As resenhas de PJebsen
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Grindelallee, Hamburg
PJebsen
escrito em 8 Nov 2010
Ich mag das Konzept der „maßgeschneiderten“ Burritos, Quesadillas und Tacos bei Qrito, esse dort aber selten – weil mir die Portionen zu groß sind.
Was mich an einen wunderbaren Spruch von Mark Twain erinnert, der mich auf der Speisekarte von Joe Peña's in Kreuzberg stets erfreut. Sinngemäß lautet er so (oder so ähnlich): „Das Problem mit mexikanischem Essen liegt darin, dass man drei Tage später schon wieder Hunger hat.“
Ein Argument, eventuell wieder häufiger bei Qrito einzukehren, ist für mich das aktuelle „Herbst-Special“: Bis auf Weiteres gibt es dort nämlich Burritos und Quesadillas auch mit Chorizo, einer spanischen Paprika-Knoblauch-Wurst, deren schmackhafteste Versionen zu den Gründen gehören, warum ich wider besseres Wissen und Gewissen immer noch Fleisch esse.
Als ich beim Filmfest Hamburg im Oktober 2010 einmal um 17 Uhr nach drei Filmen ganz großen Hunger hatte, gönnte ich mir als verspätetes Frühstück beim Grindel-Qrito eine Chorizo-Quesadilla – sehr empfehlenswert! (Tipp: Die schärfste Sauce ist wirklich scharf! ;-) )
Zum Herunterspülen der Kaloriendröhnung gibt es bei Qrito auch diverse exotische Biere, die sonst in Imbissen eher selten verfügbar sind.
Wenn Qrito irgendwann mal Snack-Versionen der Chorizo-Köstlichkeiten anbietet, werde ich definitiv Stammkunde. (Bei meinem ersten Besuch der ursprünglichen Qrito-Filiale in der Osterstraße vor zweieinhalb Jahren schlug ich den Betreibern halbe Portionen vor, was sie damals ernsthaft in Erwägung zu ziehen gelobten. Ihrer Meinung nach ist offensichtlich die Zeit dafür immer noch nicht reif... ;-) )
Postado em: sozialgeschnatter.wordpress.com
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Grindelhof 14 A, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 9 Out 2008
Mir ist eben aufgefallen, dass ich bisher noch nicht übers Abaton-Bistro geschrieben habe, obwohl ich dort im Lauf der Jahre sehr viel häufiger eingekehrt bin als in manch andere Restaurants, über die ich mich seitenlang auslasse. ;-)
Dabei habe ich das Bistro bisher als ausnahmslos empfehlenswert empfunden. Das Essen ist selten spektakulär, aber stets mindestens handwerklich solider Durchschnitt und manchmal richtig gut. Auch die sympathischen Servicekräfte verstehen ihren Job.
Ich würde mich nie zum Essen auf eine längere Reisen gen Abaton-Bistro begeben; aber wenn man sich in der Gegend befindet, ist es eine gute Wahl.
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Grindelallee 1, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 11 Set 2008
Als ich gestern beim Lokal eintrudelte, traf ich vor dem Abstieg ins Souterrain zufällig draußen zwei Arbeitskollegen, die mir als Down-Under-Neuling gleich zwei wertvolle Tipps gaben: “Versuch gar nicht erst, bei den Chicken Wing etwas anderes als ‚Wacka Wacka’ zu bestellen, und dazu muss es unbedingt ein Beamish sein!“
Die Freude ob des überraschenden Treffens wurde eine Sekunde lang getrübt, als sie erfuhren, dass ich zu der großen Gruppe gehörte, die das Hinterzimmer bevölkerte. Das ist nämlich sonst der Raucherraum. Da der aber gestern durch die Hamburger Qype City Night in Beschlag genommen worden war, wurden die beiden zum Rauchen nach draußen vertrieben. Die beiden fingen sich aber schnell wieder und wünschten mir noch viel Spaß.
Den hatte ich, obwohl Chicken Wings – für die das Down Under bekannt ist – für mich normalerweise keine wirklich große Verlockung darstellen. Hier waren sie aber wirklich besonders gut: außen knusprig, dank „Wacka Wacka“-Marinade schön scharf, und innen saftig. Der Cole Slaw (Krautsalat, ca. 3,50 Euro) und das Beamish Stout dazu (0,5l: 4,10 Euro) mundeten ebenfalls bestens.
Dass ein falscher Dip serviert wurde und der richtige (Barbecue) erst nach zweimaligem Nachfragen und einem Gang gen Theke geliefert wurde, als ich mit dem Essen schon halb fertig war, trübte die Stimmung nicht wesentlich.
Die „Spud Chips“ (hausgemachte Kartoffelchips mit leichter Knoblauchnote), die herumgingen, waren köstlich, auch wenn einigen von ihnen etwas weniger Zeit in der Fritteuse besser getan hätte. Ich empfehle auch, im Down Under beim Bier zu bleiben. Wein (0,2l: rund 2,50 Euro) und Cocktails (ca. 7 – 9 Euro) sind nicht sooo doll. Und dass die „Burger“ auf Baguettestangen serviert wurden, fand ich gewöhnungsbedürftig.
