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Seoul Tower - Sŏul
Sŏul
26-05-2011
Der Seoul Tower scheint einer der Haupttouristenmagnete in Seoul zu sein. Das ist verständlich, schließlich ist er verdammt hoch, und man hat echt einen schönen Blick über Seoul.
Leider ist der Tower aber auch der Ort in der koreanischen Hauptstadt, an dem den Besucher am unverschämtesten das Geld aus der Tasche gezogen wird. Während überall anders in der Metropole die Preise human sind, auch bei den Sehenswürdigkeiten, wird es hier richtig teuer. Das gilt für Eintritt ebenso wie für Restaurant, (überflüssige) Souvenirs, Erinnerungsfotos (die einem beinahe aufgedrängt werden) etc.
Mit all diesem Touristen-Brimborium wird geschickt darüber hinweg getäuscht, dass es eigentlich nichts zu sehen gibt. Man könnte auch einfach auf eines der riesigen Hochhäuser hochfahren, um ein ähnliches Panorama zu erleben.
Weiterer Minuspunkt: Als wir da waren, konnte man vor lauter Dreck kaum durch die Scheiben sehen. Unverschämt, aber vielleicht haben wir nur den falschen Tag erwischt.
Was bleibt? Der Fußweg zum Tower ist schön. Von dort kann man auch sehr schöne Fotos machen ;)
Wer nur wenige Tage in Seoul ist, wird wohl den Tower besuchen, weil er ja eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Ich würde allerdings dazu raten, lieber zuerst die zahlreichen anderen Möglichkeiten zum Sightseeing zu nutzen. Seoul hat so viele Highlights; der Seoul Tower gehört nur eingeschränkt dazu.
Noctemwear - Friedrichshain
Finowstr. 6, 10247 Berlin
26-01-2011
Es gibt in Deutschland wahrlich eine große Anzahl an Shops für Grufti-/Gothic-Klamotten, aber Noctemwear in Berlin ist unter all diesen etwas ganz besonderes. Zugegeben, der Laden ist nicht schön: Er ist wahnsinnig klein, unübersichtlich, vollgestopft. Der Räucherstäbchengestank ist omnipräsent, und die Umkleidekabinen spotten jeder Beschreibung.
Aber diese kleinen sympathischen Macken werden durch das grandiose Angebot mehr als ausgeglichen: Es gibt eine sehr große Auswahl aller Facetten "schwarzer" Kleidung, qualitätiv auf einem hohen Niveau (zumindest das, was ich bis jetzt gekauft habe). Da dürfte wirklich für jeden etwas dabei sein. Sogar ich (200 cm groß) hatte keine Schwierigkeiten, mich einzudecken, da die Kleidungsstücke in allen Größen vorhanden waren.
Besonders großes Erstaunen dürfte den Kunden, die nur "gewöhnliche" Gruftishops gewohnt sind, ein Blick auf die Preisschilder bereiten: Noch in keinem anderen Geschäft dieser Ausrichtung habe ich deart faire Preise gesehen: Hemden ab 10 €, Herrenröcke und Bondagehosen für 30 € - man fragt sich, ob die damit überhaupt Gewinne machen können.
Die Beratung ist sehr freundlich, zuvorkommend aber nicht aufdringlich. Wir haben uns sofort wohl gefühlt in der familiären Atmosphäre. Beim Kauf mehrerer Artikel wurde uns (ohne ausdrückliche Nachfrage) großzügiger Rabatt auf die ohnehin schon lächerlich kleinen Preise gegeben. Ein zu langer Rock wurde sofort ohne Aufpreis gekürzt. Ein vorbildlicher Service, der sicherlich nicht selbstverständlich ist.
Auch der Onlineshop lohnt sich. Dort habe ich bei einer Rabattaktion super-günstige Klamotten abstauben können, die übrigens so ausführlich beschrieben waren (Bundweite, Länge usw.), dass sie mir tatsächlich passten. Der Versand war blitzschnell, und der Karton, in dem die Ware zu mir geschickt wurde war nicht etwa ein gewöhnliches Paket, sondern... die Verpackung einer Kaffeemaschine von Rossmann... ;D So etwas gibt es nur bei Noctemwear, und dafür liebe ich diesen Laden!
