Sou PJebsen de Hamburgo. Sou Qyper desde 20-11-2006
"Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche (Arnold Hau)"
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Grindelhof 15, 20148 Hamburg
PJebsen
escrito em 24 Set 2009
Die optische Präsentation des heutigen vegetarischen Mittagsgerichts im Hindukusch (siehe Foto) war genauso schmucklos, wie es sich auf der Speisekarte las: „Brauner Reis mit Spinat und Salat“. Reis und Gemüse waren jedoch äußerst schmackhaft – zurückhaltend, doch facettenreich gewürzt. Und für 4,90 Euro ein echtes Schnäppchen.
Freiluftfans können übrigens nicht nur im schon erwähnten Garten sitzen, sondern auch auf dem Bürgersteig des Grindelhofs.
Grindelhof 14 A, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 9 Out 2008
Mir ist eben aufgefallen, dass ich bisher noch nicht übers Abaton-Bistro geschrieben habe, obwohl ich dort im Lauf der Jahre sehr viel häufiger eingekehrt bin als in manch andere Restaurants, über die ich mich seitenlang auslasse. ;-)
Dabei habe ich das Bistro bisher als ausnahmslos empfehlenswert empfunden. Das Essen ist selten spektakulär, aber stets mindestens handwerklich solider Durchschnitt und manchmal richtig gut. Auch die sympathischen Servicekräfte verstehen ihren Job.
Ich würde mich nie zum Essen auf eine längere Reisen gen Abaton-Bistro begeben; aber wenn man sich in der Gegend befindet, ist es eine gute Wahl.
Bundesstraße 6, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 9 Out 2008
Ehrlich gesagt, wäre ich vor der gestrigen Qype City Night nie auf die Idee gekommen, das Tanzende Einhorn zu besuchen, da ich mit Rollenspielen nichts am Hut habe.
Nach der gestrigen Qype City Night freue ich mich auf den nächsten Besuch. Denn ich muss Qyper(in?) Melli1 widersprechen, der/die sagt: “Das Tanzende Einhorn ist natürlich keine Kneipe für Leute, die Bier schlürfen und quatschen wollen.“
Genau das war gestern Abend hervorragend möglich, nämlich in netter familiärer Umgebung, betreut von freundlichen Gastgebern, leckere Getränke verschiedenster Machart zu schlürfen und dabei angeregt zu quatschen.
Die Fassbiere (z. B. Dithmarscher Pils und Honigbier), der Met, der Absinth (den man nur auf ausdrücklichen Wunsch ohne Zucker und Wasser serviert bekommt), der spanische Weißwein (0,2l: 2,80 Euro) sind allesamt sehr süffig.
Und es gibt auf der hilfreich erläuterten Getränkekarte noch diverse Spezialkreationen zu entdecken, unter denen ich gestern nur dem stark Tabasco-lastigen Rachenputzer „Ostsibirischer Telegraphenmastenwurzelschnaps“ eine Chance gegeben habe.
Der Raucherraum, in den ich mich wegen eines besonders interessanten Plausches habe zerren lassen, ist so gut vom Hauptgastraum abgetrennt, dass sich auch die empfindlichsten Nichtraucher nicht belästigt fühlen dürften.
Wie gesagt: Das Einhorn besuche ich gern wieder.
Allende-Platz 3, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 5 Out 2008
Ich stimme all den positiven Punkten in Kixkas Beitrag zu, allerdings leider teilweise nur theoretisch - wegen einer cinéastischen Grundsympathie fürs Abaton.
Die Praxis sieht manchmal leider anders aus. Zwei der Filme des Filmfests Hamburg 2008, die ich sehen wollte, liefen bedauerlicherweise im “Kleinen Abaton” (in das man direkt vom Eingang aus stolpert).
Das ist ein selbst in dieser Jahreszeit stickiges Kino in Schuhkartongröße, bei dem man von so gut wie keinem Platz aus eine befriedigende Sicht auf die zu kleine Leinwand hat.
Auch im großen Kino finde ich die Leinwandgröße im Verhältnis zu den Dimensionen des Zuschauerraums suboptimal.
Und: Für ein Cinéasten-Kino (laut Abaton-Selbstbeschreibung war es 1970 das erste Programmkino Deutschlands) laufen dort meiner Meinung nach viel zu viele fremdsprachige Filme verstümmelt (also in der deutschen Synchronfassung).
