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BRECHTS Restaurant - Mitte

Schiffbauerdamm 6/7, 10117 Berlin

26-09-2008 (atualizado em 20-10-2011)

Hervorragende Küche in hervorragender Lage. Wir haben uns zu zweit einmal quer durch die Karte geschlemmt und waren rundum zufrieden.

Das fängt beim professionell / modernen Service an. Immer da, aber niemals aufdringlich. Das Personal schafft es, diesen schmalen Grad sehr gut zu halten. Wenn mein Wunsch erkannt wird, bevor ich ihn anzeige, bleiben einfach keine Wünsche offen.

Das Wichtigste ist aber die Küche. Der Koch Dennis Nörenberg, erst seit dem Frühjahr im Brechts, vorher im Adlon und im Imperial betrachtet das Brechts offensichtlich als Ort persönlicher Entfaltung und zeigt eine gelungene Kombination von Kreativität, Erfahrung und Motivation. Die vielen Leckereien sehen exakt so aus wie auf der Website (http://www.brechts.de) und sind noch viel köstlicher und überraschender.

Überraschung ist überhaupt das richtige Wort. Das angenehm konservative Ambiente (wunderbar die Ranken an der Eingangsfront und die kleine Zeitungs- Sitzecke vor dem Eingang) täuscht nur allzusehr über die eigensinnige Kombination der Rezepte hinweg. Klassische Küche aus Österreich, Haute Cuisine und asiatische Einflüsse mischen sich unmerklich zu einem wahrlich frischen, postmodernen Schmaus. Im besten Sinne besonders und genau der Weg alt-bekanntes vollkommen neu zu entdecken. (Beispiele: Wiener Schnitzel in Limonenbutter, Geröstel, Wildpreiselbeeren 19,50€; Gänsestopfleber Terrine mit Thai- Mango und Kalaharisalz 15,50€).

Zu guter letzt lassen die Räumlichkeiten kaum Wünsche offen. Ob in angenehmer Runde im vorderen Bereich, vertraut in den hinteren Nischen oder weltstädtisch elegant direkt am Spreeufer. Je nach Lust, Laune und Anlass findet sich der rechte Ort.

Das Brechts empfiehlt sich für das stilvolle Businessdinner am Mittag ebenso, wie für den besonderen Anlass am Abend. Ganz obere Mittelklasse zum fairen Preis.

Pfeiffers - Kreuzberg

Oranienstraße 17, 10997 Berlin

19-02-2011

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Lecker Kaffee, in der Qualität in Berlin nicht häufig. Aber die kleinen Teilchen schlagen einfach alles. Prädikat super leeeeecker.

Hotel Platzhirsch - Oberstaufen

Kapfweg 7, 87534 Oberstaufen

08-02-2011

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Alles, was ein Hotel braucht, aber oft nicht hat + Seele, Witz, Charm, Persönlichkeit. Lecker Frühstück und Wellness.

Tapas-Bar - Oberstaufen

Schloßstr. 2, 87534 Oberstaufen

06-02-2011

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Super lecker, ich bin ja anspruchsvoll, aber die Tapas waren außerordentlich gut! Jedes davon! Und wir hatten die komplette Auswahl... Service etc. auch super. Das Weizenbier war zudem unglaublich frisch. Fazit: schwer begeistert.

Dussmann das KulturKaufhaus - Mitte

Friedrichstraße 90, 10117 Berlin

11-08-2008

Dussmann ist für das Bücher und CD kaufen, wie die Zeitung am Sonntagmorgen. Angenehmer Luxus. Eben einmal nicht Amazon, sondern 2-3h Zeit nehmen und eintauchen in die Welt der Kultur. Trotz der Größe des Kaufhauses, findet man viele entspannte Nischen und kann zudem wunderbar mit den Verkäufern plaudern. Extrem viel Fachwissen und Begeisterung fand ich zum Beispiel beim Fachpersonal in der Computerspiele- Abteilung, also dort, wo man es bei Dussmann nicht vermutet hätte. Am besten geht man ohne Einkaufsziel hin. Hochspezielle CD’s konnte ich hier auch nicht finden, aber was es gibt, ist zumeist einen Blick wert. Und ganz nebenbei - auch die anderen Kunden sind zumeist angenehme Zeit- und Gesprächsgenossen. Nicht zufällig ist Dussmann auch als Single- Börse und Platz zum Flirten bekannt ;-)

miniwelt Soso, Dussmann ist also auch noch eine Flirtplattform gg^^ -was die alles zu bieten haben staun

