Sou fraubambi de Munique. Sou Qyper desde 17-03-2007
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O perfil de fraubambi
Cafe Kosmos - Maxvorstadt
Dachauer Straße 7, 80335 München
11-06-2008
nach der arbeit ins cafe kosmos, einen wein und eine schachtel erdnüsse an der bar mitnehmen, stufen hoch, auf einem 50er-jahre-sessel platz nehmen, der musik lauschen und durchs fenster die hektische hauptbahnhofwelt betrachten, der man gerade mal kurz entkommen ist. sehr gemütlich. bei hunger liefert der chinese von nebenan sehr leckere gebratene nudeln, alternativ gibts ein brotzeitbrettl mit bodenständigen grundnahrungsmitteln [wurst, käse, schüttelbrot]. die einrichtung ist liebevoll aus alten nierentischen und kleinen kuriositäten zusammengestellt. das publikum ist genauso angenehm wie die leute hinter der bar. passt alles. einfach.
apartment...shop around the world - Maxvorstadt
Barerstr. 49, 80799 München
11-06-2008
mindestens ein mal die woche schau ich im apartment vorbei. das gönn ich meinen augen und meinem verkitschen herz. da sich das sortiment ständig erweitert, gibt es auch immer etwas neues zu entdecken: da gibt es vernünftiges, wie schöne bunte küchenutensilien, postkarten, uhren im retrolook, babyoutfits, dosen, hocker, bilderrahmen. und es gibt dinge, die menschen wie mich glücklich machen: salzstreueresel, nasenpappbecher, entengießkannen, ankleidepuppen, wellensittichbuttons, sich überschlagende rosa plastikhasen, bambibeutel. herzallerliebst!
mavida - Zell am See
Kirchenweg 11, 5700 Zell am See
16-04-2007
tja, jetzt war ich also zum zweiten mal "wellnessen". so einen wellnessurlaub wollte ich natürlich eigentlich nie machen. nach der erfahrung mit der tollen therme in vals allerdings und nach einem jahr projektarbeit, nahm ich direkten kurs auf das wellnesshotel mavida.
die webseite war schön, was sollte da noch schief gehen? mh. eigentlich nichts. das mavida ist ein "designhotel" und ich begriff erst bei ankunft das ausmaß dieses wortes. alles ist hier designt. so durchdesignt, dass man sich wünscht, mal ein schief hängendes hirschröhrenbild zwischen all den farb- und formharmonien zu entdecken. man wird es nicht entdecken. sogar die wandbilder sind in farbstimmungen gehalten, die mit vorhängen, bettwäsche und wandfarbe eine optische einheit bilden.
der wellnessbereich ist ok, schwimmbecken und sauna sind fast immer leer, weil die total ausgebrannten pr- und wirtschaftsberater[innen] wie tot den ganzen tag auf den beheizten liegen liegen. abends wird sich dann in schale und pumps geschmissen und dinniert. das essen ist wirklich sehr lecker. dann trinkt man an der hotelbar, zwischen designkuhfell und designkamin noch ein designtröpfchen.
wenn man das hotel verlässt, hat es sich dann aber schnell ausdesignt: der ortsteil schüttdorf ist im winter anscheinend ein beliebtes après-ski-gebiet, im sommer sieht das ziemlich traurig aus. nach ein paar minuten kehrt man reumütig in sein zimmer zurück, liest ein wenig im designhotel-journal und träumt von einer kuhfellfreien welt.
Therme Vals - Vals
7132 Vals
15-04-2007
voller vorfreude war ich. alle anderen waren schon dort und schwärmten von den rosenblättern im wasser, der 4-hand-massage, der ruhe. der weg war weit, führte aber idyllisch durch das valser tal. endlich angekommen, erst mal ein rundumblick. aber was ist das? ein plattenbau versperrt die sicht. oh. das ist also das hotel therme. ich war peinlich berührt, dachte ich doch, die therme liegt putzig eingebettet in wiesen und auen. tut sie auch, aber das hotel war halt zuerst hier und beschert seitdem dem valser tal einen hauch 60er-jahre-bausünde. daran muss man sich gewöhnen.
das hotel selbst besteht aus mehreren gebäudekomplexen, die auf der webseite gebührend beschrieben werden. wir waren im haus selva untergebracht, dessen zimmer in den 60ern im stil von schiffskabinen designt wurden, dementsprechend klein sind sie. unser zimmer war eines der von peter zumthor renovierten. wände und decke sind in stucco-lustro-technik bearbeitet, unseres in knallrot. das sieht in kombination mit den hübschen möbeln toll aus, klein bleiben die räume trotzdem.
aber viel zeit verbringt man ja auch nicht im zimmer, sondern macht sich, in einen doofen bademantel gehüllt, auf den weg zur therme. die ist natürlich wie zu erwarten der hit: die wände aus valser granit, räume mit ein- und ausblicken in die schweizer bergwelt. blütenbecken, grotten, heiße becken, kalte becken, ruheräume. liegestühle, die man nicht mit handtüchern reservieren kann und die so immer frei sind [sehr undeutsches, aber gutes konzept].