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Im Prinzip liebe ich das Abaton, da ich dort viele Filme genießen durfte, die es sonst gar nicht in die Kinoprovinz Hamburg geschafft hätten. Aber für einen “Lieblingsplatz” reicht’s aus den oben beschriebenen Gründen definitiv nicht.
Du erinnerst dich sicher noch an das “Thalia-Kino” fünfzig Meter weiter an der Grindelallee.
In diesem damals schon recht baufälligen Kino sah ich mal den spannenden Anfang eines Greenaway-Filmes. Dann fiel ein großes Stück Putz von der Decke und eine große Staubwolke breitete sich aus. Die meisten Besucher nahmen einem Feuerausbruch an und stürmten zu den Notausgängen.
Dagegen ist das Abaton doch noch Gold!
Dort habe ich dann später auch noch den Rest von dem Dieb und dem Koch und dem Liebhaber gesehen.
5 Out 2008 de Barnie
@Barnie: Leider nicht - ich bin erst seit 1994 in Hamburg. (Oder gab’s das Thalia damals schon?)
5 Out 2008 de PJebsen
Postado em: Sozialgeschnatter.wordpress.com
Grindelallee 1, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 11 Set 2008
Als ich gestern beim Lokal eintrudelte, traf ich vor dem Abstieg ins Souterrain zufällig draußen zwei Arbeitskollegen, die mir als Down-Under-Neuling gleich zwei wertvolle Tipps gaben: “Versuch gar nicht erst, bei den Chicken Wing etwas anderes als ‚Wacka Wacka’ zu bestellen, und dazu muss es unbedingt ein Beamish sein!“
Die Freude ob des überraschenden Treffens wurde eine Sekunde lang getrübt, als sie erfuhren, dass ich zu der großen Gruppe gehörte, die das Hinterzimmer bevölkerte. Das ist nämlich sonst der Raucherraum. Da der aber gestern durch die Hamburger Qype City Night in Beschlag genommen worden war, wurden die beiden zum Rauchen nach draußen vertrieben. Die beiden fingen sich aber schnell wieder und wünschten mir noch viel Spaß.
Den hatte ich, obwohl Chicken Wings – für die das Down Under bekannt ist – für mich normalerweise keine wirklich große Verlockung darstellen. Hier waren sie aber wirklich besonders gut: außen knusprig, dank „Wacka Wacka“-Marinade schön scharf, und innen saftig. Der Cole Slaw (Krautsalat, ca. 3,50 Euro) und das Beamish Stout dazu (0,5l: 4,10 Euro) mundeten ebenfalls bestens.
Dass ein falscher Dip serviert wurde und der richtige (Barbecue) erst nach zweimaligem Nachfragen und einem Gang gen Theke geliefert wurde, als ich mit dem Essen schon halb fertig war, trübte die Stimmung nicht wesentlich.
Die „Spud Chips“ (hausgemachte Kartoffelchips mit leichter Knoblauchnote), die herumgingen, waren köstlich, auch wenn einigen von ihnen etwas weniger Zeit in der Fritteuse besser getan hätte. Ich empfehle auch, im Down Under beim Bier zu bleiben. Wein (0,2l: rund 2,50 Euro) und Cocktails (ca. 7 – 9 Euro) sind nicht sooo doll. Und dass die „Burger“ auf Baguettestangen serviert wurden, fand ich gewöhnungsbedürftig.
Höhepunkt des Abends waren natürlich die netten Begegnungen in der Qype-City-Night-Runde, aber dafür kann ja das Down Under nichts. ;-)
Beamish? Verwandt mit Stanley Beamish, Hauptfigur der Serie “Immer wenn er Pillen nahm”?
12 Set 2008 de hotzenplotz
@hotzenplotz: Gute Frage. William Beamish kann man sie nicht mehr stellen, da er seine Brauerei vor über 300 Jahren gegründet hat. ;-)
12 Set 2008 de PJebsen
Allendeplatz, und Campus der Universität Hamburg (Nähe Dammtorbahnhof), Hamburg
PJebsen
escrito em 28 Jul 2008
(atualizado em 27 Mai 2009)
Ergänzung am 27. 5. 2009:
Das diesjährige Festival der Kulturen findet von Freitag, 11. September, bis Sonntag, 13. September 2009, statt.