Flirten ist immer super, bevorzuge bei dem Wetter doch eher Biergarten, Strandbars… oder die nächste Bar beim Feierabendbierchen -mit der Zeitung ;-)

twitterlesung - Prenzlauer Berg

Schönhauser Allee 36, in der Kulturbrauerei, 10435 Berlin

27-07-2008 (atualizado em 29-07-2008)

Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert,
denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.
(Johann Wolfgang von Goethe) via Bublo

Das erste Mal ist immer besonders. Weltpremieren sowieso. Was ist überhaupt eine Twitterlesung? Das war die Frage des Abends. Twitter = sms im Kollektiv. Permanente, oft sehr persönliche Gedankensplitter. Mit Bezug auf das eigene Leben in Jetztzeit. Sichtbar und vielmehr unsichtbar mit anderen verbunden. Freunde, Fremde. In diesem Sinn auch lebendige Literatur und damit Lesungswürdig. Als neues Format aber nicht immer einfach zu handhaben. Was Literatur ist, weiss man. Aber wie geht man mit der Lebendigkeit um?

Literatur: SlamPoetry auf Speed - so kann man den ersten Wurf nennen. Reinste Comedy des Alltags, verbunden mit den feinsten sprachlichen Schnitzern der Twitterwelt. Klamauk, Kunst, Wortspiele - eine wilde Mischung im 140 Zeichentakt.
Die Autoren von twitkrit.de lasen im Duett die besten eigenen und fremden Twits vor. Dazu passend der aktuelle Bachmann- Preisträger und damit beste Literat des Landes. Sein erster Kontakt mit der Twitterwelt schien mir wie eine tiefe persönliche Begegnung mit einer Form von Literatur, die Ihre Kraft aus dem Jetzt und dem Persönlichen schöpft und war somit der literarische Ritterschlag der Veranstaltung.
Es wechselten sich zwei Formen ab: die Geschwindigkeit des doppelt- getakteten Lesens und der Dialog. Letzerer kam viel zu kurz. Vorschlag: die beiden Vorleser präsentieren Twits im inhaltlichen Dialog miteinander. Vorschlag 2: mehr Literatur 1.o. Dramen a'la Dostojewski, schräge Realitäten und Zufälle a'la Shakespeare - das findet in Twitter in Echtzeit statt. So bekommt man auch die ruhigen Momente hin und damit Punkt zwei:

Lebendigkeit: Während der Schwerpunkt der Organisatoren auf dem Wort an sich und damit dem klass. Literaturbegriff lag, bezog sie ihre überwiegend unglaublich starke Kraft aus der Lebendigkeit des Hingeschriebenen. Erhöhte Augenblicke. Augenblicksliteratur. Immer aber im unsichtbaren Netz der gefolgten und folgenden Mitleser: Twitter ergo sum.
Das muss der zukünftige Schwerpunkt der Veranstaltung sein. Teil eins der Twitterlesung - ein Tag auf Twitter - ging in diese Richtung. Nun gilt es zu zeigen, wie sehr doch das große Ganze im ganz Kleinen liegt. Es ist eben nicht der Tagesablauf, der sich in Twitter zeigt, sondern - in literarischer Hinsicht - der Moment, an dem die Welt stehen bleibt - so wie sie eben ist.
Das zeigt sich, wenn ein Twitterer "in eine kritische Masse getreten ist". Schallendes, befreiendes Lachen im Saal. Das Leben, wie es ist. Im Fremden das Ich erkennen.

So erstaunt es nicht, wenn das Twitterarische Quartett der schwächste Punkt im Programm war. Die Interpretationen versuchten das comediantische Potenzial der vorangegangenen Lesungen zu halten, hätten aber vielmehr den Augenblick des Schreibens ans Licht bringen sollen. Es ist nicht das Wort, es ist die verdammt kurze Situation, in der jemand z.B. sagt: "du siehst so aus, als könnte ich einen drink benötigen." (frank93).
Und - aber das wissen die Vorleser selbst - gerade dieser Programmpunkt braucht gute Vorbereitung. Mit Spontan ist bei aller Spontanität der Beiträge kein Follower zu gewinnnen. Je kürzer der Twit, desto aufwändiger seine Rezeption.

