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Sou Rainer Milzkott de Berlim. Sou Qyper desde 28-04-2006

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O perfil de Rainer Milzkott

urbanPR Ges. für Öffentlichkeitsarbeit, Projekt- und Standortmarketing mbH - Mitte

Oranienburger Str. 32, 10117 Berlin

11-05-2006 (atualizado em 03-11-2011)

urbanPR ist seit 1990 eine bundesweit tätige Spezialagentur für die Kommunikation über Entwicklungsprozesse im städtischen Raum mit Sitz in Berlin. urbanPR erarbeitete sich fun-dierte Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Ausgangslagen und Anlässen. Sie reichen von klassischen Sanierungsgebieten über städtebauliche Entwicklungsgebiete, großflächige Bauleitplanverfahren bis zu industriellen und militärischen Konversionsprojekten. Die Aufgaben reichen von der klassischen Betroffenenbeteiligung und –information über die vollumfängliche Darstellung der Entwicklungsvorhaben für unterschiedlichste Zielgruppen bis hin zu Aufgaben der Projektentwicklung, der Prozesssteuerung und des Marketing für Standorte und Regionen.
urbanPR verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der Konzeption und Durchführung von Kongressen, Hearings, Wettbewerben, Seminaren und Workshops zu Themen von Stadtent-wicklung und Baukultur auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene.

Bei der Konzeption von Kommunikationsaufgaben analysiert urbanPR die Kommunikationsziele des Auftraggebers, die bevorzugten Kommunikationsformen der Zielgruppen und das kommu-nikative Umfeld aus Netzwerken und bestehenden Medien. Die Kommunikationsmaßnahmen werden in einem sich gegenseitig verstärkenden Mix geplant, um mit den zur Verfügung ste-henden Ressourcen ein Höchstmaß an kommunikativer Wirkung zu erreichen. Die Medien werden konsequent gestaltet, um Wiedererkennbarkeit und optimale „Lesbarkeit” der Komm-unikate zu gewährleisten.

urbanPR verfügt über flexible Redaktionskapazitäten und umfassende Produktionskompetenz von Print bis TV, vom Plakat bis zum Podcast und zum Video für das Netzt und DVD.

Zu den Auftraggebern von urbanPR zählen Kommunen, Bundes- und Länderministerien, Ent-wicklungsgesellschaften, institutionelle und private Grundeigentümer und Banken.

Hotel Gutshof Woldzegarten - Walow

Walower Strasse 30, 17209 Walow

20-04-2011 (atualizado em 25-04-2011)

Mecklenburg-Vorpommern war in den 90ern für Berliner die Hoffnung, dass sich dort in Schlössern und Herrenhäusern alsbald wieder eine Kultur einfinden würde, die in und um die Hauptstadt wegen zu vieler oder zu hoher Erwartungen nur mit exorbitanten Preisen oder grandiosem Scheitern verbunden wäre.

Es gab dann Versuche in MeckPom, Wein anzubauen, es gab Kunstschlösser, es gab Dräsinenfahrten, eine zum Atlantikhafen aufgemotzte Müritz-Metropole Waren und allerlei touristischen Schnickschnack bis hin zum Robinson-Club. Alles blieb irgendwie Talmi, nicht mal billig und eben nicht wirklich gut. -

Ich wurde jetzt zu einem verlängerten Sonntag mit Wellness-Angeboten in MeckPom überredet. Eineinhalb Stunden Autofahrt von Berlin Richtung Norden. Abfahrt Röbel, dann rechts, dann links, und dann nochmal links, und dann ist man praktisch da: Gutshof Woldzegarten. Ein Name wie aus einem Stück von Brecht. Woldze mit Z. Nach Wellness klingt das nicht.

Riesen-Scheune, „Kultur-Scheune”, also wieder so ein mittelmäßiges Fördermittel-Projekt?- Klein duckt sich vor die Scheune ein zweiflügliges Gutshaus mit Anbauten. Das steht vor einer Senke, auf der sich nach Süden weites Grün erstreckt, rechts der mittelgroße Tangahn-See, in dem man im Sommer sicher gut baden kann, und wir wären jetzt gern gerudert, aber das Boot war noch nicht für die Saison klar gemacht. Führung durchs Haus durch eine junge, engagierte Mitarbeiterin: der Wellnessbereich mit einem tropisch warmen Pool, die Saunen, der kühlere Ruhebereich in einem Glashaus, das an das nächste Fachwerkhaus mit den Massageanwendungen anschließt. W-Lan wurde während der Führung gerade installiert und funktionierte danach tatsächlich für 3,50 €/24h.

