Perfil de kummerani
Filtrar por tag |
Filtrar por localidade |
Filtrar por categoria
-
Stilfserjoch
5
kummerani
escrito em 04-12-2007:
48 Kehren, knapp 25 km lang, 1844 Hm vom Prad und 2757 NN; das sind die Eckdaten der "Königin der Alpenpässe" - das ist das "Stilfserjoch".
Wer ein Radfreak ist und quasi nicht genug von Höhenmetern bekommen kann, der muss hier hochfahren. Die Landschaft ist einfach phänomenal und die 48 Serpentinen lassen den geneigten Sportler in einen schönen Rhytmus verfallen. Hier spricht der Masochist in mir; es kann durchaus schön sein sich zu quälen! ABER: Man sollte entweder mit einer angemessenen Übersetzung anreisen oder guttrainierte Beine haben, damit man auch in den Genuss dieser Kletterpartie kommt.
Erstmalig und bisher leider nie wieder, bin ich 2005 bei der TransAlp (ein Etappen"rennen" für ambitionierte Hobbyradler) hier hochgefahren. Obwohl ich Flachlandtiroler bin, hatte ich schon immer etwas für diese Steinmassive übrig, die sich scheinbar endlos in den Himmel erheben. Doch dieser ist schon etwas sehr besonderes. Fährt man von Prad (913 m) los, schlängeln sich die ersten Serpentinen, die übrigens alle abwärts nummeriert sind, recht gemächlich vor einem hoch.
Ab Trafoi gehts dann aber endlich richtig los. Man ist zwar schon auf über 1500 Hm, doch liegen die beschwertlichsten 1200m noch vor einem. Und man darf nicht vergessen: die Luft wird dünner! Das heißt weniger Sauerstoff, der für die Energiegewinnung notwenig ist, kommt über die Lunge in die Blutbahn. In hoffentlich guter Form kann man sich nun die einzelnen Serpentinen vorknöpfen und richtig Spaß dabei haben. Durch die vorherigen Etappen hatte ich mich schon gut akklimatisiert und habe schnell meinen Rhythmus gefunden. Einen Mitstreiter nach dem anderen habe ich kassiert. Von schmerzender Muskulatur noch keine Spur. Es war die reinste Freude. Etwas getrübt wurde sie dadurch, dass man lange Zeit nichts von der eigentlichen Passhöhe zu sehen bekommen. Im Umkehrschluss: Ich hatte keine Ahnung, wie weit oder wie steil es noch sein würde. Lediglich die jeweilige Serpentinennummer gab Auskunft darüber, wie viele ich noch vor mir hatte. Ein weiterer Punkt, der einen stören könnte, sind die vielen Motorradfahrer und Autos, die ebenfalls gen Gipfel "klettern". Man sollte sich aber nicht davon stören lassen.
Irgendwann kommt linke Hand eine kleine Hütte zum Vorschein, doch leider ist man noch nicht am Ziel. Es geht weiter steil bergauf. Nach ein paar weiteren Kehren sieht man sie endlich: die Tibethütte. Dort angekommen ist man am Ziel und wird - total verschmitzt - mit einem atemberaubenden Blick ins Tal belohnt (siehe auch Foto). Befindet man sich mit dem Rad ganz zufällig in der Nähe und man hat nichts besseres zu tun, sollte man unbedingt hier hoch fahren. Als durchschnittlicher Radler, sollte man schon gute -2- Stunden einplanen. Die schnellen Jungs schaffen das Ding in unter 1:30 Std. ;-) Und nicht vergessen: Oben könnte es kalt werden, also unbedingt eine Windjacke mitnehmen und für das Erinnerungsphoto am Passschild darf ebenfalls die Kamera nicht fehlen.
Viel Spaß beim Klettern
Euer Kummerani
Tags
ausblick, rad, natur, klettern, radeln, steil, passstraße, serpentinen
Boa
2 pessoas acharam esta resenha útil
|
Denunciar irregularidade
|
Elogio
Assinar resenhas de kummerani: