Sou Nickles de Berlim. Sou Qyper desde 17-03-2008
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Mädchen ohne Abitur - Kreuzberg
Körtestraße 5, 10967 Berlin
27-10-2011
“Mädchen Ohne Abitur”: Oft schon vorbeigefahren, immer begeistert ob dieser Namensgebung, geriet ich nach einem schönen langen Friedhofsspaziergang mit meiner Freundin endlich dort hinein und wurde von einer ausgewachsenen Frau +/- unseres eigenen Alters empfangen (endlich ’mal keine Aushilfs-Studis :o)), was ’ne erfrischende Abwechslung! ), die ausnehmend freundlich war und wohl bereits wegen unseres deutlichen Enthusiasmus beim Eintreten und Rundumblick ein breites Grinsen trug.
Das Café/Restaurant ist insgesamt tiefrot, kuschelig, knuffelig… und riecht, hier sei der Knuffelaspekt betont, wie Omas alte Stube :o)
Großartige Kindheitserinnerungen wurden auch wach beim Betrachten der spanischen Barbie oder diverser anderer kleiner Nippesdinge, Väschen oder Pfefferstreuer, die man aus den 60ern kennt/kannte, für selbstverständlich nahm, weil sie zeitlos präsent schienen und nie aus Tante Amalies Zubehör verschwanden – und die erst beim Wiedersehen nach langer Zeit helles Entzücken auslösen…
Alice und Ellen Kesslers rosa Spitzenschlüpfer an der Wand – auf dem Weg zur (sauberen und ebenfalls liebevoll ausgestatteten)Toilette – damit hätte ich wohl nie gerechnet.
Bilder alter Stars wie Sophia Loren oder “unserer” Vivi Bach erinnern daran, dass alle Leute irgendwann einmal sehr jung, schön und hip waren.
Die Musik im Hintergrund ist auf Interieur und Geschichte (interessant!!! Karte, S. 1) des Lokals bezogen, kann also unmöglich aktuellen Geschmäckern entsprechen, aber das muss genau so sein, gehört unbedingt dazu…
Während meine Freundin in Anbetracht der Schlichtheit ihres bestellten Salates etwas enttäuscht war, kannte meine Freude über die Kokossuppe keine Grenzen.
Später indes wurde ich mit dem vertraut gemacht, was offenbar meine neue Droge werden sollte…
Dazu muss ich kurz auf das legendäre Old Emerald Isle (früher am Erkelenzdamm) verweisen, in dem seinerzeit Liam einen Sticky Toffee Pudding zauberte, der abhängig machte. Mit dem besten Pub Deutschlands und seinem 5-Sterne-Zauberkoch Liam verschwand auch jegliche Möglichkeit, etwas vergleichbar Köstliches wiederzuerleben…
Nach Jahren des Verlustgefühls also…entdeckte ich “White Trash”.
Was DAS ist, werde ich hier ganz bewusst nicht verraten, aber ich weiß, dass der Weg sich auch von Spandau aus lohnen würde.
Wer das anders sieht, darf mich hier beschimpfen…(hatten wir hier alles schon…)
Da das bezaubernde Mädchen ohne Abitur durchaus weiß, dass es VegetarierInnen da draußen gibt, werden viele Speisen auf der Karte alternativ auch mit Tofu angeboten – die vegetarische Variante der Königsberger Klopse werde ich mit Sicherheit nächstes Mal austesten.
Zum Gaudium meiner FreundInnen damit geplagt, alles zu schmecken, was man auf keinen Fall schmecken möchte (z.B. wo der Salat vorher lag, wie das Brot aufbewahrt wurde, mit welchem Messer das Obst geschnitten, in welcher Pfanne das Gemüse bereitet wurde oder wie frisch/alt der Dip ist etc….), kann ich versichern, dass hier nur das herausschmeckt, was man sich wünscht…
Volle Punktzahl für dieses Lokal!!
Chapati Design Inh. Hamid Mohammadi - Prenzlauer Berg
Stargarder Str. 2, 10437 Berlin
04-06-2010
(atualizado em 27-10-2011)
After years, meanwhile frustrated at the lack of quality of the material and also, working conditions of the ever friendly(!) staff behind the counters:
They cannot even take a proper break to go to the toilet – which is a reason why I started to doubt the whole “fair trade” and “family friendly” image; my last visit to one of their shops is memorable for witnessing a woman abusing her little child, but since she was keen on buying the most expensive dress, it obviously was expected to do business with her nevertheless…
The saleswomen are under a lot of pressure to sell, sell, sell…under whatever circumstances…
The last dresses and shirts I bought were in shreds after a few weeks, and they sure were not worth the money.
It is a great disappointment to see an originally good idea and nice design go down the drain after 14 years.
Of course I am still wearing the old stuff by Chapati, from the earlier days of the brand, when they still had to prove something and were more careful about their image and their potential customers…
Altogether: History.
Cream Kaffeerösterei - Kreuzberg
Schlesische Str. 6, Berlin
02-12-2010
Hello there :o)
This one goes especially to Liron, Moeffju and Till who seem to have made a very unlucky experience in this café - but I cannot share their opinion.
In fact I am giving FIVE STARS here: for superb service and good food - and I am going to tell you why:
Björn is a waiter.
He is not a student trying to make some money alongside his obligation to finish an essay by the end of the month and hold a lesson on Hegel, under pressure with the rent and bored by the job - he is a REAL, trained waiter and gastronome through and through: attentive, thoughtful, polite, ready to offer suggestions or recommend specialties, and he really knows every trick in the book and what he is doing; he knows this café, its cuisine with the delicious and recommendable bakery (ask for their Whities!!), the tasty food.
Björn works in Café Cream.
He is the good spirit of Café Cream - and had I not realised earlier, it certainly would have been the moment when he packed my cake in a box for me to take home. (I had been too greedy and ordered too much of it...)
Throughout the year I have popped by there - during the dreadful summer experience of Liron and Moeffju, during the autumn time Till felt upset by the waitress, and on several other occasions in other seasons.
I also know the type of waiter/waitress you are describing - but I have not seen such a waitress in Café Cream.
Maybe I was lucky, maybe she got fired, maybe she finished her work on Hegel -
I go there in afternoons and evenings.
So far, there were mostly guys around, very friendly and also quick to serve the food, and then, the other day, there was Björn - and he was an absolute highlight, so polite that I had to give him a feedback on his service and the place!
The place, you must know, is easily overlooked and nothing special from outside; I would not have entered it, had not a friend of mine pestered me about their cakes, that was a year ago - so I agreed, just to find him right: That day I devoured THREE Whities...and felt slightly embrrassed at myself... ;o))
And only the moment I sat down, I noticed the friendly ambience, something you cannot see from outside: Initially, the tables appear too small, the space between them too little, but once sat down it is actually really cosy.
The people I spotted around seemed to be students, artists and musicians from the area around, some of them laptopping behind their mozzarella salad or latte.
Generally, I find the atmosphere laid-back, peaceful, the food very good (I know of diverse cakes, soup and salad variations so far) and the service sure exceptional, if it's Björn :o) and if it's not Björn, you still will feel treated very kindly and correctly...
So I would strongly recommend you'd give this place a second chance, perhaps at another time of the day?
They deserve it.
Björn and his colleagues deserve it :o)
Cheers -
Nic
Viet Bowl - Friedrichshain
Straßmannstr. 41, Ecke Ebertystr., 10249 Berlin
24-10-2010
Das Viet Bowl hat mich leider relativ unbeeindruckt gelassen; ich war kurz nach der Eröffnung dort und eher enttäuscht von dem zwar frischen jedoch etwas faden Essen - das mag sich aber mittlerweile geändert haben, lange genug hält es sich ja mittlerweile. Das sage ich nun ganz rasch, bevor mich hier wieder jemand für meine freie Meinungsäußerung angeht...
Heute habe ich mich hier vielmehr eingeloggt, weil ich dringend meine Begeisterung über das nur unweit, nämlich in der Sonntagstraße gelegene kleine Vietnam-Restaurantchen ;o) VIETAL loswerden möchte - und da es diese Leute dort erst seit drei Wochen gibt, haben sie sich natürlich auch noch nicht bei Qype angemeldet.
VIETAL, Sonntagstraße 30...
Vom Service bis hin zum ganz frischen Essen und den feinen Gewürzen(!) stimmte einfach alles.
Die außergewöhnlich freundliche Kellnerin erklärte uns genau, was wir vorgesetzt bekamen und erfüllte auch Sonderwünsche für Vegetarier. Schlicht, jedoch gemütlich und stilvoll, mit angenehmer unaufdringlicher jazziger Chill-Out Musik im Hintergrund, wird sich das VIETAL sicherlich gut zwischen Viet Bowl und Transit behaupten können, vor allem, wenn es ihnen gelingt, die heute abend dargebotene hohe Qualität zu halten.
FÜNF STERNE also für einen Laden, der hier noch nicht einmal einen Eintrag hat und nun hiermit ins Gespräch gebracht sei.
Guter Service muss schließlich gewürdigt werden!