Warum schildere ich das so ausführlich? Weil wir uns nach einem Saunanachmittag am - für Berliner Verhältnisse - frühen Abend zu Tisch setzten. Nun war unsere mittägliche Führerin durchs Haus jetzt die kenntnisreiche Kellnerin, die keine schier umfangreiche Karte und das Menue des Abends erklärte, das sich sowohl für Vegetarier als auch für Fleischesser kombinieren lässt. An Berliner Verhältnissen gemessen, sind Amuse Bouche plus vier Gänge für 29 Euro sehr günstig. - Kann das wirklich gut sein? Ich habe leider am ersten Abend nicht jeden Gang mitgeschrieben. Ich habe einfach nur genossen. Da kamen tatsächlich Wildkräuter vom Seeufer auf den Teller, da wurden Suppen nicht angedickt, sondern blieben „potages”, (Zaubertränke nennt man das bei Harry Potter), da gab es karamelisierten Ziegenkäse auf Blüten und Schweinenacken auf rotem Paprika, was nicht ungewöhnlich klingt, aber Zubereitung und Präsentation waren überraschend. - Später trat Marco Meyer an den Tisch und erklärte das bis hin zur Molekularküche ausprobierte Wie und das streng regional begrenzte Woher. Am zweiten Abend fragten wir ihn aus: Er war über die harte, höchst kommerzielle, aber anspruchsvolle Käfer-Catering-Schiene irgendwann in Berlin-Charlottenburg gelandet. Dort traf er den Kinderpsychiater Dr. Wolfgang Droll, der neben medizinischen Projekten eben auch diesen Gutshof Woldzegarten betreibt. Und Dr. Droll hat Marco Meyer dann wohl überredet. Seit einem guten Jahr ist Meyer Chef der Küche und liefert damit das Hauptargument für Woldzegarten: Natur gibt es viel in Meckpom. Schönere Schlösser auch. Wellness versprechen Viele (o.k., die Heiße-Stein-Massage war entspannend bis zum Einschlafen, sehr gut!). Aber letztendlich ist es doch immer die Küche und die sich, im besten Fall, daraus ergebende Konvivialität der Gäste. Man sitzt zufrieden in einem denkmalgerecht restaurierten Gutshaus, genießt auch noch exzellente Fruchtbrände, man zieht sich irgendwann zurück, und dann ist selbst noch die Matratze von bester Qualität… Am nächsten Morgen ein Frühstücksbüffet, das wiederum sowohl meine Vegetarisches bevorzugenden Begleiterinnen als auch meine Fleischeslust voll befriedigte. Und da war sie wieder: Dieselbe Mitarbeiterin, die zwischendurch ja auch nur maximal sieben Stunden Pause gehabt haben konnte. Und sie war freundlich und nicht aufgesetzt fröhlich, sondern spürbar engagiert dabei, beim Gutshof Woldzegarten, wo wir demnächst wieder hinfahren werden, wenn das gut geht. Denn das spürt man: Die Qualität, die man hier erlebt, ist natürlich in erster Linie von den Personen abhängig, die sich um die Gäste kümmern. Es gibt auch Personal, welches dieses Konzept nicht begriffen hat, das sich leise anbiedernd mockiert über die Wildkräuter.- Patron Dr. Droll wird wissen, wer seine Guten sind. Und er selbst? Wir kennen ihn nicht, können aber seine Investitionen und Rentabilitätsüberlegungen nachvollziehen. Für Woldzegarten gilt: Small is beautiful. Sind 40 weitere Betten, die im ehemaligen Schafsstall in acht Familienappartements gerade fertig gestellt werden nicht zu viel für die relativ kleine Küche? Marco Meyer, mit dem Catering-Hintergrund für Tausende, meint Nein. Wir hoffen, dass er Recht behält.