Höhepunkt des Abends waren natürlich die netten Begegnungen in der Qype-City-Night-Runde, aber dafür kann ja das Down Under nichts. ;-)
hotzenplotz Beamish? Verwandt mit Stanley Beamish, Hauptfigur der Serie “Immer wenn er Pillen nahm”?
12 Set 2008
PJebsen @hotzenplotz: Gute Frage. William Beamish kann man sie nicht mehr stellen, da er seine Brauerei vor über 300 Jahren gegründet hat. ;-)
12 Set 2008
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Allendeplatz, und Campus der Universität Hamburg (Nähe Dammtorbahnhof), Hamburg
PJebsen
escrito em 28 Jul 2008
(atualizado em 27 Mai 2009)
Ergänzung am 27. 5. 2009:
Das diesjährige Festival der Kulturen findet von Freitag, 11. September, bis Sonntag, 13. September 2009, statt.
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Ergänzung am 16.09.2007:
Der Umzug des Karnevals der Kulturen am Samstag war leider eher müde. Es zogen diverse Formationen in Trachten herum, aber mangels Musik und Tanz kam wenig Spaß 'rüber. (Ich sollte fairerweise hinzufügen, dass ich Ende August gerade wieder beim Notting Hill Carnival in London war und daher ein bisschen verwöhnt bin. In Notting Hill war der Umzug eine neun Stunden währende Non-Stop-Party. Die Sound Systems auf den Lastwagen wurden von mehreren meterhohen Generatoren mit Strom versorgt und konnten deswegen das halbe Stadtviertel mit Hammerbässen versorgen, während der einzige Lkw mit Live-Musik, den ich in Hamburg sah, per Camping-Generator unter Strom gesetzt wurde. ;-) )
Meine persönlichen Highlights auf dem Allendeplatz: ein Pangasius-Filet vom Grill, Reis mit Erdnusssauce und gebratene Kidneybohnen (irgendwo aus Afrika), ein Stockfischbällchen und eine Krabbentasche (Brasilien), Celtic Chaos (bretonische, schottische, cymrische und irische Klänge aus Magdeburg), die Trommler der Banda Sambado (Brasilien-Hamburg), und vor allem - für mich als Bollywood-Fan die besten zwei Stunden - DJ Sa-One (im Programmheft fälschlicherweise als DJ Sawan ausgedruckt) mit großartigen Bollywood-Hits, die auch durch die Animation der charmanten Behnaz aus dem Festival-der-Kulturen-Team zum spontanen Massentanz avancierten.
Muss mal schauen, vielleicht poste ich in den nächsten Tagen ein paar Videos vom Bollywood-Tanz bei YouTube oder Ipernity ...
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Heute (Freitag, 14. September 2007) um 18 Uhr wird auf dem Allendeplatz das 5. Hamburger Festival der Kulturen eröffnet. Bis Sonntag, 16. September 2007, treten dort rund 100 Bands, Tanzformationen, ErzählerInnen und DJs aus aller Welt auf. Kulinarische Multikulti-Spezialitäten gibt's auch.
Am morgigen Samstag, 15. September, startet um 12 Uhr in der Langen Reihe der Karneval der Kulturen. 1800 Teilnehmer aus 80 Nationen ziehen von dort über die Mönckebergstraße und den Jungfernstieg gen Grindelhof.
(14.09.2007)
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Grindelallee 108, 20146 Hamburg
Eiscafé La Veneziana - Rotherbaum
PJebsen
escrito em 24 Jul 2008
Das La Veneziana habe ich gestern Abend zum ersten Mal ausprobiert, jetzt kann ich all die positiven Bewertungen nachvollziehen.
Das geschmacksintensive Schokoladeneis und das wunderbar fruchtige Mangoeis fand ich fabelhaft, lediglich das eher langweilige Mokkaeis fiel etwas ab.
Bedauerlich finde ich, dass die angebotenen Sorten ziemlich traditionell gehalten sind. Mir fehlen etwas spannendere Varianten, zum Beispiel Schoko-Chili-Eis.
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Grindelallee 5, "Logo - Rock'n'Roll since 1974", 20146 Hamburg
Emergenza 2008: "1st Step" im Logo
PJebsen
escrito em 16 Mar 2008
Ich höre eher Funk und Soul als Rock, und härterer Rock (etwa Heavy oder Death Metal) sowie der meiste so genannte „Alternative Rock“ sind eigentlich überhaupt nicht meine Sache.
„Eigentlich“ ist hier das Stichwort, denn manchmal finde ich auch solche persönlichen „Tabu“-Richtungen ganz interessant, wenn sie in homöopathischen Dosen verabreicht werden. Die Konzerte des internationalen Nachwuchsfestivals Emergenza sind eine besonders gute Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen, was sich in der Nachwuchsszene so tut.
Emergenza startete 1992 in Italien, mittlerweile ist es zu einer europaweiten Institution geworden – seit 2001 resp. 2004 auch mit Ablegern in Kanada und den USA.