Ich bitte deshalb alle anderen hier um Verständnis für das Anschleichen durch die Hintertür eines anderen Restaurants ;o)
Vielleicht bekommt Ihr ja Lust, Vergleiche anzustellen?
Café Behring - Baumschulenweg
Behringstr. 6, 12437 Berlin
09-06-2010
Mousse-au-Chocolat-Torte oder Mango-Marzipan? Frische Himbeer-Sahne oder Rhabarber-Baiser-Torte?
Die bewährte Schwarzwälder? Oder soll es doch eine andere und ausgefallenere Kreation sein? Zwischen Cupcakes, Rüblitorte und gedeckten Obstkuchen stehe ich ratlos und freue mich :o)
Die Vitrinen bersten schier auseinander, alles ist weitestgehend frisch und und in jedem Falle aus eigener Bäckerei - meine Nachbarn haben Recht behalten...
Lange habe ich gezaudert, hier einzutreten: Es wirkte von außen bieder...oder gar nicht einmal bieder...nein..."ostig" ;o)
Seit 15 Jahren lebe ich - mit Unterbrechungen - in "Baume"; ich rechne daher schon nicht mehr mit etwas, das aus der Reihe des Alteingesessenen tanzt.
Wo bis vor kurzem noch mit "guter Margarine" gebacken UND gekocht wurde, "Soljanka" oder "Hühnerbrühe" die Kreideerwähnung auf der Tafel wert schienen und sich ungefähr 10 Apotheken und 20 Banken um drei Imbisse niedergerlassen hatten, welche abwechselnd ausbrannten, gab die Infrastruktur wenig Anlass zur Freude.
Ein kleiner, tapferer Buchladen streckte Wohlthat die Zunge 'raus bis denen die Miete zu teuer wurde und kämpft hier in der Behringstraße weiterhin hartnäckig um lesende Menschen, und allen anderen Anliegern wurde es nun binnen Jahresfrist derart unerschwinglich, dass die den eddingfabrizierten Ausverkaufsschildern folgende Leere der Ladengeschäfte an tristen Tagen eigentlich nur noch ergänzt werden müsste durch leise Mundharmonika aus der Ferne, Staubwolken und etwas Gestrüpp, das im Ostwind durch die leeren Straßen wirbelt - doch - Halt, NEIN:
Baumschulenweg hat sich sehr positiv verändert in den letzen Jahren, und es ist viel passiert, was den Flair dieses Wohnviertels hebt und nun nach Umbruchphase aussieht.
Studis und Neureiche, Menschen mit vollen Bücherregalen und solche, die sie sich immerhin zur Zierde hinstellen, sind zugezogen - Mietkauf sei Dank...oder auch nicht - und bilden nun eine wahrlich krude Mischung zwischen den letzten Vertretern bewährt sandfarbener bis grauer Kleidung, Herrschaften mit Schiffermützchen... und all diese Unvereinbarkeit sammelt sich nun im CAFÉ BEHRING, denn der Kuchen macht uns alle gleich :o)
Hier sitzt man in einem jazz-freundlichen Ambiente, ohne von der Musik zugedudelt zu werden, es ist genügend Raum zwischen den Tischen, man kann lauschig plaudern und tatsächlich in dieser ruhigen und mit denkmalgeschützten Häusern geschmückten Nebenstraße abschalten...
Das Café ist heimelig von innen, mit zwei, drei Drucken abstrakter Malerei, Spiegel(n) und der üblichen Schwarz-Weiß-Kunstphotographie, wie sie Cafés gerne 'mal haben. (Wer Doctor Who gesehen hat, wird beim Motiv an BLINK denken :o) ) - und das Mobiliar ist liebevoll zusammengewürfelt, alles passt irgendwie, auf den Tischen stehen frische Blumen und es liegt Lektüre aus, kleine Taschenbücher...
Ich fühle mich wohl und blicke aus der großen Fensterfront auf die üppig mit Blumen übersäten Balkons und Stuckfassaden, ein lauer Sommerwind weht, die Schirme auf der Terrasse schwanken leicht, es ist idyllisch.
Die beiden Kellnerinnen sind sehr freundlich und jedes Lob wird mit "Da freue ich mich aber" quittiert :o))
Der Cappuccino ist ein echter und lecker, die Torten wirklich hausgemacht, mit allen Risiken und Nebenwirkungen: da kann schon 'mal das Baiserstück etwas härter sein, aber man schmeckt frischen Eischaum und Zucker, es ist eben echt, und die Rhabarbertorte hat eine raffinierte Spur von Zimt im Hintergund, die mich erst rätseln und dann entzücken lässt....