Planea Basic - Göttingen

Geismar Landstraße 11a, 37083 Göttingen

08-12-2010

Das Gänsemenue hinterließ einen starken Nachgeschmack von Gans. Was sollte man anderes von einem Gänsemenue im Herbst erwarten? Zunächst hatte ich es nicht begriffen, dass nach der Gänsebrust auch noch die Gänsekeule als einzelne Gänge, mal modern, mal asiatisch, serviert werden. Die Auswahl wäre magenfreundlicher gewesen, ein gänseuntypischer Fischgang als Alternative hätte die große Gourmandise bedeutet! - Service prima, Weine prima. In Göttingen ist das Planea das Muss für Freunde der gut inszenierten Küche. - Übrigens ein interessanter „Konzern”, dieses Freizeit-Inn, das seit Kurzem auch den Ratskeller im Historischen Rathaus unter dem Namen „Bullerjahn” betreibt. Dass der am 13.1.1856 in Berlin geborene städtische Musikdirektor Göttingens, Rudolf Bullerjahn (der am 7.1.1911 in Moskau starb), seinen Namen für diese Planea-Simple-Food-Filiale hergeben musste, liegt wohl nur daran, dass der Name so'n bisschen komisch klingt…

sidifferent Danke für die Herleitung des Namens Bullerjahn

das TwieHaus - Kirchrode

Tiergartenstraße 124, Kirchrode, 30559 Hannover

31-08-2010

Mittags beruflich unterwegs in Kirchrode im warmen Juli 2010 war das Twiehaus eine Oase. Ohne Frage wollte ich unterm großen Schirm im kleinen Hof sitzen. Noch während ich die übersichtliche Speisekarte und die auf der Tafel angekreideten Tagesangebote las, wurden mir ein gutes stilles Wasser und ein feinnerviger Chardonnay gebracht. „Ein kleiner Salat und die Tagliatelle mit Pfifferlingen, bitte.”
Bis dahin war ich allein im Hof. Aber nun trafen weitere Singles und Paare ein, die bald an allen sechs oder sieben Tischen Platz nahmen. Die Akustik wurde lebhafter.
Der Salat war zauberhaft mit Sprossen und Kernen angerichtet. Die Nudeln mit den Pilzen auf den Punkt gegart. Gutes Kochhandwerk! Gern hätte ich mehr probiert, aber es war zu warm, und ein nächster Termin in Kirchrode wartete. Ich habe mir vorgenommen, wieder zu kommen.

Obst und Gemüse im Bahnhof Lichterfelde-Ost - Lichterfelde

Jungfernstieg, Bahnhof Lichterfelde-Ost, 12209 Berlin

20-10-2006 (atualizado em 04-03-2010)

Nach vorübergehender Schließung des Standes wegen Dauerfrost seit Dezember 2009, gibt es seit Anfang März wieder das gewohnte, breite und frische Angebot!

Rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche kann man frisches Obst und Gemüse, Eier und Nüsse im Bahnhof Berlin Lichterfelde-Ost kaufen. Betritt man den Bahnhof vom Jungfernsteg aus, liegt der große Marktstand gleich rechts. Scheint ein Familienbetrieb zu sein, der mit dem Angebot noch experimentiert. Stieg um 23.30 Uhr aus der S-Bahn, kaufte dort sehr frische Salate zu normalen Preisen und war froh, keine Dose mehr öffnen zu müssen.

Rainer Milzkott Das Klima wird härter: nun haben die netten Obst-und Gemüse-Leute schon zum Nikolaus den Stand geräumt. Bleibt also das Ende der Frostperiode 2010/11 abzuwarten, bis der unbeheizbare Stand in der Bahnhofspassage wieder eröffnen kann.

Und, siehe da, am 1. März 2011 wurden die Stände wieder aufgebaut. Da ist es wieder das vegetarische 7/24-Angebot. (Bis zur nächsten Tieftemperapturperiode).

Hotel Frisia - Leer

Bahnhofsring 16, 26789 Leer

10-02-2010

Ja, ich habe auch die Sauna im Dritten OG getestet: geräumig und ein gut heizender Ofen. Mehrere Duschen und ein Austritt mit Blick auf Bahnhof und Zollspeicher. Beim Frühstück überraschte die Qualität des Matjes, Lachs und Rührei waren o.k. Die blonde Dame, welche das Frühstücksregiment anzuführen scheint, spricht die Gäste manchmal für die frühe Stunde etwas laut an, ist aber von ostfriesischer Herzlichkeit. Minuspunkt sind die Matratzen der Betten, die mich viel zu weich durch die Nacht schaukelten. Länger als zwei Nächte hintereinander hält das kein Rücken aus! Bei den Flachbildschirmfernsehern haben es sie die Techniker nicht vermocht, das 16:9 Bildverhältnis anzupassen. Sehr positiv war der Wasserkocher mit kleinem Tee- und Kaffeeangebot. Beim zweiten Aufenthalt hatte ich mir meinen eigenen Tee mitgebracht und fühlte mich sofort wohler.

