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Kölner Verkehrs-Betriebe AG - Braunsfeld

Scheidtweilerstr. 38, 50933 Köln

12-06-2009

Tja, die KVB: Notwendiges Übel oder unterschätzter Dienstleister? Die Wahrheit liegt wohl wie so oft dazwischen.

Fakt ist das die KVB nicht gerade billig ist was die Transportkosten von A nach B angeht. Ebenso wenig ist die KVB an Abenden und an Wochenenden ein Paradebeispiel für Sauberkeit. Da wird die KVB gerne von seinen Gästen als fahrbarer Müllwagen verwendet und das von der KVB ausgesprochene Verbot unter Strafe gerne mal ignoriert. Auch als Transportwagen hält die KVB her: Ganze Umzüge wurden schon hierüber abgewickelt.

Weiteres Negativkriterium ist es, das die KVB größtenteils oberirdisch verläuft und somit immer wieder Behinderungen durch Unfälle jeglicher Art erfährt was wiede Desweiteren rum in Behinderungen und Verspätungen mündet. Der Spruch: Et kütt wie et kütt ist bei der KVB wörtlich zu nehmen. ist es immer so eine Sache was die Behindertenfreundlichkeit angeht: Da die KVB Nieder- wie auch Hochflurbahnen verwendet kann es für mache Fahrgäste eher eine Qual sein bzw. keine Wahl sein die KVB zu verwenden. Das ist etwas womit der KVB leben muss, da sie zum einen mit der Zeit entstanden ist und zum anderen es sicherlich die Kosten beim Bau hier Grenzen gesetzt haben. In diesem Fall darf man der Stadt Köln sicherlich auch zu dieser Meisterleistung an Kurzdenken gratulieren.

Was die Taktung angeht, so sehe ich hier Nachholbedarf. Wenn Nachts die Bahnen an den stark besuchten Ecken wie den Studentenviertel, den Ringen teilweise nicht mehr fahren oder nur noch im Stundentakt, dann ist das für eine “Millionen”stadt eher peinlich.

Wer besondere Herausforderungen mag, dem sei eine Fahrt mit der KVB nach einem Konzert im Rheinenergie Stadion zu empfehlen. Viehtransporte sind nix dagegen und auch hier hat die KVB so ihre Probleme damit die Leute abtransportiert zu bekommen.

Bei soviel Negativem bleibt nur noch die Frage: was ist eigentlich positiv an der KVB? Nun da ist zum einen der Gedanke, das die KVB nicht unbedingt an allen Negativpunkten zur Verantwortung gezogen werden kann: Wenn Kölns Einwohner ihre Straßenbahn verdrecken dürfen sie sich auch nicht beschweren wenn sie schlecht aussehen, was wie gesagt abends gerne auftritt. Morgens sind die Bahnen generell wieder sauber. Siehe: die KVB macht schon etwas. Die KVB kann es auch besser: Siehe die Taktung und die Transportabwicklung zur Zeiten der WM 2006. Da klappte es reibungslos, war angenehm und effektiv. Die KVB kann besser sein, wenn sie darf und will. Vermutlich fehlt es auch aber auch hier wieder an Geld bzw. an Leuten die das effektiv nutzen was sie haben.

Deswegen gibt es auch 3 Sterne: An der KVB ist sicher einiges nicht gut, aber die können nicht für alles etwas. Und mal ganz im Ernst: Ohne die KVB würde einiges noch schlechter in Köln funktionieren.

coloniaexpress Hilfreich ist dieser Artikel, weil hier endlich einmal jemand schreibt, der über den Tellerrand hinaus schaut. Ich kann in fast allen Punkten zustimmen, aber zu den Nachttaktverkehren ist noch etwas anzumerken:
1. Die Taktungen sind so im Fahrplan eingefügt, wie es einen entsprechenden Bedarf gibt, dies also unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu vertreten ist. Da aufgrund stark gestiegener Personal- und Energiekosten Einsparungen vonnöten sind, wird der früher recht lange generelle 15 Minuten-Takt immer früher in einen 20 - 30 Minutentakt umgewandelt. Ich als Fahrgast würde mir natürlich auch etwas bessere Takte wünschen, aber es muss bezahlt werden.
2. Die wesentlich besseren Taktzeiten zur WM2006 wurden von Bund und Land bezahlt, ebenso wie die Verlängerung der SL1 von Weiden Zentrum bis zu Anbindung an die S-Bahn Weiden (Bonnstr.).

