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O perfil de HaroldFilet

Prager & Wild / Geschenkideen - Osnabrück

Krahnstrasse 42, 49074 Osnabrück

07-02-2012

Ich wollte 29,95 Euro mit der VISA-Karte bezahlen. Problem. Verkäuferin musste das erst mit dem Chef abklären. Es dauerte. Es dauerte so lange bis ich per Mobiltelefon den Artikel bei Amazon für 13,07 Euro bereits am Verkaufstresen bestellt hatte. RIP Einzelhandel.

pragerundwild @HaroldFilet

Mit Bedauern lesen wir, dass Sie mit Ihrem Einkauf in unserem Haus nicht zufrieden waren. Die Kritik bezüglich der Kreditkartenzahlung nehmen wir dankend entgegen.

Unser Service und zufriedene Kunden liegen uns sehr am Herzen, deshalb sind Anregungen jeglicher Art bei uns willkommen.

Wir hoffen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf überzeugen zu können.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Prager & Wild Team

HaroldFilet Hallo OsnaTim.

An welchen Stellen exakt sind meine Ausführungen oberflächlich und ungerechtfertigt? Bitte um Zitat der Passagen damit ich sie Dir besser plausibel machen kann. Oberflächlich finde ich z. B. eine Bewertung des “La Vie” in 2 Zeilen mit nicht einem Wort über das konkrete Gericht…

Und Du kannst Dir ob der Tatsache gewahr sein dass mein Leben sehr OK ist.

MediaMarkt und Saturn gehören zu einem Konzern, der auch bis neulich gepennt hat und erst kürzlich einen (Trommelwirbel!) Online-Store eröffnet hat. Und jetzt rate mal mit Rosenthal ob man dort mit einer Kreditkarte bezahlen kann… Natürlich kann man es.

Gezeiten - Osnabrück

Am Eversburger Bahnhof 2, 49090 Osnabrück

07-02-2012

Im Verhältnis zu dem was dieses Lokal vorgibt zu sein war mein Essen die schlimmste Beleidigung die ich in meinem Leben jemals in den Mund gesteckt habe.

Und ja ich glaube ich kann mir ein Urteil bilden.

Aber auch die Laien unter unserer Gruppe haben erkannt: Die Schweinemedaillons waren trocken und teilweise mit der Faser geschnitten. Die Pfeffersoße hatte weder Pfiff noch sonst irgendetwas zu erzählen. Die Pasta war nicht al dente. In was waren die eigentlich geschwenkt? Butter oder gutes Olivenöl war es wohl nicht.

Und was soll das überhaupt einem Klassiker der Küche die Kartoffeln zu nehmen und mal was “modernes” wie Pasta dazuhexen? Wer denkt sich denn so was aus?

“Der Kellner dazu: Ja aber wir sind ja eigentlich auch ehr ein Fischrestaurant.” – Nunja, wer eine Ausbildung zum Koch genossen hat wird ja wohl nicht nur Fisch gelernt haben. Und wenn er das eben nicht kann muss es von der Karte.

Weiter: “Wir hatten ja auch ein volles Haus.” – Wofür soll das Gezeiten denn stehen? Für Qualität oder Masse? Dann muss man eben weniger Tische belegen wenn man überfordert ist.

Und den Fisch fand keiner der Kollegen gut. Was sollte das eigentlich sein? Uh wie aufregend, mal was in Sesam machen und trockenen Reis dazu. Es fehlte an Salz und so etwas wie einer kleinen Orangenjus.

Wir sind mit Teilen der Belegschaft danach jedenfalls erst mal richtig Essen gegangen. Niemand berichtete auch nur den Ansatz eines Aha-Erlebnisses oder schwärmte vom Essen im Gezeiten. Kein Mensch.

Ich sage Euch mal was: Ihr Laden existiert nur weil die Anzugschnösel unter sich sein wollen und von gutem Essen keine Ahnung haben. Hier auf dem Dorf kann das auch eine Weile gut gehen. In einer Stadt wie Berlin wäre das Lokal pleite.

