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Sou EyesWideOpen de Hamburgo. Sou Qyper desde 01-08-2008

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Yoga für St. Pauli - St. Pauli

Clemens-Schultz-Straße 50, Hinterhof, 20359 Hamburg

23-04-2010

Wer wie ich nie mit dem Yoga angefangen hat, weil er meint, das sei ihm zu esoterisch, zu meditativ, dem kann ich Yoga für St. Pauli wärmstens ans Herz legen.

Klar geht es hier um Entspannung, aber eben nicht um irgendwelche wilden Atemübungen oder Körperverknotungen, sondern darum, den Tag hinter sich zu lassen. Und das funktioniert.

Viel wichtiger jedoch für Büromenschen wie mich ist der Fokus auf Rücken, Nacken, verkürzten Sehnen etc. Nach dem Yoga fühle ich mich wie auseinandergezogen und es ist tatsächlich effektiv – nach ein paar Wochen waren meine sonst stets präsenten Rückenschmerzen deutlich besser.

Jana, der das Studio gehört, unterrichtet in kleinen Gruppen, was eine persönliche Betreuung ermöglicht. Da wird auch korrigiert und hier und da mal ein unterstützendes Kissen untergeschoben. Ich mit meiner Rückenvorgeschichte finde das extrem wichtig, da man sonst einfach zu viel falsch machen kann.

Ich würde jedem empfehlen, zunächst den Anfängerkurs mitzumachen. Da erzählt Jana auch ein paar Hintergründe zum Yoga an sich und zu den einzelnen Übungen. Außerdem steigt der Schwierigkeitsgrad für unsportliche Menschen im fortlaufenden Kurs enorm – da kann es nicht schaden, sich vorher schon ein paar Mal an den richtigen Stellen gedehnt zu haben.

Die Preisgestaltung ist flexibel – so kann man einzelne Stunden buchen oder Zehnerkarten mit unterschiedlicher Gültigkeitsdauer kaufen. Außerdem bietet Yoga für St. Pauli außer den stets präsenten Rabatten für Schüler, Studenten und Arbeitslose auch Vergünstigungen für Alleinerziehende und Existenzgründer an. Es gibt speziellle Yogakurse für Mutter + Kind und für Schwangere sowie Pilates.

Yogamatten, Decken, etc. sind vorhanden und Tee gibt’s auch. Die Kurszeiten sind arbeitnehmerfreundlich.

Café Meinke - St. Pauli

Paul-Roosen-Strasse 6, 22767 Hamburg

17-11-2009

Sonntägliches Frühstücken in meiner Wohngegend kann besonders für Spätaufsteher äußerst anstrengend werden. Für ein bisschen Ruhe und was anderes als Panini und Latte Macciato flüchte ich gerne ein Stück Richtung St. Pauli.

Das Café Meinke liegt dort vollkommen unscheinbar im Wohngebiet, fernab von jeglichem Trubel.
Eine Oase der Ruhe, super gemütlich eingerichtet, optisch ein echtes „Oma-Café“, das einen in eine andere Zeit katapultiert.

Die Karte ist österreichisch angehaucht, sympathisch übersichtlich und bodenständig. Mein Favorit, „Das Salzige“, bietet superleckere, frische Sauerteigbrötchen, Butter, verschiedene Sorten Käse (und nicht nur den abgepackten Gummikäse) und Feigensenf, sowie ein Ei. Dazu eine Melange, die, wie es sich eigentlich auch gehört, gleich mit einem kleinen Wasser serviert wird. Generell lohnt es sich, die unterschiedlichen Kaffeevarianten auszuprobieren. Der „Einspänner“ mit Sahnehaube ist auch ein Traum.
Absolut empfehlenswert sind auch das Rührei, die Käseplatte oder die selbstgebackenen Torten – kurzum, alles, was ich bisher probiert habe. Die Preise sind vollkommen angemessen.

Der Service ist herzlich und freundlich, aber leider leider leider auch ziemlich verplant und langsam, das sollte man einplanen. Die liebe Art der Mitarbeiter lässt mich jedoch ein unglaubliches Maß an Geduld aufbringen.

Das Café Meinke hat ein sehr angenehmes, gemischtes Publikum und zeigt sich überaus familienfreundlich.
Im Sommer kann man wunderschön draußen sitzen, gemütlich geschützt unterm Vordach. Schön zu beobachten, dass hier viele Menschen alleine ihren Kaffee trinken und anstatt mit Laptop mit Zeitung in der Sonne sitzen. Die Zeitungen gibt es noch in den tollen, alten Holzgestellen zu lesen.
Einfach charmant!

