lieberzogener Hund ist. Es wird immer ein Für und Wider geben.Ich möchte aber betonen das ich kein Hundehasser bin!!!

Gourmet7706 Finde dein Pladoyer für Kampfhunde, an sich, zwar reichlich übertrieben, verstehe wohl aber auch die Hintergründe und damit auch deine Motivation. Es gibt durchaus aggressivere Hunderassen als andere, dies bedeutet allerdings nicht, dass der dementsprechende Hund diese Aggressíonen auch auslebt. Dies ist alles abhängig von der Fürsorge, Pflege und v.a. Erziehung des Besitzers. Dafür sollte es, meiner Meinung nach, auch eine psychologische Eignungsprüfung geben. Jedoch treten gerade hier wieder individuelle Probeleme auf: 1.Wer sollte diese Prüfung abhalten? 2. Wann sollte einem Halter die Erlaubnis entzogen werden? 3. Wer hat überhaupt die Einsicht in die Psyche des Hundes bzw. wer glaubt nur, dass er sie habe?..... Und v.a. für mich, als Familienvater, wie, kann ich meine Kind er vor ungewollten Übergriffen schützen….. ”
Wie sollten andere Personen, die euren Hund nicht kannten, diesen als “ganz lieb und ungefährlich” einstufen?
Habe mittlerweile einige deiner Qype Beiträge gelesen und du erscheinst mir als relativ vernünftiger, sozial- kompetenter Mensch mit einer eigenen, relativ starken Meinung. Also bitte, tu mir den Gefallen und, verstehe dies hier nicht falsch, aber die meisten Leute haben vor Sachen, die sie nicht kennen und/oder verstehen einfach nur Angst und gerade in solchen Situationen sollte man entweder versuchen aufzuklären (was du ja ohne Zweifel getan hast) oder auch einfach nur die (teilweise berechtigte) Angst Anderer zu akzeptieren.
Und auch wenn eure Kerry sehr süß und lieb war, du kannst es dir ja schlecht auf die Stirn tätowieren. Also denk einfach daran, dass viele Menschen immer noch so denken, wie du früher und versuche deine Trauer nicht darauf zu beschränken, dass man sie aus irgendwelchen feindlich-gesinnten Gründen vergiftet hat, vielleicht war es einfach nur ein Unfall. Denk einfach an euren lieben Hund, du tust mir gerade sehr leid

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend - Mitte

Alexanderstr. 3, 10178 Berlin

15-03-2009

Als ich letzten Mittwoch von der Schule nach Hause gefahren bin, musste ich voller Entsetzen mit anhören am Radio, was in Baden-Württember an der Albertville-Realschule passiert ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie groß der Schmerz der Eltern, Geschwister, Partner, Kinder etc… der unschuldig getöteten Schüler, Lehrer und Passanten sein muss.
Ich kann mir auch kaum vorstellen, wie schlimm die Verzweiflung von Tim gewesen sein muss, um auf solch eine schreckliche Art nach Aufmerksamkeit zu schreien.

Als Lehrerin, der ihr Beruf Spaß macht, bin ich doppelt schockiert. Ich freue mich, wenn ich in der Pause fröhliches Kinderlachen höre, und zittere mit meinen “Großen” mit, wenn sie in ein paar Wochen zum Abitur antreten.
Wenn ein Schüler Probleme hat, nehme mich mir Zeit und höre ihm und auch oft genug den Eltern zu.

Umso wütender macht es mich, was Frau von der Leyen unmittelbar nach der Tat von Willenden gefordert hat: damit es gar nicht erst so weit kommt, müssen zwischen Elternhaus und Schule Erziehungspartnerschaften eingegangen werden.

Wie bitte?! Ich dachte, ich höre nicht recht! Wieso soll die Erziehung jetzt von Lehrern übernommen werden?!
Das war, ist und bleibt Elternsache!

Ein durchschnittlicher Lehrer hat 6 Klassen a 33 Schüler zu unterrichten. An 2 Tagen die Woche hat ein Lehrer bis 4 Uhr Unterricht, kommt dann heim und muss noch vorbereiten und korrigieren.
Bei solch einer Arbeitsbelastung (ich will hier nicht jammern, denn ich übe meinen Beruf gerne aus, obwohl er schwierig ist! Das habe ich ja schließlich vorher gewusst!) dann noch bei der Erziehung von ca. 200 Kindern mitzuwirken halte ich für nicht umsetzbar, für verwegen. Wer das fordert, ist schlichtweg UNVERSCHÄMT!
Man kann leicht korrigierend eingreifen, beratend zur Seite stehen, aber mehr nicht.