Es gibt eine Reihe von Städten, die bereits um 21 oder 22 Uhr den Straßenbahnbetrieb zugunsten eines Nachtbussystems einstellen. Das kann für Köln keine Lösung sein. Hier wird ein sehr leistungsfähiger Takt bis 1 Uhr aufrecht gehalten, der bis 2 Uhr ausläuft. Bereits ab 4:30 Uhr läuft der Frühbetrieb wieder an.

REX Lichtspieltheater GmbH - Neustadt-Nord

Hohenzollernring 60, 50672 Köln

20-02-2009

Wer ist beim REX falsch? Generell alle die entweder Wert auf aktuelle Filme oder aber modernste Technik legen. Beides findet sich im REX nicht, im Gegenteil: Das REX ist ein Kino in dem die Zeit angehalten wurde.

Das merkt man nicht nur an dem Programm das neben Mainstream auch Programmkino bietet (wenn auch mit mehreren Monaten Verspätung), sondern auch an den Kinoräumen selbst. Kinosääle gibt es da nicht wirklich als vielmehr viele kleine Kinoräumchen mit einer zu UCI und Co vergleichweisen winzigen Leinwand und einfachster Tonaustattung. So macher Heimkinofan wird vermutlich weitaus ähnliches, wenn nicht sogar besseres Equipment zu Hause haben. Wer also Filme nur mit der vollen Wucht der Effekte genießen kann sollte ums REX einen Bogen machen

Dafür mangelt es dann zu Hause wieder an der typischen Kinoatmosphäre: Zahlreiche Sitzreihen und das Gefühl einen Film mit vielen (unbekannten) Menschen zu genießen.

Steril kann man das REX auch nicht unbedingt nennen: Die Sitze hatten mal ihre besten besten Tage vor langer Zeit gehabt und manchmal klebt nach einem Besuch auch schon mal ein ordentlicher Satz Popcorn unterm Schuh.

Doch wenn man darüber hinwegsehen kann, bekommt man gutes und vielleicht sogar nostalgisches Kinofeeling für wenig Geld. Das REX sollte man auch berücksichtigen wenn man sich nicht sicher ist ob der neue Blockbuster sich wirklich lohnt. So machen hoch gelobten Streifen habe ich erst im REX gesehen und das hat sich ausgezahlt. Als Beispiel nenne ich da nur mal Kung Fu Hussle. Fürs REX ok, fürs UCI Geldverschwendung.

Kleines rustikales Kino für kleines Geld halt!

Stiefel - Neustadt-Süd

Zülpicher Str 18, Ecke Heinsbergstraße, 50674 Köln

19-01-2009 (atualizado em 20-02-2009)

Bruchbude von außen, wie auch Bruchbude von Innen: Ganz ehrlich: Das Erscheinungsbild des Stiefels ist das Resultat permanenter (Um)Dekoration der eigenen Kundschaft. Komplett freie Wände findet man im Stiefel vergebens, nahe zu alles ist irgendwie mit irgendwas bekritzelt, beschmiert oder andersweitig verschönert. Unterstrichen wird das Ganze durch die “spatanisch-rustikale” Möbilierung (die wenigen Tische und Stühle sind gut verbraucht) sowie dem Kicker und den Billiardtischen. Das schummrige Licht reicht umk alles zu sehen was man sehen muß, mehr aber auch nicht.

Musikalisch findet sich alles wieder was man sich selbst bei so einem als erstes vorzustellen vermag: Handgemachte Musik aus den Bereichen Alternate, Hard Rock, Independent, etc.

Die Preise sind ganz ok, das sich dort tummelnde Volk gut gemischt. In meinen Augen ein Ort der eine vergangene Zeit gut konserviert hat. Hier sitzt man zusammen und trinkt ein paar Bierchen zusammen ohne sich für den Rest vom Laden zu interessieren.

Rauchscheue Personen sollten den Laden meiden, denn dafür ist der einfach zu stark verraucht.

Negativpunkt: Bei den Toiletten schein auch die Zeit ein wenig still gestanden zu haben. Auch wenn es definitiv x-mal besser als jener Ort bei Trainspotting aussah, konnte ich mich nicht ganz der Erinnerung daran verwehren.

Metronom - Altstadt-Süd

Weyerstr. 59, 50676 Köln

03-08-2008 (atualizado em 20-08-2008)

Eine Bar mit Flair und extremst viel Rauchentwicklung, denn die Klamotten können danach erstmal ein paar Tage lang gelüftet werden. Im Metronom wird viel und gerne gequalmt. Wer das nicht mag ist da absolut falsch am Platz. Wen das nicht unbedingt stört, hat dort Gelegenheit bei einem Bierchen nette Leute kennen zu lernen und wenn es “nur” die Barkeeper sind. Selten bin ich in einem Laden mit so vielen unterschiedlichen Leuten aufeinander getroffen die zusammen einfach nur die Anwesenheit der anderen und das Flair der Bar genießen. Das Motronom selbst ist ziemlich klein und hat mehr die Form eines gekappten Schlauches statt eines Raumes, der neben den Leuten durch die altertümlichen Schrankwand aus den 70 (?) Jahren seine Besonderheit gewinnt.