Max1000 Geht Dir das Gelaptoppe und Gephone auch so auf die Nerven?;-) Dachte das hätte nur ich elender Stadtneurotiker.

Tati - Eimsbüttel

Bellealliancestraße 35, 20259 Hamburg

17-11-2009

Mit dem Tati ist diese schöne Ecke Eimsbüttels um eine tolle Lokalität reicher.

Das kleine Bistro im französischen Stil ist gemütlich eingerichtet und versprüht seinen ganz eigenen Charme.
Zum Essen gibt es eher Kleinigkeiten, die Quiche mit Ziegenkäse war aber schonmal absolut empfehlenswert und auch mit meinem Wein, dem Riesling, war ich mehr als zufrieden. Der Rest der Karte zeigt mir klar, dass ich wohl öfter kommen muss – Crepes, Galettes, Käseplatte…

Was auffällt, ist die gute Akustik – trotz voller Tische kommt es einem nicht laut vor und es herrscht Wohnzimmeratmosphäre.

Ganz großes Lob auch an den netten Kellner – freundlich, aufmerksam, schnell und auch mal ungefragt ein Wasser auf den Tisch gestellt.
Ebenfalls positiv angemerkt werden sollte, dass ich trotz eindeutig später Stunde nicht das Gefühl hatte, aus den Laden gekehrt zu werden. Nein, man konnte in Ruhe austrinken und erst nach Verlassen des Ladens wurden die Stühle hochgestellt. So gehört sich das!

Das Tati hat auf jeden Fall Stammlokalpotential und hat diesen Status bei vielen meiner Freunde auch bereits in kürzester Zeit erreicht.

La Sepia - Sternschanze

Schulterblatt 36, 20357 Hamburg

17-11-2009

Ein Besuch im La Sepia ist für Schanzenverhältnisse nicht ganz billig – doch man bekommt auch etwas geboten für sein Geld.

Erstklassiger Fisch in unendlich erscheinenden Sorten, immer frisch, immer lecker und immer viel zu viel. Den Beilagen könnte ein bisschen mehr Kreativität nicht schaden, doch die sind bei den tollen Hauptgerichten sowieso eine klare Nebensache. Auch bei größeren Bestellungen und vollem Restaurant kommt das Essen relativ schnell auf den Tisch.

Im Gegensatz zu einigen vorherigen Kommentaren finde ich es gerade gut, dass der Fisch nicht großartig mit exotischen Gewürzen "verfeinert" wird. So schmeckt man wenigstens den Fisch, um den es ja eigentlich geht.

Das LaSepia ist sehr gut besucht, Reservierungen sind jedoch möglich und durchaus empfehlenswert, wenn man mit mehr als zwei Leuten kommt und nicht im Gang warten möchte.

Der Dip zum Einstimmen ist ein Muss für Knoblauchfans. Ein Tipp zur Vorspeise sind die Tomaten mit Schafskäse und Avocado – aber eine Vorspeise ist eigentlich nicht nötig.

Die Atmosphäre ist eher stressig, laut und eng, passt jedoch zum Lokal. Auch die zu wünschen übrig lassende Freundlichkeit der Kellner gehört irgendwie dazu.

Wer Angst vor Fisch hat, der auch nach Fisch aussieht, sollte vor der Bestellung fragen, da viele Sorten samt Kopf und Schwanz auf dem Teller landen.

Begeistert war ich, als ich mal bei einer Bestellung zum Mitnehmen ein ganzes Brot und riesige Mengen Dip in meiner Tüte fand.

TeeGschwendner Singh-Verma GmbH - Neustadt

Jungfernstieg 7, 20354 Hamburg

13-10-2009

Ich bin nicht gerade der größte Teeexperte der Welt, aber auf der Suche nach Geschenken treibt es mich dann doch recht häufig zu Gschwendner.
Und ich muss sagen, ich bin jedes Mal begeistert. Die Auswahl ist gut, es gibt Klassiker in allen Varianten und auch immer neue Sorten für Experimentierfreudige. Ahnungslose wie ich werden top beraten, es wird auch mal die Geschichte hinter dem Tee erzählt.
Die Preise für den Tee sind in Ordnung. Das Zubehör, insbesondere Becher, ist allerdings ganz schön teuer.
Ein Pröbchen habe ich bisher immer gratis zum Einkauf dazubekommen - super, so komme ich vielleicht auch noch auf den Geschmack, Tee nicht nur aus Beuteln zu konsumieren.

