Sou looker de Berlim. Sou Qyper desde 17-04-2009
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O perfil de looker
Le Pain Quotidien - Table D'Hôtes / Boulangerie & Restaurant - Vieille Ville de Nice
3 Rue Louis Gassin, 06300 Nice
10-02-2012
Das “Le Pain Quotidien” hat seinen Franchise-Vertrag mit der gleichnamigen Gastronomiekette aufgegeben und nennt sich nun “Le Coin Quotidien”. Viel mehr hat sich allerdings nicht geändert. Es ist immernoch eine deutlich überdurchschnittliche Bäckerei, deren Hauptaugenmerk allerdings eher im Gastronomiebereich liegt. So sind die Gerichte auf das hauseigene Backwerk ausgerichtet. Es gibt diverse Frühstücksangebote, Sandwiches, Suppen (natürlich mit Brot) und Salate. Ich hatte Brot mit Ziegenkäse und Honig gratiniert und geräucherter Entenbrust belegt. Einfach und lecker… einfach lecker!
Der Service agiert gut. Die Preise sind etwas überdurchschnittlich, gehen aber noch. Für die Lage direkt am “Cours de Saleya” muss man ohnehin mit Touri-Aufschlag rechnen. Von allen Restaurants hier am Platz scheint mir dieses allerdings am wenigsten touristisch und man wird hier eher nicht geneppt.
looker Kleiner Nachtrag, da ich gerade den letzten Eintrag von “agroszer” vor mir gesehen habe => Ist mir neu das hier Steaks serviert worden sein sollen. Die stehen eigentlich nicht auf der Karte. Standen Sie m.E. auch unter Franchise-Deckelung nicht. Warum auch, es handelt sich um einen Bäcker und kein Steak-House.
10 Fev 2012
Mercure Nice Promenade Des Anglais - Médecin
2 Rue Halévy, 06000 Nice
09-02-2012
In Nizza ist alles anders… oben ist unten… schwarz ist weiss… eben alles ist anders, auch das Mercure!
Ich bin hier für einen Kongress. So sinnlos dieser Kongress auch ist, so nett kann der Aufenthalt hier aber dennoch sein… denke ich mir zumindest.
Ich bekomme sogar ein Zimmer mit Seeblick, hey es muss mein Geburtstag sein! Oben angekommen sehe ich wenig von Meer und viel von Gerüst… ja, Baugerüst… nix Aussicht. Na gut, ich bin ja auch nicht auf Urlaub. Fünf Minuten später bekomme ich einen Anruf von der Rezeption und man versucht mir im gebrochenen englisch klarzumachen das man einen Fehler gemacht gemacht hätte und gerade festgestellt hat das doch kurzfristig Bauarbeiten vor dem Zimmer stattfinden würden…
… aha, kurzfristig also?
…ja ja, und Sie können wenn Sie wollen noch das Zimmer wechseln
…ohh, na ja, gern!
… ja wir bieten an zu wechseln
…jaaaaa, gern.
… wenn Sie wollen können Sie wechseln
… (was verdammt versteht die Schnalle nicht…) JAAAAAA, ICH WILL… nicht heiraten aber wechseln
… aber nur wenn Sie wollen
… Törtchen, jetzt mal tacheles… JA, ich möchte ein anderes Zimmer!
… Ohh, wenn Sie ein neues Zimmer wollen schicke ich Ihnen jemand vorbei!
… ???? Ja, klar… warum nicht!
Ich packe mein Zeug wieder zusammen und mache einige Telefonate. Es vergehen 20 Minuten und niemand kommt. Also gehe ich selbst mitsamt Gepäck wieder zur Rezeption runter und tausche die Keycard. Die Dame ist verwundert, sie hat ja schliesslich klar gesagt es würde jemand vorbeikommen. Dass mir in der Zwischenzeit die Hälfte meiner Haare grau geworden sind fällt ihr wahrscheinlich nicht auf…
Das neue Zimmer ist schön und hat sogar unverbaute Fenster, wer hätte das gedacht. Wifi funktioniert halbwegs gut und ist kostenfrei, nur der Anmeldeprozess ist etwas umständlich. Zwei Geräte gleichzeitig am Netz zu halten ist nicht ganz so easy geht aber mit einem kleinen Trick.