Anstatt also horrende Summen bei einem der Konkurrenten auszugeben, kann ich jedem mit einem Hang zu alternativer Kleidung nur raten, zunächst Noctemwear in Berlin einen Besuch abzustatten. Es lohnt sich!
Botanischer Garten u. Rhododendronpark - Horn-Lehe
Marcusallee 60, 28359 Bremen
28-01-2009
Als bekennender Blumenhasser wurde ich von meiner Freundin zu einem Besuch in diesem Park überredet. Ich bin also mehr als skeptisch mitgegangen, musste dann aber, obwohl ich es mir eigentlich nicht eingestehen wollte, feststellen, dass der Park wirklich sehr schön ist. Die Blumenpracht ist wirklich überwältigend, obwohl ich Banause die wirklichen Unterschiede zwischen den tausenden Gattungen nicht erkenne. Liebevoll angelegt ist das alles auch, besonders der japanische Garten hat mir gefallen. Nach einer exzessiven Fotosession sind wir dann gegangen. Die Fotos sind wunderschön geworden und haben mir noch einmal gezeigt, dass ich mich vielleicht ein bisschen mehr mit Blumen beschäftigen sollte.
Ahlrichs City-Grill - Wiesmoor
Hauptstr. 163, 26639 Wiesmoor
28-01-2009
Guter Imbiss in der Wiesmoorer “City”. Es lohnt sich besonders auf die Angebote zu achten, die es regelmäßig gibt. Besonders lecker sind die Schnitzel, was ja auch naheliegt bei einem ehemaligen Fleischergeschäft. Auch die anderen Gerichte sind nicht zu verachten. Seit dem Umbau gibt es auch einen recht großen Sitzbereich, der allerdings nicht unbedingt zum Verweilen einlädt. Besser, man bestellt telefonisch vor und holt es dann ab.
Höllentalklamm - Grainau
Grainau
28-01-2009
Eines der schönsten Wanderziele der Region, das man als Besucher im Werdenfelser Land gesehen haben sollte. Von Hammersbach aus führt ein Fußweg dorthin, zunächst durch den Wald und dann später am Felsen entlang. Der Weg wird recht steil und ist für ungeübte Wanderer sicher nicht einfach. Festes Schuhwerk sollte man auf jeden Fall an den Füßen tragen. Bald ist man an der Eingangshütte angekommen, der Eintritt dort ist für Kurgäste ermäßigt. Über einen Kilometer lang erstreckt sich vor einem nun die Klamm mit ihren 12 Stollen. Insgesamt geht sie etwa 150 Höhenmeter bergauf.
Dem Besucher bieten sich hier wunderschöne Naturspektakel: An vielen Stellen hat man einen wunderschönen Blick auf den herunterdonnernden Hammersbach. Besonders, wenn die Sonne günstig steht, spiegelt sie sich wunderschön in den kleinen Wasserfällen. Nach einem an Impressionen reichen Aufstieg im Hammersbachtal angekommen, kann man sich entweder wieder auf den Rückweg machen oder sich doch dafür entscheiden, noch weiter bergauf zur Höllentalangerhütte zu wandern. Wir jedenfalls sind nach den “Strapazen” wieder umgekehrt. Zwar ist ein Ausflug zur Höllentalklamm anstrengend, doch wird man, einmal angekommen, durch die wunderbaren Natureindrücke mehr als entschädigt.
Schell Schokoladenmanufaktur - Gundelsheim
Schloßstr. 31, 74831 Gundelsheim
28-01-2009
Bei der “Schell Schokoladenmanufaktur” in der “Deutschordensstadt” Gundelsheim kann man nicht nur leckere Pralinen erwerben oder sich gemütlich im Café niederlassen, man kann hier auch wunderbar in den Gästezimmern übernachten. Die Zimmer sind sehr schön und komfortabel eingerichtet und dabei noch relativ preiswert. Mein eigentliches Highlight bei meinem Aufenthalt war das reichhaltige Frühstück, dass wirklich keine Wünsche offen gelassen hat. Jeder Gast bekommt beim Verlassen noch eine Gratispraline aus dem umfangreichen Sortiment (war sehr lecker ^^). Sollte man Lust auf mehr bekommen: Hier werden auch Schokoladenseminare, -verkostungen etc. angeboten. Wirklich empfehlenswert, um wunderschöne Tage zu verbringen.