Völlig begeistert habe ich mich nach zwei Tortenstücken dann auch noch ins Gästebuch eingetragen und weiß nun, dass es hier in Baumschulenweg ein Café gibt, in das man problemlos Leute einladen kann, die nicht in Baume wohnen, denn es könnte sich ebenso gut in Prenzlauerberg, Friedrichshain oder in Mitte bewähren, und man muss sich nicht ständig entschuldigen mit: "Es gibt hier eben nichts anderes".
Das ist sozusagen eine Miniglobalisierung, die ich ohne jeden Lokalpatriotismus gut heiße - Endlich sind wir im Südosten, kulinarisch zumindest, in der Stadt Berlin mit ihren Straßencafés und Brunchs angekommen...
Transit - Friedrichshain
Sonntagstraße 28, 10245 Berlin
16-04-2009
Hallo!
Soeben habe ich frühere Beiträge überflogen und finde, dass sie gut wiedergeben, was letztlich vom TRANSIT mitgenommen wird:
der Eindruck eines interessanten Ambientes und weitaus weniger interessanter Küche.
Wer jetzt mehr lesen mag, bitte: Here’s my rant :o))
Ambiente ist eine schöne Dreingabe… zumal, wenn es sich absetzt vom mittlerweile überbeanspruchten schwammgewischten Ocker-Orange-Gefälle gastronomischer Wände… aber es ist nicht unbedingt Dreh-und Angelpunkt meiner Überlegungen, wenn es mich gelüstet, essen zu gehen.
Ich nehme sogar zuweilen ein regelrecht hässliches Ambiente in Kauf, wenn die Küche stimmt :o)) z.B. bei Noodles & More, in der Wiener Straße :o)
Wie andere Leute hier, hatte auch ich mir im Vorübergehen das TRANSIT vorgemerkt.
Zur Vogelkäfig-Deko mag man stehen wie man will, es gibt ja auch hübsche Handschellen oder Maulkörbe… allerdings hatte ich mir mehr erhofft, zumal ich auf der - in diesen Zeiten wenig geistreichen weil papierverschwenderischen - Ankreuz-&-Wegwerf-Karte ein paar Anlehnungen an das GOOD TIME in Mitte erkannte.
Als Vegetarierin wurde ich jedoch gleich zweimal unangenehm überrascht:
Von einer Salatkomposition abgesehen, fanden sich nur zwei vegetarische Gerichte im Angebot, und das von mir bestellte Essen ließ deutlich schmecken, dass es in der gleichen Pfanne gedünstet worden war, in der offenbar auch Speck und Ente bereitet wurden.
Für Menschen, die gerne möglichst frische Kost genießen und ihre Geschmacksknospen generell gut behandeln, ist Essengehen in Berlin ohnehin schon oft mit Risiken verbunden: Zu oft schwitzt hinten in der Küche ein ehrlich bemühter doch unausgebildeter Soziologiestudent über den Töpfen (beim Gewürzregal mit den Fertigaromen…).
Friedrichshain-Kreuzberg wimmelt von diesen gastronomischen Gold-oder-nicht-mehr-so-sehr-Goldgruben, die schnell 'mal eröffnet werden und ob eines Rohrbruchs Hundertwasser, und der gut beabsichtigten Vibes wegen Karma, Euphoria etc. heißen (die Aufzählung sei hier als beliebig zu werten), jedoch lassen sie eher selten auf Liebe zum Essen oder Bewirten schließen - ich weiß das, denn ich habe jahrelang während meiner Studienzeit in solchen Lokalen gearbeitet und genügend Hintergründe, um das sagen zu dürfen…
Verzeiht also an dieser Stelle meine Unversöhnlichkeit:
Jede/r weiß, dass ehemalige KellnerInnen und Köche die strengsten Gäste sind! ;o))
Das Essen im TRANSIT war viel zu lange warmgehalten worden und auch die angeblich frisch gepressten Frucht-Cocktails kamen binnen weniger Minuten an unseren Tisch (vom Vortag gekühlt?).
Dabei war das Restaurant nur spärlich besetzt.
Gerne warte ich auf mein Essen, wenn es dann frisch, natriumglutamatfrei und bitte (!) ohne Tier serviert wird.
Ich nahm’s mit Fassung und dachte mir, dass die wirklich freundlichen Bedienungen, die panisch zweimal nachfragten, ob’s denn auch schmeckte, nichts dafür könnten und ja auch irgendwie leben müssten…
Aber ich gehe sicher nicht mehr dorthin und kann es Menschen ,die mit der asiatischen Küche vertrauter sind, keineswegs empfehlen.