Das Zimmer ist zwar modern eingerichtet aber wahnsinnig überheizt. Ich stelle die Klimaanlage von Mal zu Mal niedriger ein. Es wird gefühlt aber doch immer heisser. Ich frage die Rezeption nach einem Techniker und bekomme eine sehr süsse Antwort: “It can be inversely sometimes”!
Inversely?
Sometimes?
Ähh, Moment… wie jetzt? Haben wir ein Verständigungsproblem? Wie manchmal, was manchmal… und was ist invers…warum???
“I can´t explain exactly… sometimes!!!”
OK, nun bin ich verwirrt. Ich besuche später einen anderen Tagungsteilnehmer und erkenne erst dann anhand seiner Klima-Steuerung was wirklich gemeint war. An meinem Steuergerät ist die falsche Regelscheibe installiert worden. Dreht man die Scheibe auf kalt…wird es warm, und eben anders herum. Offensichtlich ist das im Hotel bekannt, wird den Kunden aber nicht kommuniziert. Ich drehe also auf 30 Grad und bekomme endlich Frischluft und angenehme Temperaturen… bei 0 Grad wurde mein Zimmer schliesslich in eine Saunalandschaft verwandelt.
Die Kaffeemaschine auf dem Zimmer soll mich dafür entschädigen. Aber auch hier muss ich dazulernen. Mein Espresso kommt bei entsprechendem Druck auf die Taste als riesiger ungeniessbarer Kaffeeeimer heraus. Der Tee kommt dafür in Espresso-Grösse in die Tasse. Ach ja, und die Tassen passen noch nicht einmal unter die Kaffee-Maschine drunter, das war mir auch neu.
Also auch hier dazugelernt… Espresso bekommt man mit der Tee-Einstellung und Tee bekommt man am besten mit der Espresso-Einstellung hin… oben ist unten… schwarz ist weiss!!!
Noch kurz zum Frühstück => Das Hotel wirbt mit einem durchweg BIO-zertifiziertem Frühstück. Ist zwar ganz nett, aber mir ist es wichtiger das es auch halbwegs schmeckt. Bei Kongressen ist dies nämlich oftmals die einzige Mahlzeit des Tages. Kurz und gut… Das Frühstück ist für französische Verhältnisse sehr umfangreich… Für deutsche eher mittelmässig. Es gibt zumindest ein wenig frisches Obst, recht gute Backwaren… aber man sollte den Warmanteil aus Selbstschutzgründen lieber meiden. Das Rührei ist convenience und kommt direkt aus dem Tetrapack => hier kurz mal zur Info: Tetrapack-Rührei kommt immer aus “Nicht-Bio-Legebatterien”. Bio ist hier also fehl am Platze! Abgesehen davon hat jenes sowohl das Aussehen als auch die Konsistenz von Styropor… letzteres würde aber wenigstens noch mit Eigengeschmack punkten können.
Das Hotel punktet allerdings…, und dafür gibt es dann tatsächlich doch den vierten Stern, mit einer genialen Lage. Das Kongresscentrum ist schnell mit der Tram erreicht. Die Innen- und Altstadt liegt fussläufig direkt vor der Tür.
Und wenn wir mal ehrlich sind… gibt es deutlich schlechtere Hotels in Frankreich als dieses.
Pinkoffee - Médecin
2 rue Halevy, 06000 Nice
09-02-2012
Ich liebe Kaffee, nein ich brauche Kaffee. Es ist das Lebenselixier was mich antreibt, meinen Geist belebt und die Maschine in Gang bringt.