geschwächt von so viel wellnessen kann man sich dann abends den bauch im roten saal vollschlagen, dem esszimmer des hotels. schmeckt alles köstlich, auch das riesige frühstücksbuffet mit bioprodukten aus der region. nicht zu verachten ist auch die valser nusstorte, die man an der rezeption kaufen kann.
das publikum ist lustig und besteht zu 90 prozent aus architekten oder architekturstudenten, die die fotokamera auch zum essen nicht aus der hand legen. in der therme selbst darf man leider nicht fotografieren. das hat zur folge, dass immer wieder schwarz gekleidete menschen mit hornbrillen um die therme schleichen, um ein foto vom zumthor-bau zu schießen, inclusive einiger leicht bekleideten architekturkollegen im außenbecken.
fazit: ausgelaugt ankommen, architektur, bergidylle und nusstorte tanken, entspannt abreisen.
Phil - Viena
Gumpendorferstraße 10-12, 1060 Wien
07-04-2007
entspanntes, studentisches café, in dem man auf flohmarktmöbeln sitzend und an einer cola nippend stundenlang in büchern blättern kann. und einkaufen kann man auch noch gleich: bücher, dvds, cds und möbel, alles gibt`s zum mitnehmen. ein wunderbar einleuchtendes, einfaches konzept. und wieder bin ich als münchner etwas neidisch.
Café Prückel - Viena
Stubenring 24, 1010 Wien
07-04-2007
wer wie ich einen hang zu den 50ern hat, wird begeistert nach luft schnappen, wenn er das prückel betritt. in dem mindestens fünf meter hohen raum scheint die zeit stehen geblieben zu sein. tütenlampen und sofas aus den 50ern, wandvertäfelungen und kuchenvitrinen erzählen stolz geschichten aus einem halben jahrhundert. wenn man sich dann endlich satt gesehen hat, kann man sich wunderbar stundenlang einfach nur in die bereit liegenden zeitungen vertiefen. wer noch mehr über das prückel wissen will: auf der website www.prueckel.at sieht man bilder des cafés um 1900, die aktuelle speisekarte und das mir bisher völlig unbekannte wort "cafetière".
Monsieur Vuong - Mitte
Alte Schönhauser Str. 46, 10119 Berlin
07-04-2007
da ich nicht oft in berlin bin, habe ich wenig vergleichsmöglichkeiten, aber das essen bei monsieur vuong ist eine asiatische gaumenfreude. frische zutaten, interessante gewürze, ideale schärfe. dazu frische säfte mit oder ohne alkohol.
die schlange vor dem lokal macht etwas angst, vor allem wenn der magen schon knurrt, aber dann geht alles sehr schnell, man wählt aus einer übersichtlichen anzahl an gerichten, erhält eine dampfende, riesige rote schüssel und kaut selig.
nur:
warum gibt es so etwas in münchen nicht??
Cafe am Nordbad - Schwabing-West
Schleissheimer Strasse 142a, 80797 München
18-03-2007
nun ja, das can. im sommer ist die terrasse sehr lange sonnig. die schinkennudeln sind gut. soweit zum positiven. nun zum suboptimalen:
es ist kein ambiente vorhanden. null. die "architektur" und die inneneinrichtung liegen zwischen mac donalds der achziger und putzbrunner vorstadtkneipe. das personal ist weder schnell noch übermäßig freundlich.
mein traum: abreißen, guter architekt baut was nettes, in das eine liebevoll gestaltete tagesbar mit leckerem frühstück, großer terrasse und guter weinkarte einzieht. die schinkennudeln dürfen bleiben.
Rigge Sehr geiler Kommentar ;-)
Das Abreissen muss meiner Meinung nach gar nicht mal sein, einfach nur den eher unmotivierten Teil des Personals austauschen würde (mir) schon reichen.
19 Mar 2007
servus.heimat - Altstadt
Brunnstraße 3, 80331 München
18-03-2007
der laden mit den schönsten souvenirs der stadt. tipp für alle touristen, aber auch für einheimische, die noch ein kleines geschenk brauchen. hier gibt es t-shirts mit gemsen oder dem kini, kuckucksuhren - bei bedarf auch in knallpink, plastikkühe, wetterhäuschen, dackelanhänger und weiteren tollen, heimeligen kitsch.
Japansalon - Schwabing
Ohmstr. 3, München
18-03-2007
im japansalon kann man stunden verbringen. schon der erste raum bietet genug, um ein einigermaßen verkitschtes herz höher schlagen zu lassen. taschen, broschen, lampen, viecher, in pink, hellblau, knallbunt, je nach jahreszeit gibts immer was neues zu entdecken. der zweite raum bietet ein sortiment an kleidern und accessoirs, bisschen gothic alles. dann gehts weiter zu einem hinterzimmer mit japanischer kleidung, einem hinterzimmer mit mangas und einem hinterzimmer mit küchen- und wohnutensilien. mit einem bündel an krimskrams unter dem arm erreicht man dann die kasse, die umgeben ist von weiteren dingen, die keiner braucht, wie handyschmuck und plastiksushi. der japansalon macht die welt ein wenig kitschiger. toll!
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