Zum Ross - Osterburken
Rinschbachstr. 31, 74706 Osterburken
28-01-2009
Im Gasthaus Zum Ross bzw. im angeschlossenen Gästehaus bin ich einmal im Rahmen einer Exkursion durch Obergermanien untergekommen. Es liegt etwas abgelegen im Ortsteil Bofsheim. Die Zimmer im Gästehaus sind eher rustikal eingerichtet, aber durchaus komfortabel. Mit Preisen von 26 € fürs Einzel- und 43 € fürs Doppelzimmer ist das Gästehaus auch wirklich günstig. Im Restaurant gibt es sehr bodenständige, leckere badische Küche, die immer gut gemundet hat. Eine gute, preiswerte Unterkunft für den Urlaub im Süden Deutschlands.
Römermuseum - Osterburken
Römerstr. 4, 74706 Osterburken
28-01-2009
Wer sich für die Geschichte der Römer in Obergermanien und den Limes interessiert, der sollte dem Römermuseum in Osterburken einen Besuch abstatten. Das Museum ist eine Zweigstelle des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es ist in mehrere Teile aufgeteilt: Im Erdgeschoss gibt es allgemeines zur Lebenswelt der Römer und Germanen, das Obergeschoss widmet sich der Religion und im Altbau sieht man die Reste eines kleinen römischen Bades sowie den Nachbau eines Beneficiarier-Weihbezirkes. Während mir die Exponate zur Lebenswelt nicht sonderlich im Gedächtnis hängen geblieben sind, war das römische Bad recht eindrucksvoll und liefert einen interessanten Einblick in die römische Badekultur. Der Weihbezirk ist zu großen Teilen rekonstruiert. Interessant ist hier der Tempel der “Dea Candida”. Der dort zu sehende Altar ist zwar nur ein Abguss, aber wie in der antike bunt bemalt (eine Tatsache, die sich heutige Museumsbesucher zu selten vor Augen halten). Hier gibt es für Lateinbegeisterte auch einige Interessante Inschriften zu dechiffrieren. Der obere Teil zur Religion ist mit einem schrecklich kitschigen Wandbild versehen, auf dem die römische Götterwelt zu sehen ist. Wenn man dieses ignoriert kann man dort einige schöne Exponate wie Teile einer Jupitergigantensäule und ein Mithras-Relief sehen. Für Freunde (antiker) Geschichte lohnt sich ein Besuch im Römermuseum Osterburken sicherlich.
Sagenhaft Markt Friedeburg - Friedeburg
Industriestr. 15, 26446 Friedeburg
28-01-2009
Sagenhafte Angebote zu sagenhaften Preisen verspricht dieses Geschäft in Friedeburg. Allerdings wird bei einem Besuch schnell klar, dass der Laden vor allem eins ist: sagenhaft schlecht. Irgendwie gibt es hier alles, aber nichts richtig: Kleidung in fürchterlicher Qualität, minderwertigen Heimwerkerbedarf und seltsame Lebensmittel, die niemand braucht. Einige Produkte in den Tiefkühltruhen sind derart vereist, dass man meinen könnte, sie lägen seit Ötzis Zeiten dort… Das alles sind, glaube ich, keine Restposten mehr, sondern Produkte, die extra für Läden wie diesen hergestellt werden. Scheinbar geht das Konzept trotzdem auf, sonst hätte Sagenhaft nicht expandieren und zu einer ostfriesischen Kette mit diversen Filialen werden können. In wirtschaftlich schlechten Zeiten kann man davon ausgehen, dass der Erfolg von einem Geschäft wie Sagenhaft eher noch zunehmen wird. Verständlich wäre mir das bei diesem Angebot nicht.
Eversten Treff - Oldenburg
Hauptstr. 117, 26131 Oldenburg
28-01-2009
Im Eversten-Treff bin ich ein paar Mal mit Freunden gewesen. Ausschlaggebendes Argument war, dass hier jeder Longdrink nur einen Euro gekostet hat, ein Angebot, das man nicht ausschlagen kann :) Ob es dieses Angebot immer noch gibt weiß ich nicht, andere gute Gründe, diese Kneipe aufzusuchen, fallen mir leider keine ein. Eine merkwürdige Klientel hat der Eversten Treff und keine besonders schöne Atmosphäre, aber man kann Dart spielen, immerhin. Alles in allem kein wirklich empfehlenswertes Lokal
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