Nun halte ich recht viel von den Franzosen… na gut, das ist vielleicht zu viel des Guten… aber Franzosen können in meinen Augen wenigstens einen ganz passablen Cafe zustande bringen. Zumindest war das meine bisherige Erfahrung. Bei Pinkoffee allerdings beginnt für mich ein ganz neuer Erfahrungsprozess. Hier beginnt für mich der Irrlauf durch die diversen Cafe´s in Nizza auf der Suche nach gutem Cafe. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass hier offensichtlich der gute Geschmack auf der Strecke geblieben ist. Nizza ist nicht französisch… es ist touristisch!!! Eigentlich fehlen nur noch die “fish´n chips” und “Schnitzel Wiener Art” Angebote… ach ja, die gibt´s ja auch, was für eine Überraschung.
Aber ich streife ab und versuche mal zum Thema zurückzukommen. Die beiden Mädels hinter der Theke sind vor allem erst einmal sehr freundlich und auch durchaus sehr nett anzusehen. Mit englisch komme ich auch hier nicht sonderlich weit, aber das ist auch nichts neues. Ich bestelle (oder versuche es…) einen Cappu mit “double shot”. Es dauert etwas, aber in Gemeinschaftsarbeit schaffen wir drei (sprich die beiden Mädels und ich…) herauszufinden was ich möchte! Ich bekomme ein “oui” als Bestätigung und bin glücklich. Erst nach der Bezahlung sehe ich wie der Kaffee zubereitet wird. Es werden handelsübliche Nespresso-Maschinen genutzt und keine Siebträgermaschine wie ich das eigentlich in einem Coffee-Shop erwarten würde. Das ist für sich genommen zwar nicht schlimm aber zumindest eigenartig. Der “double shot” wird von den beiden soweit umgesetzt, dass durch eine normale Espresso-Kapsel die doppelte Menge an Wasser gepresst wird. Man muss kein Barrista sein um zu wissen wie Sch…e das schmeckt. Ich versuche den Cappu und hoffe noch vom Gegenteil überzeugt zu werden. Nein, leider ist das Gesöff derart unzumutbar, dass es sofort in den Müll wandern muss. Die beiden durchaus lieben aber mit dem Geschäft deutlich überforderten Mädels verstehen den Kummer nicht. Ich frage ob sie selbst den Kaffee trinken würden… nein wird mir geantwortet, beide sind Teetrinker. Es handelt sich um die Inhaber des Ladens!!! Schade eigentlich. Ein Koch sollte auch nie die Ware zubereiten die er selber nicht isst!
PS: der Cappu für den Müll hat mich hier 4 Euro gekostet… ich bin irgendwann aus Verzweiflung in das nächste McCafe gegangen => Für mich eigentlich nur die letzte Option wenn nichts anderes mehr geht… und siehe da, ich bekomme dort, abweichend von Deutschland, einen mit professioneller Siebträgermaschine produzierten, recht annehmbaren (wenn auch für mich zu schwachen…) Cappucchino für 2,50 kredenzt.
Irgendwie ist in Nizza alles anders… nicht das erste und auch nicht das letzte Erlebnis wo ich selbiges von mir geben werde!
Apex Rental Cars - Christchurch
232 Roydvale Avenue, Christchurch
07-02-2012
In Neuseeland einen Autoverleiher zu finden, der zur Abwechslung mal nicht nur 10 Jahre alte Gurken mit mehr als 300.000 auf der Uhr haben, wird schwierig. Gerade wenn man beide Inseln möglichst mit dem selben Fahrzeug befahren möchte. Die meisten Vermieter verlangen eine Abgabe des Fahrzeugs vor der Wellington-Picton Fähre. Bei dem grössten regionalen Anbieter Apex ist das nicht so. Man erhält sogar noch vergünstigte Fährtickets. Der Fahrzeugbestand ist durchweg neu. Man hat das Gefühl, dieser Anbieter bestellt die Fahrzeuge nur bei ein und demselben japanischen Automobilhersteller. Dem entsprechend beschränkt sich die Auswahl nahezu nur auf diese Fahrzeugmarke, was aber sicher nicht stört. Hat sogar den Vorteil, dass man nicht wie üblich nur die Fahrzeugklasse bestätigt bekommt, sondern sogar ein festes Fahrzeug mit fest definiertem Alter, Ausstattung, Motorisierung und Fahrzeugtyp.