Ich habe fast 2 Monate mit mir gerungen diese Kritik zu schreiben, aber ich bin immer noch derartig wütend über dieses miese Essen.

Mir sind noch zig Fehler in Ihrem Laden aufgefallen aber ich will nicht noch weiter meine Zeit verschwenden.

Cup & Cups - Osnabrück

Neuer Graben 13, 49074 Osnabrück

10-11-2010

Das Cup & Cups hat sich für seinen Standort einen ungewöhnlichen Platz gesucht. Unter dem ehemaligen Wörl-Gebäude in Nachbarschaft zu Änderungsschneidern & Co. Nunja, könnte sich ja als Geheimtipp entpuppen dachten wir und bestellten einen Zombie Cocktail. Da in dem Lokal sonst keine Gäste waren lies sich die Bedienung darauf ein die Happy Hour Zeiten auf unseren Besuch auszudehnen. Nette Geste. Der Zombie war ungewöhnlich rot in der Färbung und das völlige fehlen des Rum-Floates irritierte mich. Auf Nachfrage hin konnte die Dame des Hauses nur auf ihre Unschuld verweisen denn sie habe alles richtig gemacht. Auf genauere Anfrage hin hatte sie technisch auch Recht. Pre-Mix Flasche öffnen, Saft drauf. Ob das nicht einem Dosengericht gleich käme wollte ich wissen. Die Ungelernte Kraft geriet ins schlingern und musste klein beigeben. Meiner Meinung nach hat diese Pre-Mix-Plörre mit einem Cocktail rein gar nichts gemein. Einfach ekelhaft und unwürdig.

Bottled Cafe & Flaschenbar - Osnabrück

Osterberger Reihe 10, 49074 Osnabrück

29-09-2010

Im Botteld hatte ich mal eine Pizza, die war Klasse. Zwar hatte die mit einer echten italienischen Pizza nicht viel gemein, aber beim Trinken genau das Richtige. Bei meiner letzten Bestellung allerdings war ich weniger begeistert. Der Giant Burger mit Cajuns war gigantisch schlecht. Das was man da als Patty verwendet war ein frittiertes Hacksteak und dazu noch zäh wie eine Schuhsole. Der Ketchup schmeckte derartig billig dass die Sache damit völlig versaut war. Die hausgemachte Burgersoße schmeckte uninspiriert und fad. Die gesamte Bauweise des Burgers war zudem falsch. Bun, Fleisch, Gemüse, Soßen, Bun – so sieht man es in der Burger-Architektur vor. Hier war alles durcheinander. Die Cajuns schmeckten wie von einer Wärmelampe warm gehalten und dadurch trocken wie eine Dörrpflaume. Zum Glück war das Personal sehr freundlich, Ihr Glück auch dass sie nicht gefragt hat wie es mir geschmeckt hat. Wiederholungsfaktor liegt bei unter Null was den Giant Burger angeht. Da versteht einfach jemand sein Handwerk nicht. Man könnte nun entgegnen und sagen dass der Burger vielen anderen total gut schmeckt. Ja, dann sind die der kulinarischen Verdummung bereits zum Opfer gefallen. Einen Restaurant-Burger stelle ich mir jedenfalls anders vor. Der Frittierer des Hauses Bottled sollte sich also daher die Worte des Hamburger-Urvaters Ray Kroc zumindest mal durchlesen: We take the hamburger business more seriously than anyone else.