Freilich, viele Eltern müssen ganztags arbeiten. Ja, deshalb kann man doch seinem Kind Werte beibringen, oder etwa nicht?!
Dass die Eltern ganztags arbeiten müssen, dafür können doch wir Lehrer nichts!
Wieso sollen wir es dann ausbaden?
Wieso haben dann wir versagt, wenn ein Kind Amok läuft?!

Wir tun unser Bestes! Und das ist meist verdammt schwer.

Gourmet7706 Noch ein blöder Kommentar von mir… Hab ursprünglich mal Lehramt studiert, habe damit aufgehört,weil ich im studienbegleitenden Praktikum gemerkt habe, dass ich mich selbst nicht auf Kinder loslassen wollen würde. Wenn es mehr engagierte Lehrer gäbe, denen die Kinder im Vordergrund stünden, gäbe es auch bessere Schüler. Das Problem heutzutage besteht vor allem auch darin, dass jeder, der dieses “wissenschaftlich orientierte” Studium übersteht, auch automatisch Lehrer seindarf, egal, ob er, psychisch gesehen dafür überhaupt geeignet ist. Sei ehrlich, wie viele schlechte Lehrer hattest du in deiner Schulzeit, also ich hatte von 5- 13 drei gute, d.h. solche, die mir was beigebracht haben, die Spass an der Sache hatten und v.a. kompetent waren

Polaris2107 An zwei Tagen bis 16.oo Unterricht....bei einer solchen Arbeitsbelastung...
Ich finde es schon interressant wie stressreich mancher Beruf ist. Da freue ich mich ja wirklich wenn ich an 5 Tagen NUR bis 16.00 arbeiten darf! Aber in wirklichkeit gibt es Tage, an denen es zwar erst um 11.00 los geht aber dafür erst am nächsten Morgen frühestens um 7.30 wieder nach hause geht.
Ja Lehrer zu sein ist wirklich nicht einfach, aber andere Berufsgruppenwie z.B. Klinikpersonal, beklagen sich auch nicht obwohl sie manchmal mehr als 65Std in der woche im Dienst sind!

IMMOBILIEN JANELE GmbH - Regensburg

Im Gewerbepark B 55, 93059 Regensburg

14-03-2009

Hier wurde uns super geholfen, als wir eine Wohnung suchten. Die Mitarbeiter sind allesamt nett und engagiert. Der Chef selber hat uns betreut und uns eine super Wohnung vermittelt.
Übliche Maklergebühren.
Aber ausgezeichneter Service.

La Villetta - Regensburg

Roter-Brach-Weg 16, 93049 Regensburg

14-03-2009

Spontan habe ich mit einer Freundin gestern abend beschlossen, hier essen zu gehen. Die Pizzeria ist im Erdgeschoss eines Wohnhauses untergebracht und auch dementsprechend klein. Gleich beim Betreten steht man unmittelbar vor der Theke mit den Antipasti, die man sich selber aussuchen kann. Auch den Ofen und die Zubereitung der Pizzen kann man von hier aus beobachten.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier die Zeit zu Beginn der 70er Jahre stehen geblieben ist, wenn man die Einrichtung ansieht - so etwas bringt mich dann in Gedanken ganz weit weg…
Man kriegt hier, was man in jeder Pizzeria bekommt - große Pizzen in verschiedensten Belägen, Pasta mit selbstgemachten Soßen, und da man weit ab vom Schuss ist, sind die Preise durchaus angenehmer als im Rest der Stadt. Das kommt bei der Kundschaft gut an, der Laden war voll gestern abend.
Großer Pluspunkt: man kann seinen Hund mitbringen, zu meiner Freude hat der Besitzer selber eine Boxer-Hündin!!!

Bischofshof - Regensburg

Krauterermarkt 3, 93047 Regensburg

26-02-2009

Wenn man zum Bischofshof geht, hat man zwei Möglichkeiten - etnweder man geht in die “Schwemm”, dem Saal, der einem bayerischen Wirtshaus sehr ähnlich ist, und bestellt sich dort so etwas wie Spanferkel mit Knödel und Kraut (12,70€), oder man lässt sich für eines der anderen Zimmer einen Tisch reservieren, und da geht es dann schon gehobener zu. Die Ausstattung der Zimmer ist viel feiner, geschmackvoller, einfach nobel. Ich empfehle den Römersaal.
Die Speisen variieren von Lamm, Flusskrebse, erlesenem Fisch, bis hin zu Vegetarischem und Süßspeisen. Natürlich bekommt man auch hier einen Schweinsbraten!