Vor zwei Jahren besuchte ich zum ersten Mal einen der Vorentscheide im Logo (bei Emergenza „1st Step“ genannt). Sechs Bands spielten jeweils 30 Minuten. Am Ende entschied das Publikum, wer in die nächste Runde kam. Die Endausscheidung fand/findet bei einem großen Festival statt, die Siegerformation wurde/wird mit einer mehrwöchigen Studioproduktion und einer Tour durch die USA und Europa belohnt.
Am Samstag kamen wir so spät ins Logo (mit Last-Minute-Karten von TwoTickets), dass wir nur noch die letzten beiden Bands mitbekamen: die Death-Metal-Formation Denyin’ Truth, deren Gruftie-Gesänge und hämmernde Doublebass-Drums in ihrer Überzogenheit fast schon wie eine Parodie von Heavy Metal wirkten und daher sehr unterhaltsam waren; und Cats Die Funny, deren Rock mit funky Anklängen streckenweise an die Red Hot Chili Peppers erinnerte (siehe Video).
Interessiert? Das Hamburger Emergenza-Semifinale findet im April im Knust statt (Neuer Kamp 25): von Mittwoch, 16. April, bis Freitag, 18. April, sowie von Donnerstag, 24. April, bis Samstag, 26. April 2008. Das Hamburger Finale läuft am Samstag, 31. Mai 2008, in der Markthalle (Klosterwall 11).
PJebsen @Badbury: Danke! (Ich musste aber auch erst nachschlagen, wodurch sich denn nun Death Metal ganz genau von anderen Metal-Richtungen abhebt … ;-) )
17 Mar 2008
CatsDieFunny Hi PJebsen,
der Artikel ist echt klasse geschrieben.
Da hast du dir ja die beste Stelle für das Video rausgesucht ;)Gruß
22 Mar 2008
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Grindelallee 188, Ecke Hallerstraße / an der Kreuzung Grindelberg/Beim Schlump, 20144 Hamburg
Imbiss am Grindel (Kemal Akyol) - Rotherbaum
PJebsen
escrito em 4 Out 2007
Da noch niemand über diesen Imbiss geschrieben hat, mache ich mal den Anfang. Ich bin dort in den vergangenen Jahren immer mal wieder in Filmfest-Pausen eingekehrt - heute für eine Käsestange, und früher ab und zu für ein vegetarisches Falafel-Sandwich (u. a. gefüllt mit einer frittierten "Kichererbsen-Bulette"). Nix Besonderes, aber durchaus beständig-solide Qualität.
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Grindelallee 91, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 8 Set 2007
(atualizado em 15 Jun 2008)
Mostro hat das Restaurant gewohnt wunderbar beschrieben. Wobei ich dies hinzufügen möchte: Bevor du die Speisen mit kleinen Teigfladen (als Besteckersatz) isst, werden sie erst mal auf deinem Teller auf einem großen Teigfladen ausgebreitet.
Wie in asiatischen Restaurants ist Teilen angesagt: Sobald du dein(e) Gericht(e) und die Probeportionen der Gerichte deiner TischgefährtInnen per Hand (=Minifladen) "abgegrast" hast, wartet auf deinem Teller zum Schluss der große Teigfladen, der sich mittlerweile mit allen beteiligten Saucen vollgesogen hat. Sehr lecker, und - wg. des Fingereinsatzes - eine sehr sinnliche Art zu essen.
Als ich das letzte Mal dort war, bot das Ethio ein Freitags-Buffet an. Das empfehle ich allen, die mit der äthiopischen Küche nicht vertraut sind, als Einstieg. Damit kann man sich an die Gerichte herantasten, die dem persönlichen Geschmack entsprechen und die man beim nächsten Mal als Hauptgericht auswählen kann.
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Nachtrag am 17. 10. 2007: Nachdem ich in den vergangenen Jahren nur das abendliche Angebot des Ethio genossen habe, probierte ich kürzlich auch den Mittagstisch (um die 6 Euro) - ebenfalls äußerst empfehlenswert!
Als Vorspeise bestellte ich Sambussa be Missir, eine kross gebackene Teigtasche mit würzigen Linsen und Gemüse. Als Hauptgericht gab es Grünkohl mit Rindfleisch (und grünen Chilis für die Schärfe). Als Beilage kann man sich normalerweise zwischen Reis und Injera (dem oben erwähnten Fladenbrot) entscheiden, die Bedienung brachte mir von sich aus netterweise beides. Als Nachspeise wählte ich Quark (oder so etwas ähnliches) mit Couscous und Früchten - sehr lecker.
Dazu noch ein Musiktipp: Wer sich mit äthiopischer Musik auf den Ethio-Besuch einstimmen will, dem empfehle ich "The Éthiopiques Series" - interessante Artikel plus Hörproben und preisgünstige legale Download-Links findet ihr bei emusic.
(Habe am 15. 6. 2008 kleine Korrekturen vorgenommen.)


Heliumcowgirl ahh den wollt ich auch schon Ewigkeiten ausprobieren... immer wenn ich nach dem Yoga da vorbeifahre. aber direkt nach dem Yoga geht natürlich nicht... :/
20 Dez 2010