Zu den anderen Formaten:
- Twitterer lesen eigene Twitts im Duett
Sollte hintereinander gelesen werden. Jeder liest seine eigene Twitts für 10min und erzählt etwas zum Kontext des Twitts.
(Die Stile und Themen von Frank93 und Kaltmamsell waren zu unterschiedlich.)
- Promi- Duett
Lobo vs. Sixtus war auch beim zweiten Mal ein Erlebniss. Die beiden können mit Online Sprache. Für mich eine perfekte Eröffnung der Veranstaltung, nach der auch ruhige Momente folgen können.
- Lesung Bachmannpreisträger
Schon die Tatsache, daß ein nicht Twitterer so viel mit den Beiträgen anfangen kann, schreit nach einer Wiederholung. Mein Tipp - auch wenn er gestern nicht verstanden wurde - den "klass." Autor als Twit- Kritiker einsetzen. Alleine die Art wie er redigiert hat, zeigte, wie gut das passt. (Bühnen-Twitkrit)
- Sonstiges
Auf das Lesen eigener Beiträge verzichten, auch wenn sie noch so gut sind. Ausnahme sind die beiden Autoren- Leser.
Beim Vorlesen möglichst wenig Betonung. Die Twitts sprechen für sich selbst und das Publikum baut sich die Betonung im Kopf zusammen.
Keine Twitter-Wall. Das lenkt zu sehr ab. Ausnahme: während des Best-Of Teils, der dann als vernetztes Poetry-Slam organisiert werden kann.
Der Raum wird beim nächsten Mal wohl größer sein müssen. Der Herbst/Frühling sind zudem bessere Jahreszeiten für eine Lesung.

Und ganz persönlich: Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß, wie an diesem Abend. Die TV Comedy Veranstaltungen sind dagegen müde, gekünstelte Auslaufmodelle. Als Twitt: "Kalter Kaffee #Comedy"

Ein riesen Dank an alle Organisatoren, Leser und Twitterer!

Und weil es - sagen wir, in der Hektik des 1. Mal vergessen wurde - mein Twitteratur Preis 2008 geht an: Frank93 - http://twitter.com/frank93

Auch die Zeit hat eine Kritik geschrieben: http://www.zeit.de/online/2008/31/twitter

smittysue - Obersendling

Breitschwertstr. 20, 81479 München

18-07-2008

IT Themen mal anders serviert - ich liebe die Kombination von Text und Video. Vor allem ist die Themenauswahl hochintelligent, nicht das typische Einheitsgeschreibe, daß man aus den ganzen RSS Feeds schon kennt.

Empehlen kann man das smittysue wie eine Sonntagszeitung: zum entspannten Schmöckern und unterhalten lassen - multimedial. Für die schnelle Lektüre zwischendurch ist es weniger geeignet.

Kritik: die Navigation und das User- Interface können noch verbessert werden. Offensichtlich habe etliche Bekannte nicht erkannt, daß man die Bilder in den Artikeln anklicken kann und dann Videos daraus werden…

lamian - first chinese food - - Friedrichshain

Simon-Dach-Straße 2, 10245 Berlin

29-02-2008 (atualizado em 21-05-2008)

Das Besondere ist oft einfach. Besonders in der asiatischen Küche. Leicht, lecker, liebevoll. Wer vom "Chinesen" die Nase voll hat, kann im Lamian die echte chinesische Küche kennenlernen. Er wird feststellen, daß sie viel leichter, bekömmlicher und aromatischer ist, als man es kennt. Dazu gibt es:

- handgemachte, chinesische Nudeln
- frische Bio-Zutaten
- Gewürzmischungen direkt aus China (Shanghai-Küche)
- viele kleine Speisen, unglaublich lecker, gut zum kombinieren
- den besten Grüntee der Stadt
- einzigartiger Nachtisch
- "chinesisch essen", also wirklich gemeinsam, in gemütlicher Runde
- keine Hunde, Affen oder sonstigen Klischees

Eine echte Entdeckung für mich und meine Freunde.

Curry 66 - Friedrichshain

Grünberger Straße 66, 10245 Berlin

05-05-2008

Was mir am besten gefallen hat: freche “Berliner Schnauze”, wie es sich zu einer Currywurst gehört. Angenehm ist es, draussen zu stehen und das Treiben im Friedrichshain zu schauen, mitten im Dach- Kiez. Perfekt für einen kurzen Stop. Angenehme Preise. Frische Ware. Endlich muss ich nicht mehr extra zu Konopke für die originale Curry “Ohne Darm”.

Bar Tausend - Mitte

Schiffbauerdamm 11, 10117 Berlin

12-03-2008

Entspannt - genau das soll eine Bar sein. Qualität, wie man sie in Berlin selten sieht. Die Musik war die bisherigen (3) Male super. Optik und Style wie im NY der späten 90iger - ein Kompliment. Leider etwas voll am Wochenende… Aber das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Über 30, kultiviert, lecker. Ach ja, der Chefbarkeeper hat eine Auszeichnung als bester Europas. Sag ich doch…