Thalia Buchhandlung - Altstadt

Spitalerstr. 8, 20095 Hamburg

13-10-2009

Ja, das Geschäft ist riesig das Sortiment ist groß. Die Tatsche, dass es dennoch nie das gibt, was ich suche, will ich hier gar nicht ankreiden (das kommt wohl durchs Internet, man ist verwöhnt...).

Auch dass die Auswahl an englischen Büchern richtig schlecht ist, soll den Punktabzug nicht rechtfertigen. Man wird auf die Europapassage verwiesen und das ist auch okay.

Auffallend finde ich allerdings die Tatsache, dass es die meisten Bücher (wenn sie nicht gerade auf der Bestsellerliste stehen) nur in einmaliger Ausführung gibt und dass diese Bücher schon seit Monaten als Ansichtsexemplar zu dienen scheinen. Rabatt für einen zerfledderten Buchumschlag? Nicht drin! Davon abgesehen, dass diese angegrabbelten Bücher als Geschenke vollkommen untauglich sind, mit oder ohne Rabatt. Dadurch passiert genau das, was ich eigentlich stets zu vermeiden versuche – ich gucke mir die Bücher bei Thalia an und kaufe sie dann doch online. Da ich gerne Bildbände oder anderes abseits des Mainstreams verschenke, passiert mir das leider oft.

Die Mitarbeiter sind wirklich immer freundlich und bemüht, aber die Datenbanken scheinen nichts zu taugen. Jedenfalls finde ich mit einem Klick bei Amazon mehr Informationen als Thalia nach langer Suche. Oder ich gehe in eine kleine, nette Buchhandlung - dort wird das Buch zwar auch bestellt, aber wenigstens werde ich kompetent beraten.

Europa Passage - Altstadt

Ballindamm 40, 20095 Hamburg

01-10-2009

Ab und zu finde ich mich in der Europapassage wieder, weil der eine oder andere Laden eben doch einen Besuch wert ist. Allerdings finde ich mich auch jedes Mal am Info-Tresen wieder, denn die Europapassage ist das unübersichtlichste Einkaufszentrum, das mir je begegnet ist. Kommt man von der Mö, betritt man die Passage im 1. Stock. Kommt man vom Jungfernstieg, befindet man sich im Erdgeschoss. Oder ist es anders herum? Dann gibt es immer abwechselnd Treppen und Rolltreppen - will oder kann also jemand nur per Rolltreppe zwischen den Etagen wechseln, so muss er mindestens einmal eine komplette Etage durchqueren, um zu einer Rolltreppe zu gelangen.

Und wenn es regnet, wird die Europapassage zum gigantischen Unterstand und es kaum ein Durchkommen möglich.

Architektur ist ja glücklicherweise Geschmackssache. Meinen Geschmack trifft das Teil nicht. Die Wege sind schmal (dafür die Gucklöcher im Boden umso größer), das angepriesene "maritime Einkaufserlebnis" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und außer den Städteworten auf dem Boden sehe ich auch "Europa" nicht.

Meiner Meinung nach war es nicht nötig, für weitere Filialen der Standardgeschäfte wie Budni, Thalia, Starbucks, Zero, Mexx, Esprit und so weiter ein ich weiß nicht wie viele Millionen teures Monstrum in die Stadt zu setzen. Und dann auch noch so einen Hype darum zu starten.

Im Übrigen herrscht auch noch starker Mangel an Fahrradständern draußen und es gibt auch tatsächlich in der gesamten Passage keinen einzigen Tabak/Zeitschriftenladen.

Empfehlenswert ist lediglich der Blick von der oberen Etage von Thalia auf die Alster - vergleichbar allerdings im Alsterhaus vorhanden.

Kulturhaus III&70 - Sternschanze

Schulterblatt 73, Schanzenviertel, 20357 Hamburg

29-09-2009

Hätte ich diesen Beitrag vor zwei Jahren geschrieben, hätte das Haus 73 noch 4 oder sogar 5 Sterne von mir bekommen. Eigentlich ist es eine tolle Location.
Eigentlich.