NH Göttingen - Göttingen

Kasseler Landstr. 25 C, 37081 Göttingen

05-02-2010

The NH is located in a commercial area behind the Kasseler Landstrasse a main street from the west into the center of learning. Objectively modern, clean, friendly staff, small sauna in the attic. One sleeps well and peacefully. The restaurant is a little bit better than the most restaurants in hotels for business travelers. The breakfast buffet and the evening buffet are recommendable because of the Spanish influence into the evening buffet starters. Many buses drive in 5 minutes into Göttingen which stop close to the hotel.

Lindenhof-Siedlung - Tempelhof

Eythstraße 45, Schöneberg, 12105 Berlin

19-06-2008 (atualizado em 20-10-2009)

Die Adresse Eythstraße 45 ist irreführend, sie ist lediglich der Sitz der Genossenschaft GeWoSüd, zu der die Lindenhof-Siedlung gehört. Hier endet in einer Sackgasse auch der Bus 106, mit dem man sich aus Tiergarten oder vom Nollendorfplatz bringen lassen kann. Auch des S-Bahnhof Prellerweg ist nicht weit entfernt und einige andere Busse verkehren rund um den „weißen Fleck” im Berliner Atlas der Besonderheiten.

Als Berliner bin ich mehrere Jahrzehnte lang von Friedenau nach Tempelhof am Insulaner vorbei durch die Arnulfstraße gefahren und wunderte mich immer über die lange Reihe der „Bergarbeiterhäuschen”, welche die Kurve begleiten. Kürzlich wurde ich durch eine bauhistorische Recherche zum Kern dieser einzigartigen Siedlung geführt.

Am 1. Juli 1918 wurde Martin Wagner zum besoldeten Stadtbaurat der selbständigen Stadt Schöneberg ernannt. Am Ende des 1. Weltkriegs schien es dem jungen Architekten als dringlichste Aufgabe, für die durch absehbare Rezession noch stärker in Bedrängnis geratenden Arbeiter und kleinen Handwerker günstigen Wohnraum zu schaffen, der zusätzlich auch noch die Möglichkeit zur Selbstversorgung bieten sollte. Er entwarf die Gartenstadt Lindenhof zusammen mit dem Grünplaner Leberecht Migge und Bruno Taut, der ein palastartiges Ledigenwohnheim am Eingang der Siedlung baute. Selten sah man einen so konsequenten Entwurf einer Gartenstadt, der auch realisiert wurde, übrigens ohne Baugenehmigung. 1922 war alles fertig gebaut.(Siehe historisches Luftbild). Die Genossenschaft wurde Eigentümer, und es entwickelte sich ein sozialdemokratisches Biotop. Martin Wagner indes wurde Stadtbaurat von Groß-Berlin, initiierte weitere Siedlungen, wie die Hufeisensiedlung (UNESCO-Weltkulturerbe), große Kommunalbauten, wie das Strandbad Wannsee, aber auch die Messe am Funkturm. Dort ist von seinen Entwürfen noch der Sommergarten übrig geblieben. 1933 wurde Wagner entlassen. Er emigrierte 1935 nach Istanbul und Ankara und später nach Cambridge.

1942 begannen Bombenangriffe auf die Industriebetriebe nördlich und die Eisenbahnanlagen westlich des Lindenhofs. Als Kollateralschaden waren 1943 achtzig Prozent der Gartenstadt zerstört. Zuerst wurden die Ruinen geflickt, ab Mitte der 50er Jahre wurde der Schutt ganzer Straßenzüge der ruinierten Siedlung auf dem benachbarten Insulaner zusammengeschoben, und es wurde nach Plänen der damals jungen Stararchitekten Müller und Sobotka neu gebaut: Zeilen, kubisch, weiß, gut. In den 70er, 80er und 90er Jahren kam jeweils Zeitgenössisches in Baulücken hinzu, so dass man im Lindenhof eine kleine Bauausstellung des 20 Jahrhunderts eröffnen könnte.