Balou im Kolpinghaus - Osnabrück

Seminarstr. 32, 49074 Osnabrück

29-09-2010

Menge statt Qualität. Ich bestellte einen ihrer Klassiker, die Mantplatte. Pommes Mayo mit der Riesencurrywurst die keine ist. Riesig schon, aber das edle Prädikat Currywurst ist hier total fehl am Platze. Auf der Karte des Hauses tauchen gegrillte Sachen auf. Warum in aller Welt also wird diese Wurst frittiert? Das macht man doch nicht. Und dann erwarte ich in einem Lokal mit leichten Restaurant-Allüren eine Hausgemachte Currysoße, also sprich einen warmen, leicht veredelten Ketchup. Nein, hier gab es einen kalten Tomatenketchup mit Currypulver drüber. Das wirkt auf mich schlicht und ergreifend uninspiriert. Und zu guter letzt waren die Fritten mit glutamathaltigem Pommesgewürzsalz absolut versaut. Mit nur 5% mehr Einsatz ließe sich hier eine Edelversion der Mantaplatte zaubern. Wurst grillen, eigene kleine Soße zaubern und die Fritten mit normalem Salz würzen. Nun kann man dem entgegenhalten dass das da im Balou ja schon immer so gemacht wurde, die Kunden das so kennen und mögen. Ja auf die ungebildeten Kunden die sich mal eben vollfressen wollen mag das durchaus zutreffen. Aber wer mal in den Currywurst Hochburgen Berlin, Hamburg, Ruhrgebiet auf der Pirsch war, also dort wo man nach der Philosophie „Fantasie vom Schwein an Indischer Soße“ arbeitet, der wird dieses Gericht im Balou kein zweites mal bestellen. Echte Currywurst besteht nur aus Currywurst! – Und die hatte ich nicht auf meinem Teller. Schade.

HaroldFilet Parkrocker, mein Lieber. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das Balou wäre in der Lage mit null finanziellem Aufwand dieses Gericht stark aufzuwerten. Eine frittierte Wurst, ich bitte dich... Will man das wirklich?

Weinkrüger - Osnabrück

Marienstr. 18, 49074 Osnabrück

26-04-2009

Das Restaurant Weinkrüger war das schlechteste Gastronomieerlebnis seit langer Zeit. Es war ein Freitagabend, die Plätze waren zu gut einem Drittel belegt. Lediglich eine Servicekraft hatte sich mit den Gästen abzumühen, und dies bereitete Ihr sichtliche Probleme. Hier mal 5 Minuten mit zwei älteren Herren quasseln, am Zapfhahn ebenso lahm. Für das Radler wurde eine minderwertige Limonade verwendet - nicht etwa Sprite - was dem Gastro-Standard entsprechen würde. Das hat aber nicht ganz so grässlich geschmeckt wie der gespritzte Aperol. Einem Laden der Weinkrüger heißt sollte man unterstellen können einen klasse Sekt (trocken) zu verwenden. Erinnert ihr euch an diese Schaumweine die es an der Schießbude zu gewinnen gab? Diese scheußlichen Getränke mit dem Kugelförmigen Drehverschluss? Man wird wohl gedacht haben dass mit Aperol gemischt die billige Plörre nicht weiter auffällt. Weit gefehlt. Der Merlot war zwar geschmacklich kaum zu beanstanden, jedoch für einen trockenen Rotwein eindeutig zu kalt serviert. Die Korkstückchen im Glas waren gratis. Wo waren wie doch gleich? Ach ja, WEINkrüger. Hüstel…

Zur Überbrückung der Wartzeit auf das Essen haben wir Brot mit Aioli sowie Oliven bestellt. Der Auffassung des Hauses jedoch wertet man diesen Wartesnack als Vorspeise und wartete so mit der Bereitung der warmen Speisen bis das Brot alle war. Aua! Bei einer richtigen Vorspeise, Salat, Suppe, dergleichen OK, aber das war schon wieder nix.

Dann das größte Malheur des Abends. Das Essen. Die Hauptspeise wenn man so will. Ich habe bei allen mal probiert, also gehen wir´s durch:

- Der frische Spargel war gut, leider aber mit einer Fertigsoße versaut. Wenn ich in ein Restaurant gehe dann will ich nicht den Koch dafür bezahlen dass er ein Thomy Tetrapak aufschnibbelt.

- Der Salat war normal weg, leider kam auch hier Dressing aus dem Großhandel zum Einsatz. Kraft lässt grüßen.

- Die Bratkartoffeln stellten das Highlight dar, leider nur eine Sättigungsbeilage. Keine Kunst.

- Putenröllchen gefüllt mit Parmaschinken und Kräuter - auf Gemüserisotto mit Parmesankäse überstreut waren viel zu trocken und geschmacklich ehr als neutral zu bezeichnen. Das Risotto war keins.