Wir erhalten unsere Mittelklasse-Limousine mit gerade 14.000 auf dem Tacho und nur ein paar Monaten auf dem Buckel. Es werden einen Monat später bei der Abgabe 7000 mehr sein. Das Fahrzeug ist top in Schuss und gut motorisiert. Über den eingebauten USB-Port kann die gesamte Musikbibliothek eingespielt werden, was im mit Radiosendern nur knapp beseelten Neuseeland durchaus wichtig sein kann. Für mich ist es das zumindest.
Wir werden überaus freundlich bei der Abholung bedient und mit Kartenmaterial überschüttet. Sowohl die Anreise nach Auckland rein als auch die Abgabestation in Christchurch wird umfassend erläutert und der Standort markiert. Das Fahrzeug wird erklärt so weit gewünscht… Ich fahre häufig Mietwagen, aber der der Service schlägt alles bisher dagewesene. Der Service beginnt aber nicht nur hier bei der Abholung. Ich hatte online unser Wunschfahrzeug bestellt und kläre die noch offenen Punkte dann mit “Brian” per Mail. “Brian” ist es auch, der mich eine Woche vor der Anreise nochmal kurz an alles erinnert, mir die kostenfreie Rufnummer und alle anderen Notfallnummern mailt. Selbst die Bestätigung der Fährtickets erfolgt sofort und per Mail.
Als wir, wie gesagt unser Fahrzeug nach einem Monat in Christchurch abgaben, war der Service genauso toll. Die Abgabe dauerte gerade mal ein paar Minuten.
Auch wenn ich hier sehr werbeheischend daherkommen mag, aber Apex hat sich wirklich gelohnt und ist definitiv alle Sterne wert.
Fliegender Tisch - Friedrichshain
Mainzer Straße 10, 10247 Berlin
07-02-2012
Wir waren zu dritt im fliegenden Tisch. Ich hatte Lust den Laden einmal auszuprobieren. Etwas abseits des Touristenstroms ist man hier mehr für sich.
Der Service agiert freundlich, schnell und dennoch angenehm zurückhaltend. So wie es sein soll aber leider selten zu finden ist. Die bestellten Weine und Biere kommen schnell. Wir ordern gemischte Vorspeisen und jeder für sich eine Gnocchi-Version. Dabei sind z.B. Gnocchi “Berliner Art” mit Rotkohl und Speck in Rotweinsauce oder z.B. Gnocchi “rustikal” mit Sauerkraut und Schweinebraten in einer Sahnesauce. Alles also sehr bodenständig und einfach. Die beworbenen Pizza- oder Pasta-Gerichte haben wir zwar nicht probiert, machten aber einen guten Eindruck. Unsere Gerichte waren durchweg gut und im Endeffekt genau wie der Rest auf der Karte sehr günstig.
Alles in allem ist die Karte nicht sonderlich anspruchsvoll aber sehr gut dafür gemacht. Der Service sucht wie beschrieben seinesgleichen und gerade bei diesem Preisniveau fällt es leicht diesen auch mit einem ordentlichen Trinkgeld zu honorieren.
Five Rivers Cafe - Queenstown
94, Queenstown
07-02-2012
Dieses süße Cafe müsste man eigentlich eher " the crossing " nennen, denn es liegt inmitten der neuseeländischen Einöde an der Kreuzung zweier Highways. Nur plattes Land umgibt das Haus. Würde man hier nicht auf der linken Seite fahren könnte man meinen in der amerikanischen Pampa gelandet zu sein. Wir haben seit Stunden keinen Menschen mehr gehen und ich brauche seit mindestens 200 Kilometern unbedingt einen grossen starken Cappuccino…
Da ist es also, ein Cafe am Rande des Wahnsinns und inmitten des Nirgendwo. Es sind zwar keine fünf Flüsse zu sehen, nein nicht einmal ein kleines Rinnsal fließt hier. Egal, Hauptsache der Cafe schmeckt und wir können schnell wieder weiter. Meine Liebste nörgelt zwar schon, wie ich bei knapp 30 Grad Kaffee schlürfen kann, aber auch Sie gibt schnell auf. Sie versteht das man lieber nicht zwischen mir und gutem Cafe stehen sollte.