Vielleicht 40 Prozent der ursprünglichen Substanz wurden erhalten und lassen noch viel von der Gartenstadt erahnen. Auch gibt es wieder die Hausgärten, in denen allerdings eher die Hollywoodschaukeln als Gemüsebeete dominieren. Genossenschaftsmitglieder wohnen hier teilweise schon in dritter Generation, und wenn man sich durch die Straßen und über die Wege in den weitläufigen Grünanlagen bewegt, raschelt es hier und da hinter einer Gardine…

In der gebogenen Suttnerstraße wurde 2008 und 2009 gebaut, Über 50 Wohnungen wurden saniert. Die Dächer der Häuser werden entfernt, und es wurden 21 neue Dachgeschosswohnungen mit einer Galerieebene gebaut. Architekt ist Carlos Zwick, der mit spektakulären Dachgeschossen und Umnutzungen (Schokofabrik, Pianofabrik, Chausseestr.3, Boxhagener 101) zu einem prägenden Architekten der neuen Szeneviertel avancierte. Die Dachwohnungen im Lindenhof sind größer und vom Charakter zeitgeistiger und kosten auch etwas mehr als die übrigen Genossenschaftswohnungen. Aber im Vergleich zum privaten Wohnungsmarkt sind sie immer noch richtige „Schnäppchen”. Allerdings, sagt Genossenschaftsvorstand Norbert Reinelt, müssten Bewerber erst Genossenschaftsanteile kaufen. (Doch diese kosten soviel wie eine normale Mietkaution). Und man wolle jüngere Bewerber im reproduktionsfähigen Alter bevorzugen. (Eine Kita und eine Grundschule liegen auf dem Areal des Lindenhofs).-Noch vor Fertigstellung hatten alle Wohnungen Bewohner gefunden. 2011 sollen die nächsten Dachgeschosswohnungen in denkmalgeschützten Häusern im Lindenhof fertig werden.

Aber wer will schon am Südrand von Schöneberg wohnen? Man muss weiter im Lindenhof spazieren gehen, um schließlich den Weiher zu entdecken, über den eine kleine Brücke führt. Einen kleinen Badestrand gibt es auch, aber niemand will baden wegen der Mummeln, eine Art Seerosen, die große Teile des Wassers bedecken. Ein Reiher steht auf den Blättern und wird sich wohl aus dem Gewässer ernähren können. Hohe, alte Bäume schaffen eine Kulisse der Ruhe. Ein Mitarbeiter der Genossenschaft überlegt, ob man nicht eine kleine Strandbar einrichten könnte. Mit Liegestühlen und Mp3-Playern, wegen der Nachbarn. Die Idee ist gut: Entspannt Wunschmusik geniessen, einen kühlen Sancerre trinken und den Libellen zusehen. Neunzig Meter weiter rollt der Verkehr. Man kann sich das alles rund um die Uhr von einer Webcam zeigen lassen unter www.lindenhof-berlin.de
Eine Videodokumentation über die GeWoSüd und den Lindenhof gibt es bei http://de.sevenload.com/videos/T2D5myR6-GeWoSued-90-Jahre...

vilmoskörte Danke für diesen Tipp, kannte ich noch nicht. Kommt auf meine Liste der noch zu besuchenden Orte!

Olympos Lodge - Cirali

PO Box 38, Cirali

03-05-2007 (atualizado em 20-10-2009)

