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  • Oberweis - Luxembourg

    4 2 resenhas

    Rue Alphonse Weicker 5, @Auchan/Centre Commercial (Kirchberg), 2721 Luxembourg

    Oberweis

    1pxt PJebsen escrito em 29-07-2008:

    Dieses Café, das sich im ersten Stock des auch ansonsten empfehlenswerten Auchan-Einkaufszentrums befindet, ist absolut traumhaft. Und das nicht, weil die Atmosphäre irgendwie besonders wäre – sondern weil man dort die großartigen Kunstwerke der Konditorei Oberweis an der Theke auswählen und dann genießen kann.

    Das Objekt meiner Begierde war ein Schokoladenküchlein – wobei ich den Begriff „Küchlein“ als Diminutiv verwende, das sich lediglich auf die handlichen Abmessungen beziehen soll, und nicht auf die kulinarische Größe.

    Letztere ist bemerkenswert: Das „Küchlein“ (um die 3 Euro) hatte größtenteils die Konsistenz von Mousse au Chocolat. Ein kreativer Geist bei Oberweis hatte darüber hinaus die Idee, irgendwo zwischendrin ein Schokoplättchen als Zwischenboden einzufügen. Darauf thronte mitten im Küchlein ein Kern aus Schokoladen-Crème-brûlée.

    Schokoladen-Fans muss ich nicht mehr erzählen, um einen spontanen Oberweis-„Jieper“ auszulösen. Für alle anderen sollte ich vielleicht noch hinzufügen, dass es im Café Oberweis auch sehr guten Espresso gibt.

    Meine Freundin hatte ein Mango-Küchlein, das ebenfalls hervorragend schmeckte und genauso wundervoll aussah wie meine Süßspeise (siehe Fotos).

    Wir waren so begeistert vom Café Oberweis, dass wir allen Ernstes mit dem Gedanken spielten, zwischen zwei späteren Terminen in Trier jeweils knapp 50 Kilometer nach und von Luxemburg zurückzulegen, um weitere Köstlichkeiten von der Oberweis-Theke ausprobieren zu können.

    Das klappte letzten Endes leider zeitlich nicht. Aber sollte ich irgendwann mal wieder in der Gegend sein, ist das Oberweis ein Muss!

    Auf der Oberweis-Website findet ihr Adressen weiterer Dependancen. Die im Zentrum Luxemburgs soll besonders besuchenswert sein.

    Postado em: twitter.com/pjebsen

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    Boa

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  • Luxemburger Nationalfeiertag - Luxembourg

    4 5 resenhas

    Luxembourg

    Luxemburger Nationalfeiertag

    1pxt PJebsen escrito em 14-07-2008:

    Meine Meinung zum Luxemburger Nationalfeiertag? „Durchwachsen“!

    Hier sind ein paar spontane Reaktionen, die ich am Sonntag, 22. Juni 2008, „live“ per Handy an Twitter.com geschickt habe:

    10:16 PM June 22, 2008: Wie im alten Film: Blitzlichtgewitter, der Grand Duc von Luxemburg marschiert auf, zwei Omas hinter mir loben die Mode der Blaublüter.

    10:20 PM June 22, 2008: Auf dem Place Guillaume II. spielt eine Militärkapelle die luxemb. Nationalhymne, ein betrunkener Greis neben mir springt auf und salutiert.

    10:28 PM June 22, 2008: Wie keck! Ein Spielmannszug spielt für den Großherzog “Smoke on the Water”, gefolgt von einem Fackelzug der Pfadfinder.

    11:56 PM June 22, 2008: Meine Freundin hat (leider) recht: Das Luxemburger Nationalfeiertags-Feuerwerk ist spektakulärer als das Hamburger Kirschblütenfest.

    12:14 AM June 23, 2008: Aber das Luxemburger ist ein Angeber-Feuerwerk. Es ist Steven Spielberg, Kirschblütenfest ist “Lost in Tokyo”.

    *******

    Positiv: Allein wegen des Feuerwerks ist der Nationalfeiertag eine Reise wert. Am besten ist es, sich möglichst nah an der Brücke „Pont Adolphe“ aufzustellen. Dann erlebt man ein Mega-Spektakel im Planetarium-Stil: Das Feuerwerk prasselt direkt auf einen herunter. Zusammen mit der Musikbegleitung ist das extrem beeindruckend.

    So la la: Die Parade auf dem Place Guillaume II (den „Feuerzug“) kann man sich sparen, wenn man nicht sonderlich auf verstaubte Folklore steht. Der nur streckenweise feurige Umzug ist auch eher „länglich“ – er wirkt so, als ob die komplette Bevölkerung Luxemburgs am Großherzog vorbeizieht. Aber für Nostalgiker und Fans von Ritualen mag sie sehenswert sein.

    Negativ: Das Straßenfest war in diesem Jahr enttäuschend. Vor dem Feuerwerk sahen wir auf dem Place Guillaume II eine mediokre Tanzkapelle mit einem gockelhaften Leadsänger, danach eine mindestens genau affektierte „Best-of-West-End“-Musical-Revue aus London.

    Später waren allüberall nur noch Deppen-Techno und Old-School-Bratz-Rock zu hören – selbst im ansonsten besuchenswerten Stadtteil Grund, der früher noch durch andere Klänge (z. B. Salsa) aufgelockert worden sein soll. Während der Feiertagsparty ertönte dort nur Einheitsbrei, den man inmitten intimen Sardinendosen-Charmes genießen durfte. (Das heißt, man musste sich durch „Party People“ à la Ballermann quetschen.)

    Die beste Musik hörten wir kurz vor vier Uhr morgens auf dem Weg zum Parkplatz aus den Lautsprechern vor einer Latino-Kneipe, die in einer Fußgängerzone den Soundtrack zu einer spontanen Salsa-Tanz-Party lieferten.

    Zu guter Letzt: Obwohl es in Luxemburg durchaus ansprechendes „Fast Food“ geben soll, standen in diesem Jahr in der Innenstadt fast nur Würstchenbuden herum – verbunden mit dem entsprechenden Duft von Frittierfett, der allerorten in der Luft lag.

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    Boa

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