Leider kann man hier kaum noch hingehen, ohne sich wie auf der Reeperbahn zu fühlen. Nachdem man sich durch die Menschentraube vorm Laden gequetscht hat, wird man erstmal von einem oberwichtigen und äußerst unfreundlichen Türsteher angehalten. Türsteher sind in der Schanze einfach immer noch fehl am Platz finde ich. Nachdem man dann aufgefordert wurde, seine Tasche zu öffnen (auch hier – der Ton macht die Musik), darf man rein. Schon an diesem Punkt hab ich meistens keine Lust mehr.
Drinnen ist es dann generell vollkommen überfüllt und die Luft ist mehr als mies. Wenn man sich dann mal zur Bar gequetscht und sein Getränk bekommen hat, darf man leider nicht mehr raus. Die Herren Wichtig spielen wieder Reeperbahn und man darf nicht mit Glas raus. Also zurück zur Bar, Getränk in Plastikbecher umfüllen lassen, rausquetschen.
Die Getränkepreise sind immerhin noch okay.

Ein weiteres Manko sind ganz klar die Toiletten – es gibt einfach zu wenig!

Vom Kulturhaus ist hier nicht mehr zu spüren, der alternative Touch ist verloren. Das Haus 73 ist in meinen Augen zu einer reinen Partylocation verkommen. Events wie Bundesligaübertragungen, wo es früher Lesungen gab, tragen zum Verfall dieses einstig vorzeigwürdigen Anlaufpunktes bei. Man passt sich der Masse an. Wirklich schade.

Wohlerspark - Altona-Altstadt

Wohlersallee, 22767 Hamburg

25-08-2009

Der Wohlerspark hat im Freundeskreis mal aufgrund eines Versprechers den Namen Wohlfühlpark erhalten und kein anderer Name könnte besser passen.

Wunderschöne Anlage mit tollen Bäumen und gemütlichen, kleinen Rasenflächen. Selbst wenn es voll ist im Park, fühlt man sich durch die dichte Bepflanzung immer ein bisschen abgeschirmt.

Die alten Grabstätten sind wunderschön und verleihen dem Park ein einzigartiges Flair. Das Läuten der Kirchturmuhr sorgt für noch mehr Gemütlichkeit.

Das Publikum im Wohlerspark ist sehr angenehm. Jung und Alt, Mutties mit Kind und grillende Teenager, Jogger und Kiffer. Ein friedliches Miteinander.

Shikara Quick - Sternschanze

Susannenstr. 20, 20357 Hamburg

25-08-2009

Beim Shikara hab ich lange nichts geholt, dachte ich mir vor Kurzem. Bloß warum?

Kaum im Imbiss angekommen, fiel es mir wieder ein:

Nachdem man mich widerwillig mein Essen hatte bestellen lassen und ich ohne Mucks die doppelte Wartezeit eines normalen Imbisses hatte verstreichen lassen, wurde mitten im Bezahlvorgang – also wirklich zwischen Geld geben und Wechselgeld bekommen! – ein anderer Kunde vorgezogen, der in aller Ruhe mühsam seine Bestellung hervorbrachte. Und ich stand blöd am Tresen, ohne Essen und ohne Wechselgeld.

Es war nichtmal unzumutbar voll zu diesem Zeitpunkt, es standen drei Leute im Laden.

Als man mir meine Tüte (die zum Zeitpunkt der Bezahlung bereits gepackt hinter der Theke gestanden hatte) dann endlich überreichte, erlaubte ich mir, ein Mango-Lassi nachzubestellen. Seufzend und augenrollend wurde mir dieser Wunsch erfüllt – natürlich nicht, ohne sich zwischendurch nochmal an einen anderen Kunden zu wenden.

Fast 20 Euro habe ich bezahlt – für zweimal Imbissfood (vegetarisch!) mit Getränk. Da leg ich doch ein bisschen drauf und geh ins Restaurant.

Als ich völlig entnervt und grausam nach Frittierfett müffelnd eine halbe Stunde später zuhause war, wusste ich wieder, warum ich das Shikara so lange gemieden hatte. Zu allem Überfluss war dann auch noch eine Verpackung nicht richtig zu und die ganze Glutamat-Soße in die Tüte gesifft.

Genug Konkurrenz in unmittelbarer Nähe - Shikara tue ich mir nicht mehr an.

janandre So ist schön: Lass den ganzen Groll raus- dann geht es wieder besser.
Eigentlich sind die ganz nett da, aber zu verwöhnt. Der Shikara in der Bahrenfelder und auch der am Eppendorfer Marktplatz sind besser und viel
ruhiger- aber ein toller Mittagstisch in einem guten Restaurant ist sicher die bessere Wahl- wenn man tagsüber essen mag..

EyesWideOpen verwöhnt ist wohl das richtige Wort, sie können es sich einfach erlauben und das lassen sie sich leider auch anmerken..