- Steck’l Wick’l dünne Rindfleischscheiben, pikant gewürzt, auf ein Holz gewickelt und gegrillt. Das ist wohl so was wie die Spezialität des Hauses – Was sich inhaltlich dem bereits besprochenen Rest anschließt: Es schmeckte nach nichts. Da war schlicht und ergreifend kein Geschmack dran. Ich habe dann mit Salz und Pfeffer nachgeholfen.

Preis/Leistung stehen bei Weinkrüger in einem absolut divergenten Verhältnis. Für das was man bekommt ist es sehr teuer. Das gesamte Restaurant ist wieder einmal ein Anhaltspunkt dafür dass weite Teile der Deutschen Restaurantgänger als Freiwild für arbeitsscheue Köche betrachtet werden können. Jeder Laienkoch kann das besser reproduzieren. Das einzige Kapital des Hauses stellt selbiges dar. Sehr rustikal eingerichtet hat man sich. Leider führt die etwas unübersichtliche Innenaufteilung dazu dass der einzelne Gast nicht ständig im Blickwinkel der Bedienung befindlich ist.

Resümierend gibt es für mich und meine drei Begleiter keinen einzigen Grund dieses Restaurant jemals wieder zu betreten.

Caffe' Corleone - Osnabrück

Theodor-Heuss-Platz 6-9, 49074 Osnabrück

01-07-2008 (atualizado em 22-03-2009)

Das Corleone ist eine ehrliche Bereicherung für Osnabrücks Restaurantlandschaft. Die Einrichtung ist sehr modern und apart mit Lounge-Anleihen. Das Ambiente versprüht etwas sehr frisches, ein wohliger Gegenpol zum etwas angestaubten Charme der Gatro-Gastarbeiterfamilie mit Fotos aus dem Heimatdorf an der Wand. Der Service ist auf höchstem Niveau. Man behält den Gast im Augenwinkel, ist zuvorkommend und an keiner Stelle aufdringlich. Das allgemeine Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als angemessen. Sämtliche verwendeten Rohstoffe sind deutlich besser als bei Luigi um die Ecke. Dafür aber rangieren die Preise ehr im unteren Segment. Hoffentlich bleibt dieser Umstand kein Eröffnungsangebot. Gerne nehme ich Gäste die zu besuch sind mit ins Corleone, und mein italienischer Kollege Vito kommentierte die Pizza mit den Worten „… die wohl beste Pizza außerhalb Italiens.“ Dem kann ich nur Fakten hinzufügen: Sehr große Pizza, dünner Boden, stets mit Mozarella belegt, knusprig am Rand und stets sehr saftig und lecker. Die Salate schmecken sehr frisch, den köstlichen Parmesan gibt es für einen Euro obendrauf. Und hier ist nicht die Rede von drögem Pulverkäse sondern frisch abgehobelten, großen Scheiben. Das absolute Highlight jedoch ist das Fleischgericht. Hier wechselt das Angebot je nach dem was grade frisch beim Händler am Lager ist. Ich hatte ein Kalbsfilet mit Tomaten-Gorgonzolasoße und Gemüsebeilagen. Noch niemals zuvor habe ich ein Stück Fleisch so langsam und genüsslich gegessen. Auf den Punkt gegart, saftig, lecker. Ein gutes Weinangebot rundet die Karte ab. Ist der Laden also perfekt? Fast! Die aufgelegte Musik ist um die Mittagszeit noch sehr angenehm. Pop/Rock/Soul, auch mal ältere Tunes von Aretha Franklin. Abends allerdings herrscht der elektronische Beat vor. Musik die mir persönlich zum Dinner absolut unpassend erscheint. War schon mal ein Grund doch wieder zu gehen. Nun, es gibt auch gute Abende, die jedoch kommen ehr zufällig daher. Feste Tage für gute Musik gibt es nicht. Kann ja noch kommen. Als Fazit lässt sich allemal sagen dass das Caffe Corleone meine Lieblingsadresse geworden ist, nicht zuletzt wegen dem stimmigen Gesamtbild der Lokalität.