Die Bedienungen waren bisher immer sehr sehr freundlich zu uns, vielleicht auch, weil wir viel Geld da gelassen haben. Ich denke, dass sie drauf geeicht sind, unter allen Umständen höflich zu sein, da sie zu den TOP-Adressen Regensburgs gehören. Als die Bayern-Spieler noch kein Donaustauf-Verbot hatten, ließen sie sich gerne im Bischofshof blicken, bevor sie das Regensburger Nachtleben genossen. Scholl, Sammer und Häßler hats gefallen.

Busbahnhof Albertstraße - Regensburg

Albertstraße, 93047 Regensburg

26-02-2009

In der Albertstraße, genauergesagt dort, wo sie Max`straße und Dr.-Martin-Luther-Straße verbindet, ist das große Busterminal. Will heissen, hier kommen alle Buslinien, die in und um Regensburg fahren, her. Klar, die Nähe zum Bahnhof und der Altstadt ist eine Top-Lage.
Doch leider….
Was hier alles rumlungert, ne ne ne.
Penner, Punks, lichtscheue Gestalten, Spanner, aggressive Teenie-Gangs, und und und.
Sicher habe ich nichts gegen Teenies ohne Arbeit, aber ich habe was dagegen, dass sie rumhängen, Leute anpöbeln und schubsen.
Mir tun die Alkoholiker auch leid, die hier sind, aber wenn sie auf mich zutorkeln und mich angrabbeln, dann hört es sich bei mir recht schnell auf mit dem Mitleid.
Den vielen Spätaussiedlern und Immigranten in Regensburg gönne ich alle die Chance, sich in einem fremden Land in die Gesellschaft einzugliedern. Hordenweises Auftreten mit Beschimpfungen wie “Bush-Schlampe” (wegen USA_TShirt) finde ich unsozial und deplaziert.
Wenn das aber das einzige wäre, was hier passiert, wäre das nicht das Schlimmste.
Ein kleiner Auszug:
2000 wurde mir der Geldbeutel gestohlen, die Polizei fand ihn bis auf die Papiere entleert bei einem alkolohisierten Penner, der mitten auf der Straße eingeschlafen war.
2004 musste ich einen Exer anzeigen, der am hellichten Tag seine Hose vor mir runterzog, mir seinen Ständer hinhielt und doof grinste. Sein Kumpel ist mir bis zur Bushaltestelle nachgelaufen.
1995, mit 15, wurde ich von einer Türkengang umzingelt, die mich alle gleichzeitig betatschten.
Ich kriegte einen Arm frei und konnte einem von den Kumpanen die Nase brechen (Ellenbogen mitten ins Gesicht). 2 dieser widerlichen “Mitbürger” hätten mich eingeholt, wäre ich nicht 100m weiter einfach in den nächsten Bus gestiegen.

Seit dem letzten Zwischenfall 2004 habe ich lieber das Auto zur Uni genommen. Das schien mir sicherer.

schoussi Hatte früher auch immer ein mulmiges Gefühl im Magen, wenn ich hier gewartet habe. Mir ist zwar gottseidank nie was passiert, aber gesehen und gehört habe ich genug.

Wenn mir die umstehenden Gestalten ein wenig zu brenzlig erschienen, bin ich auch schon mal bis zur nächsten Haltestelle weitergetigert...

Hähnchenbraterei Ilgner - Lappersdorf

Pfälzer Weg 44, Netto, 93138 Lappersdorf

26-02-2009

Die Hähnchenbraterei Ilgner aus Kelheim in Niederbayern fährt momentan mit 6 Fahrzeugen 46 Standorte in der Oberpfalz und Niederbayern an; jeden Donnerstag steht eine nette grauhaarige Dame mit leichtem sächsischen Akzent vor der Netto Filiale in Kareth/Lappersdorf und bietet Hähnchen, Ente (auf Vorbestellung!), Rippchen und Schweinshax`n an. Dazu gibt es frisches Bauernbrot, riesige Brezen oder Kartoffelsalat.