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Ergänzung am 16.09.2007:
Der Umzug des Karnevals der Kulturen am Samstag war leider eher müde. Es zogen diverse Formationen in Trachten herum, aber mangels Musik und Tanz kam wenig Spaß 'rüber. (Ich sollte fairerweise hinzufügen, dass ich Ende August gerade wieder beim Notting Hill Carnival in London war und daher ein bisschen verwöhnt bin. In Notting Hill war der Umzug eine neun Stunden währende Non-Stop-Party. Die Sound Systems auf den Lastwagen wurden von mehreren meterhohen Generatoren mit Strom versorgt und konnten deswegen das halbe Stadtviertel mit Hammerbässen versorgen, während der einzige Lkw mit Live-Musik, den ich in Hamburg sah, per Camping-Generator unter Strom gesetzt wurde. ;-) )
Meine persönlichen Highlights auf dem Allendeplatz: ein Pangasius-Filet vom Grill, Reis mit Erdnusssauce und gebratene Kidneybohnen (irgendwo aus Afrika), ein Stockfischbällchen und eine Krabbentasche (Brasilien), Celtic Chaos (bretonische, schottische, cymrische und irische Klänge aus Magdeburg), die Trommler der Banda Sambado (Brasilien-Hamburg), und vor allem - für mich als Bollywood-Fan die besten zwei Stunden - DJ Sa-One (im Programmheft fälschlicherweise als DJ Sawan ausgedruckt) mit großartigen Bollywood-Hits, die auch durch die Animation der charmanten Behnaz aus dem Festival-der-Kulturen-Team zum spontanen Massentanz avancierten.
Muss mal schauen, vielleicht poste ich in den nächsten Tagen ein paar Videos vom Bollywood-Tanz bei YouTube oder Ipernity …
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Heute (Freitag, 14. September 2007) um 18 Uhr wird auf dem Allendeplatz das 5. Hamburger Festival der Kulturen eröffnet. Bis Sonntag, 16. September 2007, treten dort rund 100 Bands, Tanzformationen, ErzählerInnen und DJs aus aller Welt auf. Kulinarische Multikulti-Spezialitäten gibt’s auch.
Am morgigen Samstag, 15. September, startet um 12 Uhr in der Langen Reihe der Karneval der Kulturen. 1800 Teilnehmer aus 80 Nationen ziehen von dort über die Mönckebergstraße und den Jungfernstieg gen Grindelhof.
(14.09.2007)
Grindelallee 108, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 24 Jul 2008
Das La Veneziana habe ich gestern Abend zum ersten Mal ausprobiert, jetzt kann ich all die positiven Bewertungen nachvollziehen.
Das geschmacksintensive Schokoladeneis und das wunderbar fruchtige Mangoeis fand ich fabelhaft, lediglich das eher langweilige Mokkaeis fiel etwas ab.
Bedauerlich finde ich, dass die angebotenen Sorten ziemlich traditionell gehalten sind. Mir fehlen etwas spannendere Varianten, zum Beispiel Schoko-Chili-Eis.
Rentzelstraße 38, 20146 Hamburg
PJebsen
escrito em 22 Jul 2008
Nachdem ich während des fünftägigen Stuttgarter Filmfestivals „Bollywood and beyond“ zwischen den Filmen aus Zeitgründen fast nur indische Snacks zu mir nehmen konnte, besuchte ich heute Mittag mal wieder ein Restaurant, in dem ich vor Jahren zum letzten Mal zu Gast war.
Dem positiven Urteil der „Vorschreiber“ kann ich mich voll und ganz anschließen. Als Vorspeise gab es eine würzige Tomatensuppe, die mit ihrem knalligen Rot auch optisch sehr ansprechend war. Dazu zwei Dips und Papadam (knackig-würziges Brot aus Daal- und Reismehl mit feiner Schärfe).
Als Hauptspeise wählte ich „Krabben-Malabar-Curry“ (Krabben in einer cremigen Mango-Sauce mit Senfkörnern) – eine schmackhafte Kombination von Süße und leichter Schärfe.
Alles zusammen kostete 8 Euro, also ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Laut Speisekarte ist das Restaurant übrigens nach einer Küstenstadt in Guzerat benannt. Dwaraka „ist bekannt als der Geburtsort und das Reich von Sree Krischna“ (8. Avathar, der Gott Vischnu)“.