Führt Eure Gaumen lieber ins GOOD TIME (die haben auch eine Website mit der Speisekarte, ein Blick lohnt sich); dort hat man zwar jetzt Mühe, der großen Nachfrage bei gleichbleibendem Service nachzukommen - nicht grundlos sind sie vor ein paar Jahren zum besten Thai-Restaurant der Stadt erkoren worden - doch das Essen ist frisch und garantiert frei von tierischen Rückständen, wenn solchermaßen erwünscht.
Dort stimmen auch Preis-Leistungsverhältnis.
Guten Appetit weiterhin -
wünscht allen hier
Nickles
MissLungen hallo Ihr Qyper,
schön, dass Ihr hir so rege diskutiert und der Beitrag auch noch so langer Zeit noch so viel Beachtung findet.
Wir wurden allerdings darüber informiert, dass es hier nicht "mit rechten Dingen" zugeht - darum bin ich überhaupt auf diesen Beitrag gestoßen.
Ich bitte Euch, sowohl Nickles als auch Kormoranflug, Eure unterschiedlichen Meinungen zu respektieren und Euch nicht vorzuwerfen, dass Ihr Dinge unterschiedlich wahrnehmt und empfindet. Genau das ist doch das Prinzip von Qype: Entdecken, Empfehlen. Und jeder auf seine eigene Weise.
Ich werde den letzten Kommentar von nickles nun entfernen, da die Äußerung "Meinungshitler" nicht mit unseren AGB vereinbar ist, und ebenfalls auch den letzten Kommentar von Kormoranflug, da auch er nicht mit den AGB vereinbar ist.
Danke für Euer Verständnis.
Liebe Grüße,
Bianca
Qype Team
6 Jun 2010
Old Emerald Isle - Kreuzberg
Erkelenzdamm 49, 10999 Berlin
17-03-2008
Muss mich korrigieren!!
Soeben habe ich entdeckt und begriffen :O)) dass das Old Emerald Isle mittlerweile anders heißt und mich wieder hoffen lässt: ich werde heute abend einen ersten Versuch wagen und freue mich, dass den tristen Zeiten dort ein Ende bereitet wurde; jetzt kann es also nur noch besser werden…!!
Erkelenzdamm 49 mit Biergarten und neuer Bewirtschaftung!
Es wird dauern, bis sich das durchsetzt und herumspricht, weil man immer noch unter der alten Website nachsieht und denkt, alles ist genauso schlimm wie zuletzt vorgefunden…
Sorry!
Das hier ist der Beitrag den ich zuvor geschrieben hatte, demnach also der Zustand, in dem das Pub übernommen wurde:
Kann leider nicht wirklich einen Stern vergeben und auch sonst nichts Nettes mehr über das Pub verlauten lassen: Ich bin Stammgast der ersten Stunde und habe mich zunächst für die Kellnerin, die das Pub vor zwei Jahren übernahm, sehr gefreut…doch dann ließ auf einen Schlag alles nach - das Essen war nicht mehr organic food sondern billigster Einkauf, ohne dass dies in der Karte vermerkt wurde, der Laden roch übel und ungelüftet, nach altem Öl aus der Küche, der hervorrangende Koch, der jahrelang erfolgreich am Image des Pubs mitgearbeitet hatte, kündigte binnen weniger Wochen schwersten Herzens, die neue Belegschaft entpuppte sich als nachlässig, die Website blieb ungewartet, Bier wurde nicht nachgestellt und war daher meist lauwarm oder gar nicht bestellt worden; Öffnungszeiten wurden nicht mehr eingehalten und anklopfende Gäste mit “fuck off” vertrieben, da die Belegschaft selbst noch am Ausnüchtern war.
Mich hat es richtig geschmerzt, diesen Verfall innerhalb kürzster Zeit zu beobachten, und ich habe, nach vielen Versuchen, dem eine weitere Chance einzuräumen, eingesehen, dass ich mich von diesem Pub verabschieden muss, bis es so weit heruntergewirtschaftet ist, dass ein neuer Betreiber/Betreiberin es wieder an alte Erfolge anknüpfen lässt… Das ist meine persönliche Bilanz nach 10 Jahren Old Emerald Isle.
Wer auch immer hier behauptet hat, die Belegschaft stünde nicht unter substanzbedingter Fremdeinwirkung während der Arbeit, hat leider kaum genau hingesehen oder nicht dasselbe Pub besucht…
Traurige Grüße an alle, die mit mir den Untergang des Pub Of The Year betrauern…
Nic
- Kreuzberg, Berlim 3 resenhas
- Friedrichshain, Berlim 2 resenhas
- Baumschulenweg, Berlim 1 resenha
- Prenzlauer Berg, Berlim 1 resenha
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