Im SPIEGEL hat Christian Sywottek in der Reihe über das Reiseland Türkei einen beachtenswserten Artikel über den lykischen Wanderweg geschrieben „Der Weg, das Ziel und der Berg”. (http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,472689,00.html)
Ich habe es nachgeprüft: Es stimmt alles, Lykien ist ein Traum. Und der übertrifft sich noch selbst, wenn man das im Merian-live-Reiseführer als Top-Tip bezeichnete "Olympos Lodge" in Cirali findet. Das Dorf in der Schildkrötenbucht mit den ewigen Feuern der Chimera im Norden grenzt im Süden an einen Bach, den ich vor drei Wochen munter grugelnd als Teil einer idyllischen Geräuschkulisse erlebte: Pfauen, Enten, Hähne, Frösche und das Rauschen des Windes im Bambus machten den anderen Teil aus auf der Terrasse des Zimmers im "Lodge". Vier Bungalowbauten mit jeweils zwei oder drei Zimmern, ein Restaurantgebäude, direkt am Strand, das ist alles. Die Zitronen für mein Wasser holte ich direkt vom Baum neben der Terrasse. Überhaupt war die Luft voll vom Duft der Zitrusblüten, die gleichzeitig neben den reifen Früchten auf den Zweigen sitzen. "Olympos Lodge" ist wohl eine ehemaligen Zitrusplantage, in der sich botanisch der ferne Osten dazugesellt hat: Bambus, Bananen, viele Palmensorten und Blüten über Blüten. Ein kleiner See mit Schildkröten, ein Teepavillon und überall Kunstwerke und Skulpturen. Auch in den Zimmern und im Restaurant spürt man, dass Künstler und Designer gekonnt Hand angelegt haben.- Vor Ort trafen wir den Berliner Bildhauer Detlef Schulz, der einige der Skulpturen, aber auch Möbel und Lampen gestaltet hat. Schulz, ein langer, blonder Anfangsvierziger im grünen Overall, kommt seit vielen Jahren immer wieder in das Lodge, nachdem er sich mit dem Eigentümer, Ziya Simsek, angefreundet hat. Auch der ist ein halber Berliner, war früher in der Baubranche tätig und lebt seit Mitte der achtziger Jahre seinen Traum am Meer. Keine Alternativ-Herberge, sondern vom Anspruch her Luxus, auch technisch hat man nichts zu entbehren: Leise Klimaanlagen, funktionierende Duschbäder, gut duftende Hölzer. Die tageweise Teilhabe an diesem Traum kostet für zwei allerdings 175 Euro pro Nacht und das darauf folgende üppige Frühstück. Bei dem muss man sich vor den Pfauen hüten, die es auf die Brotkörbe auf den Tischen abgesehen haben. Aber einem seltenen, weißen Pfau verzeiht man fast alles. Und das aufmerksame Personal bringt sofort ein frisches Toast. - Ansehen kann man etwas unter http://www.olymposlodge.info

BriKri Ja, das kann ich nur bestätigen. Einfach traumhaft, wir fahren nächstes Jahr wieder hin.

Kita-Lindenhof, Lindenhof-Grundschule - Tempelhof

Reglinstr. 29, 12105 Berlin

08-09-2008

Die Lindenhof-Grundschule ist eine zweizügige überschaubare Schule mit 297 Schülern sowie 19 Lehrerinnen und Lehrern. Sie liegt in der Schöneberger Gartenstadt Lindenhof in idyllischer ruhiger Lage an einem Park mit einem See mit intakter Pflanzen- und Tierwelt. Die Schulumgebung ist verkehrsberuhigt, ohne Autolärm und bietet den Schülern einen sicheren Schulweg. Seit 1920 ist die Schule Kern der genossenschaftlichen Siedlung, die heute der GeWoSüd-Genossenschaft gehört. Auch heute noch bestehen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern oft familiäre Beziehungen. Viele Eltern sind Ehemalige.

Am Schulstandort wird vom Nachbarschaftsheim Schöneberg eine Kita betrieben sowie mit 14 Erzieherinnen und Erziehern der Ganztagsbetrieb der Schule gewährleistet. Mit etwa 140 Kindern ist das Kinderzentrum Lindenhof eine der letzten Kindertageseinrichtungen in Berlin, die Kindergarten- und Schulkinder unter einem Dach betreuen. Für das Nachbarschaftsheim Schöneberg ist dieser Zusammenschluss kein Auslaufmodell, sondern ein bewusst und auf Dauer gewähltes Konzept.

Die Lernziele sollen an der Lindenhof-Grundschule eher durch aktives, selbsttätiges und handlungsorientiertes Probieren, Begreifen und Erfahrung erreicht werden als durch bloße „Vermittlung der Inhalte”. Der Standort der Schule – mitten im Grünen – bietet sich als Laboratorium geradezu an. Deshalb entwickelte das Kollegium als Leitbild „Lernen im Grünen“ und richtet danach sein schulinternes Curriculum aus. Kooperationen mit „Profis”, mit Hochschulen und Universitäten vermitteln den Kindern glaubwürdige, klare Orientierung und Maßstäbe.

Bereits seit 2005 engagieren sich die wissenschaftlichen Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins Futurum am Standort Lindenhof-Grundschule. Im Rahmen verschiedener Projekte wurden Insekten des Parks erforscht, die Wasserqualität des Weihers untersucht, geologischen Gegebenheiten erkundet und zahlreiche handwerkliche Fähigkeiten trainiert.

Da Futurum-Projekte möglichst viele Menschen am Standort einbinden sollen, werden diese von Anfang als Beteiligungsprojekte angelegt. Im Lindenhof haben sich neben aktiven Eltern auch der Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. sowie die Eigentümerin, die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Berlin-Süd (GeWoSüd) in den unterschiedlichsten Projekten engagiert.