[Dieser Beitrag entstand unter dem Einfluss von „Hum Tum“, dem Soundtrack einer indischen Liebeskomödie, die mir im Stuttgarter Kino sehr viel besser gefiel als vor Jahren auf DVD.]
Rentzelstr. 48, 20146 Hamburg
Peking-Enten-Haus, Ralf Liem GmbH
PJebsen
escrito em 1 Mai 2008
(atualizado em 7 Mai 2008)
Ich habe den Service-Super-GAU, den Serviervorschlag leider so trefflich beschrieben hat, nicht nur mit durchlitten. Indirekt fühle ich mich auch ein bisschen mit dafür verantwortlich. Denn ich war derjenige, der sie, unsere Mutter und zwei weitere bemitleidenswerte Gäste ins Peking-Enten-Haus gelotst hat. ;-)
Rund zehn Jahre lang gehörte das Restaurant an der Rentzelstraße zu meinen absoluten Hamburger Gastro-Favoriten. Wenn es zum Beispiel für Besucher von außerhalb mal was ganz Besonderes sein sollte, war das Peking-Enten-Haus stets einer der führenden Kandidaten.
Denn ich habe im Lauf der Jahre immer wieder wunderbare Abende dort verlebt. Bei Nicht-Vegetarierern begann die Vorfreude schon bald nach dem Betreten des Restaurants. Dann wurden nämlich die ersten Enten auf Rollwagen zu den Nebentischen geschoben und von einem offensichtlich darauf spezialisierten Koch kunstvoll tranchiert.
Es sind, das sollte ich hinzufügen, ganz besondere Enten – die besten, die ich je irgendwo gegessen habe; mit extrem knuspriger Haut und fast ohne Fett. Sie sollen speziell fürs Peking-Enten-Haus gezüchtet und mit einer überlieferten chinesischen Kräuter-Diät ernährt worden sein. Ihre Zubereitung ist ebenfalls ein sehr aufwändiger Prozess, weswegen es das Gericht „Peking-Ente“ in den meisten chinesischen Restaurants nur auf Vorbestellung gibt.
Die klein geschnittenen Teile werden auf einen Pfannkuchen gelegt, zusammen mit einer speziellen Sauce (keine simple Soja-, sondern die besonders schmackhafte Hoisin-Sauce) und Lauchzwiebeln. Das Ganze wird zusammengerollt und mit den Händen gegessen.
Das ist eine Köstlichkeit, bei der das „Gesamtkunstwerk“ weitaus mehr hermacht als die einzelnen Bestandteile und von der meine bisherigen Begleiter und ich während des Essen und des restlichen Abends sowie noch am folgenden Tag geschwärmt haben.
Gestern ging jedoch, abgesehen von der Qualität der Hauptspeise, in Sachen Service alles schief, was nur schief gehen konnte. Das kann ja mal passieren - aber anstatt das zu tun, was ein guter Gastronom anstellt, um die Gäste trotzdem zum Wiederkommen zu motivieren (eine überzeugende Entschuldigung, ein Freigetränk, ein Rechnungsabzug), reagierte der Kellner fast pampig.
Es ist für mich keine leichte Entscheidung, wie ich das Restaurant bewerten soll. Vor dem gestrigen Abend hätte ich dem Peking-Enten-Haus aufgrund der Erfahrungen aus den letzten zehn Jahren ohne großes Nachdenken fünf Punkte gegeben, plus „Lieblingsplatz“-Prädikat. (Was auch daran gelegen haben mag, dass ich bisher nicht mit Weintrinkern und Vegetariern dort war – wir haben dem Service also wenige Chancen gegeben, durch irgendwelche Anforderungen jenseits der Kernkompetenz des Ladens etwas falsch zu machen. ;-) )
Der gestrige Abend allein verdient insgesamt nur einen bis zwei Punkte. Da ich befürchte, dass er den aktuellen Zustand des Peking-Enten-Hauses eher reflektiert als meine bisherigen Erinnerungen, gebe ich statt eines rechnerischen Durchschnittswertes von vier Punkten “nur” drei Punkte (die eigentlich immer noch großzügig sind).