Nicht zu vergessen sei die Musik die dort gespielt wird: Jazz von echten Vinyl Platten. Da lässt es sich besonders gut plaudern.

Konzerte soll es da auch geben, nur frage ich mich wo die in dem kleinen Teil spielen wollen.

Imbiss Ferkulum - Neustadt-Süd

Zülpicher Straße 37, 50674 Köln

20-08-2008

Um es kurz zu machen: Abends / Nachts ist das Ferkulum stets voller Leute die entweder tierisch getankt oder getanzt haben. Wahlweise auch beides.

Das Gyros dort ist ganz ok. meine Meinung nach nicht das beste wie es hier so oft angepriesen wird, aber definitiv mehr als “nur” essbar!. Durch die Lage am Studentenviertel kommt man nicht an dem Laden vorbei wenn man spät in der Nacht sich noch was essbares reinschieben möchte und dafür ist es auf jeden Fall gut. Vielleicht sieht man da auch den einen oder anderen aus der Bar wieder. Das Ferkulum ist jedenfalls ein guter Treffpunkt!

Bastians - Altstadt-Nord

Auf dem Berlich 3-5, 50667 Köln

20-08-2008

Das Bastians, eine Marke der Kampskette, ist ein Bäckerladen in der Nähe vom Neumakrt, unscheinbar in einer Seitenstraße gelegen. Bei meinem ersten Besuch als Kunde war ich nicht besonders angetan. Keineswegs wegen der Atmosphäre, es waren eher die Preise die ich als etwas teuer empfand. Aus ich den Laden wieder verlies, empfand ich das keineswegs mehr als teuer, denn hier spielt nicht die Menge, sondern die Qualität der Waren die entscheidende Rolle und für Qualität bin ich gerne bereit einen angemessenen Preis zu zahlen. Man schmeckt das die Backwaren dort frisch gebacken werden (den Bäckern kann man dur eine Glaswand beim Backen zuschauen) und keineswegs zuvor als Munition in einen Ofen geschoben wurden.

Gleiches gilt auch für die Gerichte die einfach nur frisch schmecken! Wer beispielsweise Serranoschicken frisch geschnitten und frisch aus der Packung probiert hat weiß was ich mit Frische meine.

Zudem bietet das Bastians eine angenehme Atmosphäre wo ein Frühstück oder ein kutzer Snack ganz entspannt genießen lässt.

Spielbrett - Neustadt-Süd

Engelbertstraße 5, 50674 Köln

20-08-2008

Das Spielbrett ist ein kleiner Spieleladen der besonders durch eine Sache auftrupft: Die Qualität im Service. Die Mitarbeiter des Ladens, selbst passionierte Spieler, stellen gerne auf Anfrage ein Spiel vor, erläutern grob die Regeln und lassen auch Blicke innerhalb der Spieleverpackung zu. Beraten wird man hier mit Herz und Hand und nicht mit dem Blick zum Geldbeutel. Eine Seltenheit für die ich den Laden einfach nur lieben kann. Bisher habe ich keines der mir von dort empfohlenden und gekauften Spiele bereut, im Gegenteil.

Warum es dann doch “nur” 4 Sterne gibt liegt einfach an der Größe des Ladens der dem Vergleich des Umfanges des Angebots einer Spielwarenketten keineswegs bestehen kann. Die meisten Spiele hier sind nun mal nicht 5x sondern halt nur 1 oder 2x da. Dafür gibt es es hier fachkundigen, qulitativ hochwertigen Service und was es auf dem Markt gibt kann auch besorgt werden. Ansonsten ist das Angebot des Ladens ist für seine Größe erstaunlich vielfältig und dennoch übersichtlich.

Taco Loco - Neustadt-Süd

Zülpicher Platz 4 A, Taco loco City, 50674 Köln

03-08-2008

Das Taco Loco find ich in einem Wort gesagt: “Nett”. Für mehr reicht es definitiv nicht bei mir da der Laden mich nicht unbedingt anspricht. Ihm fehlt für mich das gewisse Etwas um sich dort wohl zu fühlen. Preis/Leistungsmäßig ist der Laden soweit in Ordnung, die Cocktails sind soweit trinkbar und meines Erachtens nicht unbedingt so gut wie das Essen. Hingehen, etwas Essen/Trinken, wo anders hingehen - so sieht ein typischer Abend dort aus.