Seit Oktober 2007 besteht zwischen der Lindenhof-Grundschule und dem Fachbereich Technischer Umweltschutz der TU Berlin, unter Leitung von Prof. Dr.- Ing. Martin Jekel, eine Kooperation zu den Themen Natur und Umwelt.

Ziel dieser Kooperation ist, bereits jüngste Schüler an interessante Themen aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaft heranzuführen und diese für Experimente und Analysen vor Ort sowie das Arbeiten im Labor zu begeistern. Es gehe darum, „den Zeitpunkt der Prägung der Kinder abzupassen, der heute oft vor dem 12. Lebensjahr liegt,” betont Professor Jekel.

Das letzte Projekt im Juni hatte den Schwerpunkt „Leben in Gewässern“ und war Bestandteil des Naturkundlichen Unterrichts. Unter Anleitung der wasserbiologischen Gruppe der TU Berlin entnahmen die Lindenhof-Grundschüler mehrere Wasserproben aus dem benachbarten Lindenhof-Weiher und bestimmten dessen Wassergüte mit einfachen biologischen und chemischen Analyseverfahren.

Die Schöneberger Rückert-Oberschule startet zum neuen Schuljahr 2008/09 eine Kooperation mit der Lindenhof-Grundschule, welche Hilfestellungen sowohl im personellen Bereich als auch im instrumentellen Bereich vorsieht.

Dabei stellt das Gymnasium nicht nur Laborräume, Ausstattung und Material zur Verfügung, sondern unterstützt auch mit Lehrerkollegen und Oberstufenschülern, die Teams mit den Grundschülern bilden.

Ziel der Kooperation, so Thomas Klietsch, Fachbereichleiter Naturwissenschaften, „ist eine frühzeitige Verzahnung zwischen Lindenhof-Grundschule und der Rückert-Oberschule, um den Übergang von der Grundschule in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zug des Rückert-Gymnasiums möglichst problemlos zu gestalten.”

Eine „echte Win-Win-Situation” stelle die Kooperation der Hochschule für Musik Hanns Eisler mit der Lindenhof-Grundschule dar, so HfM-Prorektor Prof. Jörg Mainka. Im Rahmen der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse geht es neben der praxisnahen Spitzenausbildung künftig auch um so genannte außerfachliche Schlüssel-kompetenzen. Darunter ist zum Beispiel das Wissen um Musikvermittlung zu verstehen, um Formen der Kommunikation, welche von Künstlern oft als ungewohnt und schwierig empfunden werden. Prof. Thomas Clamor, Trompeter der Berliner Philharmoniker und der Cellist und Dozent für Kammermusik Wayne Foster-Smith haben seit Anfang des Jahres das Projekt entwickelt und mit Studenten in der Lindenhof-Grundschule durchgeführt. Neben der Präsentation durch Studenten durften die Schüler auch Instrumente ausprobieren. Einige begeisterte Schüler haben darauf bereits Probe-Einzelunterrichtsstunden erhalten. Die Studenten haben eine Bewertung der Potenziale der Schüler vorgenommen. Die Hochschule hat sich nun zum Ziel gesetzt, für die Anfänger einen Unterricht an der Schule selbst, an Musikschulen oder auch bei geeigneten Studenten zu vermitteln.

Da die kostenneutralen Kooperationen deutliches persönliches Engagement erfordern, sei ein solches Programm nur an kleinen Schulen mit einem überschaubaren Kollegium denkbar, resümiert Schulleiterin Dr. Helga Keppeler-Schrimpf.

War früher die berechtigte Forderung „Kleine Schüler brauchen kleine Klassen” populär, so könne der Satz von Ernst ‚Fritz’ Schumacher und Leopold Kohr „Small is beautiful” heute auch für das Schulwesen gelten, wo große Schulen oft große Probleme haben und kleine Schulen flexibler auf Entwicklungen und Chancen reagieren können. „Bei knapp dreihundert Schülern, kenne ich jeden, und Probleme gehen wir sofort an,” sagt die engagierte Rektorin Keppeler-Schrimpf. Von daher seien Überlegungen in der Schulverwaltung, zweizügigen Schulen keine Bestandsgarantie mehr zu gewähren nicht am Wohl der Kinder orientiert, „die heute einen Schutzraum brauchen, den gerade kleine Schulen bieten können.”