Als eine Art Wiedergutmachung für den gestrigen Abend führte ich meine Mutter übrigens heute Mittag ins bewährte Golden aus (Wartenau 4), wo der charmante Gastgeber Herr Wong aus frischen Zutaten wieder eine perfekte Auswahl aus vegetarischen, Fisch- und Fleischgerichten zusammenstellte. Qualität, Weinauswahl, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis waren dem Peking-Enten-Haus in jeder Beziehung überlegen.
Meine nächste Peking-Ente werde ich im Golden zu mir nehmen. Man muss sie dort vorbestellen, zahlt für das Drei-Gänge-Menü für vier Personen aber nur 65 Euro (Peking-Enten-Haus: 98 Euro).
Dazu gehören dann nicht nur das im Peking-Enten-Haus servierte Pfannkuchen-Gericht (traditionell eigentlich nur eine Vorspeise), sondern als Hauptgericht Entenfleisch mit gelbem Bärlauch und zum Abschluss eine Entensuppe. Im Golden wird also offenbar die ganze Ente verwertet und serviert. Im Peking-Enten-Haus bezahlt man sie zwar, erhält aber lediglich einen Teil, während der Rest in anderen Gerichten für andere Gäste zu landen scheint.
(1. 5. 2008)
***
Ergänzung am 7. 5. 2008: Ich habe meinen und Serviervorschlags Beitrag an die Geschäftsleitung des Restaurants gemailt, die sofort geantwortet hat und mir beim nächsten Besuch einen Preisnachlass gewähren will. Das finde ich eine respektable Reaktion.
Das mit Freund war natürlich ironisch gemeint, aber genau den meinte ich damit.
15 Mai 2008 de hungry_hh
Grindelallee 5, "Logo - Rock'n'Roll since 1974", 20146 Hamburg
Emergenza 2008: "1st Step" im Logo
PJebsen
escrito em 16 Mar 2008
Ich höre eher Funk und Soul als Rock, und härterer Rock (etwa Heavy oder Death Metal) sowie der meiste so genannte „Alternative Rock“ sind eigentlich überhaupt nicht meine Sache.
„Eigentlich“ ist hier das Stichwort, denn manchmal finde ich auch solche persönlichen „Tabu“-Richtungen ganz interessant, wenn sie in homöopathischen Dosen verabreicht werden. Die Konzerte des internationalen Nachwuchsfestivals Emergenza sind eine besonders gute Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen, was sich in der Nachwuchsszene so tut.
Emergenza startete 1992 in Italien, mittlerweile ist es zu einer europaweiten Institution geworden – seit 2001 resp. 2004 auch mit Ablegern in Kanada und den USA.
Vor zwei Jahren besuchte ich zum ersten Mal einen der Vorentscheide im Logo (bei Emergenza „1st Step“ genannt). Sechs Bands spielten jeweils 30 Minuten. Am Ende entschied das Publikum, wer in die nächste Runde kam. Die Endausscheidung fand/findet bei einem großen Festival statt, die Siegerformation wurde/wird mit einer mehrwöchigen Studioproduktion und einer Tour durch die USA und Europa belohnt.
Am Samstag kamen wir so spät ins Logo (mit Last-Minute-Karten von TwoTickets), dass wir nur noch die letzten beiden Bands mitbekamen: die Death-Metal-Formation Denyin’ Truth, deren Gruftie-Gesänge und hämmernde Doublebass-Drums in ihrer Überzogenheit fast schon wie eine Parodie von Heavy Metal wirkten und daher sehr unterhaltsam waren; und Cats Die Funny, deren Rock mit funky Anklängen streckenweise an die Red Hot Chili Peppers erinnerte (siehe Video).
Interessiert? Das Hamburger Emergenza-Semifinale findet im April im Knust statt (Neuer Kamp 25): von Mittwoch, 16. April, bis Freitag, 18. April, sowie von Donnerstag, 24. April, bis Samstag, 26. April 2008. Das Hamburger Finale läuft am Samstag, 31. Mai 2008, in der Markthalle (Klosterwall 11).
@Badbury: Danke! (Ich musste aber auch erst nachschlagen, wodurch sich denn nun Death Metal ganz genau von anderen Metal-Richtungen abhebt … ;-) )
17 Mar 2008 de PJebsen
Hi PJebsen,
der Artikel ist echt klasse geschrieben.
Da hast du dir ja die beste Stelle für das Video rausgesucht ;)
Gruß
22 Mar 2008 de CatsDieFunny
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