The Ranch - Osnabrück

Breiter Gang 5, 49074 Osnabrück

02-02-2009 (atualizado em 10-02-2009)

„The Ranch“ wurde mir vor einer Woche von einem gelernten Koch angepriesen und entpuppte sich leider als die größte Enttäuschung die Osnabrück mir je geboten hat. Zugegeben – die ausgewiesene Spezialität des Hauses, Steaks, haben wir nicht bestellt. Mir war am gestrigen Sonntag einfach nach etwas wie einem richtig guten Burger. Das muss doch eine Ranch hinbekommen! Mit Nichten! Zunächst hat mich gewundert dass man nicht gefragt wurde „Wie hätten Sie Ihren Burger gerne“ – Gut, dachte ich, wird sicher von Haus aus medium serviert. Falsch, das Ding war mehr als gut durch. Normaler Bun, ehr klein. Frische Gurkenscheiben, Knoblauchmayonnaise, „Mexikanischer Ketchup“ und Röstzwiebeln. Letztere waren handelsübliche aus dem Supermarkt und machten das Produkt zu einem völlig uninspirierten hingeklatschen Ding wie vom Grillmaster. Essbar, natürlich, aber weit schlechter als dass was das gemütliche Ambiente vermuten lässt. Die Pommes Frites waren gut. Zum Glück mit normalem Salz gewürzt und nicht mit dem unsäglichen Pommesgewürzsalz. Weitere Beilage: gerösteter Maiskolben. Dieser war in der Mikrowelle gegart und danach mit dem Gasbrenner kurz angekokelt um den fehlenden Grill zu simulieren. Woher ich das weiss? Nun, der Maiskolben war zu saftig um auf einem Grill gelegen zu haben. Beim grillen verliert der Kolben unter der Hitze viel Wasser und wird gleichzeitig geröstet. Das Röstaroma wurde in diesem Fall vom Gasgeschmack überdeckt. Mein Kollege hatte sich ein Rahmschnitzel bestellt. Die erste Enttäuschung war die Größe. Im Schnitzelland Deutschland muss das einfach größer sein als eine Postkarte. Kein netter Gruß aus der Küche. Die Rahmsoße war geschmacklich ehr nichts sagend. Die enthaltenen Champignons waren ebenfalls irgendwie neutral. Ich nehme an dass es sich um ein Fertigprodukt gehandelt hat. Die Ranch bleibt somit weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Was schade ist, zumal die Einrichtung urgemütlich ist. Der Ausbildungsstand der Köche, oder (auch) die Philosophie des Hauses scheint noch aus einer Zeit zu stammen in der man Restaurantgäste mit Convinience Food beglücken kann – Halbfertige Produkte zukaufen, einfach etwas aufpeppen und rauf auf den Teller. Die Zeit in der man sich nach der plötzlich sooooo leckeren Sauce Hollandaise aus dem Tetrapak die Finger leckte ist lange vorbei. Selbermachen ist wieder in. Ich bezweifele dass ich The Ranch noch einmal besuchen werde. Gute Steaks kauft man nämlich bei Mandel und macht sie selbst. Das einfachste Gericht der Welt, nur passend auf die Uhr schauen muss man.

Nachtrag: Gestern wurde ich über den Umstand aufgeklärt dass ein Burger immer gut durch gebraten werden muss in Deutschen Restaurants. Grund ist die ehemalige Hackfleischverordnung. Ihre Regelungen sind nunmehr in der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) aufgegangen.