Die Beilagen schmecken wie in jeder anderen Hähnchenbraterei, Wirtschaft, Schnellimbiss o.ä. auch.
Dafür sind vor allem Mittags eine Reihe gut gewürzter, knuspriger Hähnchen fertig (vorsicht! In Bayern heisst “mittags” 12:00Uhr). Außen braun, innen zart und weiß.
Vor allem die Schenkel sind einfach zum Reinbeissen!
Kostenpunkt: 2,20€ für ein halbes Hähnchen, was für Regensburg recht günstig ist.
Ente und Schweinshaxe verbrennen der guten Frau allerdings immer. Hier würde ich vorbestellen und sagen, dass man die Ware nur nimmt, wenn sie nicht zu verbrannt ist - wobei das ja Ansichtssache ist.
Kommt man Punkt 12, stehen schon mal 12-15 Leute vor einem, deshalb würde ich etwas früher oder später kommen.

Netto - Lappersdorf

Pfälzer Weg 44, 93138 Lappersdorf

26-02-2009

Ja, jetzt kommt schon wieder ein Beitrag über einen Discounter… Bäh, wie langweilig…
Ich würde auch gar keinen schreiben, müsste ich mich nicht tagein- tagaus ärgern.
Wir kommen lediglich hier her, weil er der am nähest gelegene Supermarkt mit einigermaßen guter Auswahl ist.
Das ist aber auch schon das Einzige!

Früher war der Laden eine totale Kathastrophe; seit der Übernahme vor ca. 1 Jahr ist es besser geworden, “nur” noch chaotisch.
Man bringt es hier anscheinend nicht fertig, die Ware ins Regal zu räumen. Ständig stehen Tische rum mit aktuellen Artikeln, alten Artikeln, die keiner mehr haben will (momentan nicht nur Fachingssachen, sondern auch Weihnachtsdeko). Das stört das Auge, das ja mit einkauft, enorm.
Das Obst und Gemüse ist auch nicht das Allerfrischeste, so ist z.B. der Salat recht oft innen gefault. Von den Erdbeeren würde ich hier ganz die Finger lassen, ebenso vom Netto-eigenen, frischen Brot, gleich beim Eingang. Die Brezen schmecken nach Stroh und sind - in Bayern würde man jetzt sagen - lätschert.
In der Getränkeabteilung sind die Flaschen und Kartons so hoch gestapelt (Platzmangel, trotz gutem Angebot), dass man, sofern man nicht mind. 1,75m groß ist und regelmäßig ins Fitness-Studio rennt, keine Chance, Unfall-frei was von ganz oben runterzuziehen.
Da ich nicht so gerne Fleisch esse, wäre ich hier nicht aussagekräftig, aber meine Eltern sind sehr wählerisch, und die sagen, dass die Metzgerei ein Pluspunkt wäre.
An den Kassen steht man meist lange an (wenn man sich mal zwischen den unmittelbar an den Kassen aufgebauten Wühltischen mit seinem Einkaufswägelchen durchgekämpft hat).
Fazit: recht durchwachsen.

Netto - Lappersdorf

Pfälzer Weg 44, 93138 Lappersdorf

26-02-2009

Ja, jetzt kommt schon wieder ein Beitrag über einen Discounter… Bäh, wie langweilig…
Ich würde auch gar keinen schreiben, müsste ich mich nicht tagein- tagaus ärgern.
Wir kommen lediglich hier her, weil er der am nähest gelegene Supermarkt mit einigermaßen guter Auswahl ist.
Das ist aber auch schon das Einzige!

Früher war der Laden eine totale Kathastrophe; seit der Übernahme vor ca. 1 Jahr ist es besser geworden, “nur” noch chaotisch.
Man bringt es hier anscheinend nicht fertig, die Ware ins Regal zu räumen. Ständig stehen Tische rum mit aktuellen Artikeln, alten Artikeln, die keiner mehr haben will (momentan nicht nur Fachingssachen, sondern auch Weihnachtsdeko). Das stört das Auge, das ja mit einkauft, enorm.
Das Obst und Gemüse ist auch nicht das Allerfrischeste, so ist z.B. der Salat recht oft innen gefault. Von den Erdbeeren würde ich hier ganz die Finger lassen, ebenso vom Netto-eigenen, frischen Brot, gleich beim Eingang. Die Brezen schmecken nach Stroh und sind - in Bayern würde man jetzt sagen - lätschert.
In der Getränkeabteilung sind die Flaschen und Kartons so hoch gestapelt (Platzmangel, trotz gutem Angebot), dass man, sofern man nicht mind. 1,75m groß ist und regelmäßig ins Fitness-Studio rennt, keine Chance, Unfall-frei was von ganz oben runterzuziehen.
Da ich nicht so gerne Fleisch esse, wäre ich hier nicht aussagekräftig, aber meine Eltern sind sehr wählerisch, und die sagen, dass die Metzgerei ein Pluspunkt wäre.
An den Kassen steht man meist lange an (wenn man sich mal zwischen den unmittelbar an den Kassen aufgebauten Wühltischen mit seinem Einkaufswägelchen durchgekämpft hat).
Fazit: recht durchwachsen.

Porta Praetoria - Regensburg

Krauterermarkt 3, Hotel Bischofshof, 93047 Regensburg

24-02-2009

Jedes Regensburger Grundschulkind steht spätestens in der 4. Klasse, im Zuges des Heimat-und Sachkunde-Unterrichts, vor DIESEM Tor, dem bekanntesten Tor Regensburg. Und zugleich dem ältesten.
In den kleinen Köpfen bleibt meist hängen: “Regensburg, 197 n.Chr. von den Römern als Castra Regina gegründet. - Porta Prätoria, eine von 4 Toranlagen aus dem römischen Kastell, gleich beim Bischofshof.”
Und das ist ja das wichtigste. Ich erinnere mich noch gut daran, wie fasziniert ich da gestanden bin und hochgestarrt habe, Capri-Sonne in der Linken und neonfarbigen Adidas-Rucksack in der Rechten. (mei, die 80er….)

Kurz: ich liebe dieses Tor. Es ist römisch. Also quasi mein Lebensinhalt, zumindest zu 50%, wie mein Latein-Donzent an der Uni immer zu sagen pflegte. Und jedesmal, wenn ich hier vorbeikomme, weiß ich wieso.

Wie gesagt, Regensburg ist römische Gründung, 179 n. Chr., unter Kaiser Marc Aurel, dem Philosophen auf dem Kaiserthron.
Das Castra Regina, Lager am Regen, war streng quadratisch gebaut und hatte an allen vier Seiten mittig exakt die gleiche Toranlage: zwei Torbögen und zwei Türme zum Schutz.
Ein Lager, 550×450m zum Schutze gegen die feindlichen Germanen am anderen, nödlichen Ufer der Donau. An diesem Tor endete der Herrschaftsanspruch der Weltmacht Rom. Endete in ihren Augen die Zivilisation, das Recht, die Bildung. Dahinter gab es nur rohe Wildheit und Barbarentum. Dahinter war der Feind. Man versuchte, ihn mit 60.000 Kubikmeter feinbehauenem Kalkstein, ohne Mörtel fugenversetzt übereinander geschichtet, auf Armlänge zu halten. Das schlechte Wetter war eh schon Provokation genug.
Was davon übrig ist, kann man vereinzelt an verschiedensten Punkten in ganz Regensburg, zum Teil auch im Fundament jüngerer Gebäude, betrachten. Am meisten ist hier, von der ehemaligen Porta Praetoria, dem Nordtor, erhalten: ein Torbogen (der zweite wurde relativ früh vermauert, vermtl. von den Römern selbst) und ein Turm. Durch den Torbogenkann man hindurchgehen; im, bzw auf dem Turm befindet sich sogar ein Zimmer des Hotels Bischofshof, und man kann sich hier für ein paar Nächte einquartieren.

Dennoch: die Porta Praetoria ist stark beschädigt und müsste dringend resauriert werden. Siet Jahren will man es in Angriff nehmen, aber es geschieht nichts. Die Brauerei Bischofshof spendet zwar regelmäßig für das Weltkulturerbe, aber für ihr wichtigstes Wahrzeichen geschieht meiner Meinung nach relativ wenig. In einem Bericht des Bayerischen Rundfunks war von 300.000 D-Mark (!) die Rede. Macht etwas, bevor es zu spät ist!
Sperrt wenigstens die Straße “Unter den Schwibbögen” für den Verkehr, denn die Erschütterungen auf dem Pflaster schadem diesem einzigartigen Bauwekr enorm. Nur 50 Meter weiter führt die Thundorferstraße als Parallelstraße den Verkehr sicher an der Donau entlang. Wieso kommt denn da in Regensburg niemand drauf???????

smokey77 Hallo, könntest mir bitte auf meine e-mail adresse t.kramer77@gmx.de bitte die Melodie vom Königlich Bayerischen Amtsgericht senden.
Vielen Dank im voraus
Kramer Thomas