Modehaus Lengermann+Trieschmann (L+T) - Osnabrück

Große Straße 27- 32, 49074 Osnabrück

06-02-2009

Hm, was soll man bei einem Textilkaufhaus großartig bewerten? L+T gibt an das größte Textilkaufhaus in Norddeutschland zu sein. Das ist leicht zu glauben. Leider geht das auch auf Kosten von kleinen liebenswerten Boutiquen wie Linea Italiana oder auch Bergmann wo man von dem gleichen Verkäufer stets gut und fachmännisch beraten wurde. Auf jeden Fall ist die Auswahl konkurrenzlos, und seit bei eBay die Händler von Fälschungen verbannt wurden, ist ein Geschäft wie L+T bei gängigen Markenartikeln nur geringfügig teurer als der digitale Marktplatz. Am Beispiel meiner Diesel Jeans macht das Portobereinigt grade mal 5 Euro aus. Positiv zu nennen sind auf jeden Fall die zahlreichen Angebote bei irgendeinem Schlussverkauf. Super Jacke von Joop! Für 130 statt 399 Euro. Einen Getränkegutschein bekommt man bei fast jedem Kauf hinzu. Die Umtauschpolitik ist unkompliziert und man erhält das Geld zurück solange es nicht anders gekennzeichnet ist, z. B. bei Abverkaufsware. Ebenfalls klasse ist die Anbindung an Douglas, Zumnorde und die Markthalle sowie das SB Center der Sparkasse. Als sehr unangenehm allerdings empfinde ich die Tatsache dass man beim Einkauf im Hause keinerlei Rabatt auf das hauseigene Parkhaus mehr erhält. Bei einem gewissen Mindestumsatz erwarte ich einfach die Erstattung der Mindestparkgebühr, grade wenn groß und deutlich L+T Parkhaus dransteht. Auch auf der Quittung erscheint das so: Parkhaus L+T Textilhaus. Warum benennt man ein Parkhaus so wenn es faktisch keinerlei Vorteil für den Kunden beinhaltet?

Gregor901 Zum Parkhaus: Ich habe der NOZ entnommen, dass das Parkhaus zwar von L+T gebaut wurde, die Bewirtschaftung aber der OPG (Osnabrücker Parkhaus Ges.) übergeben wurde. D.h., dass L+T keinen Zugriff (mehr) auf das Parkhaus hat und demzufolge auch keine Gebührenerstattung erfolgt.

Gaststätte Dominkaner 1. Osnabrücker Kartoffelhaus - Osnabrück

Bierstr. 38, 49074 Osnabrück

01-07-2008

Jetzt ne richtig gute Pommes… Appetit auf Fritten mit Mayo. Manchmal hat ja mal so einen geilen Hunger auf irgendwas Unvernünftiges. Aber wo gibt es noch klassische Pommesbuden wo Frauen wie Erna Badura das Zepter in der Hand haben? Mir fiel nichts ein und sowieso musste ich noch eben zum Rathaus. Auf dem Weg kam ich am Kartoffelhaus vorbei. Klick hat´s gemacht. Schnell meine Sachen erledigt und dann rein. „Ich wollte nur eine Kleinigkeit, geht das?“ – „Klar, setzen sie sich.“ Eine Karte habe ich nicht gebraucht. Pommes Rot/Weiß. Nach wenigen Minuten schon kam die Bedienung mit einer stattlichen Portion Pommes zu mir. Flink mal eine Fritte auf die Gabel geflanscht und in Richtung Futterluke geführt. Geil, Pommes im Kartoffelhaus… Und dann? Nix. Ich kaue (die erste Fritte immer ohne Dressing). Kaum Geschmack, teils labberig. Nachsalzen. Neuer Versuch. Wieder nichts. Die erwarteten hausgemachten Pommes, immerhin nennt sich der Laden Kartoffelhaus, waren es nicht. Tiefkühlware. Das waren die langweiligsten Pommes meines Lebens. Ich meine, die schmeckten einfach nach nichts. In sozialen Brennpunkten wie dem dem Schinkel ist wenigstens Verlass auf altes Frittierfett, dem Geschmacksgeber für geile Pommes. Hier fehlte es einfach an allem. War das überhaupt eine Kartoffel oder irgendein Sojaprodukt? Kommentar der Bedienung: „Die machen wir ja eigentlich nur für die Kinder.“ Aha. Was war positiv? Preis? Nein, wenn das Essen schlecht ist macht der Preis es nicht besser. Portion war groß, also viel schlechtes Essen. Bestimmt gibt es Gerichte die im Kartoffelhaus sehr lecker sind. Diesen Klassiker der Snack-Küche haben sie jedenfalls nicht drauf.

08-02-2012