Wir betreten den Laden und sind maximal überrascht als wir das Interior der von aussen eher als Wellblechschuppen wahrnehmbaren Bude sehen können. Es ist gemütlich und schick dekoriert. Es gibt sogar einen Garten hinter dem Haus zum draussen sitzen. Die recht kräftigen Servicedamen machen einen sauberen, sehr starken und wohlschmeckenden Cappu der mir die Venen freibläst.
Es ist selten wenn man heutzutage noch positiv überrascht werden kann. Deshalb ist es schön wenn es ab und an dann doch noch passiert.
PS: Mal wieder sind die o.g. Ortsangaben für´n A…h, da leider keiner der nächsten Orte von Qype akzeptiert wird. Mensch Leute bringt endlich Eure Dantenbank auf Vordermann. Auf der Karte ist das Cafe aber richtig positioniert!
looker Hey Malepartus, nix ami… Neuseeland!!!
Die Ami´s können immer noch keinen Kaffee kochen. Das über Stunden warm gehaltene braune Spühlwasser geht bei mir weder rein noch runter.
Die Neuseeländer können aber tatsächlich Kaffee kochen. In jedem Kaff findest Du einen Anbieter mit Siebträger-Maschine und ausgebildetem Barrista. Wird wohl Zeit das ich eine entsprechenden Guide hierfür entwerfe.
7 Fev 2012
MacLaren's Pub - Friedrichshain
Boxhagener Straße 16, 10245 Berlin
01-02-2012
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Schön wenn im Friedrichshain nicht nur die weichgespülten Cocktailbars und Kneipen überstehen. Das McLarens macht den Eindruck sich etwas vom 08/15 Angebot abheben zu wollen. Es scheint zu funktionieren, denn als ich mit ein paar Freunden in den Laden komme ist es ordentlich voll. Egal, für das eine Bier was wir hier trinken wollen reicht der Tresen bzw. eher der Platz davor. Das Guinness ist mit 3,50 nicht günstig aber eben angemessen kalkuliert. Die anderen Biere stehen dem monetär in nichts nach, wobei ich bei den Sorten angemessen anders definieren würde.
Der Betreiber versucht durch die Dekoration etwas Pub-Feeling in den Laden zu bringen… es gelingt ihm leider nicht. Kein Wunder, denn so richtig klar wird nicht um was sich hier eigentlich handelt. Ist es ein Pub, eine Bar, eine Lounge, ein Restaurant, ein Cafe? Irgendwie versucht man hier alles zu sein, nur halt eben nichts richtig. Die Kellner tun ihr bestes, allerdings leider auf Rookie-Niveau. Wir haben bewusst keine Cocktails getrunken, haben aber, da wir nun mal an der Bar standen, die Cocktailproduktion live miterleben müssen. Wenn Caipirinhas mit Mineralwasser aufgefüllt werden kann irgendwas ganz gewaltig nicht stimmen. Und das war nur das Highlight.
Ich halte es für sinnvoll, wenn man weiß was man kann und was man darstellen möchte. Alles anzubieten und qualitativ hochwertig zu bewerkstelligen ist in meinen Augen immer nahezu ausgeschlossen… Mal abgesehen davon, dass ich deren Sinnhaftigkeit bezweifle. Ich gehe in Kneipen um Bier zu trinken, in Bars um einen Cocktail zu schlürfen und in ein Cafe um selbigen zu bestellen. Genau so wie es eigentlich auch sein sollte.
Das McLarens enttäuscht leider diesbezüglich ein wenig und reiht sich in die selbe Riege durchschnittlicher Kneipen und Bars des Umfeldes ein. Gerade die sehr starke Präsenz bei Facebook und Co. sichert guten Kundenzulauf. Ob das allerdings auf Dauer ausreichen wird muss sich zeigen.
CinemaxX am Potsdamer Platz - Tiergarten
Potsdamer Str. 5, Kinoeingang in der Voxstraße 2, 10785 Berlin
24-01-2012
Ich hasse es!!! Immer wieder gibt es solche Tage, an dem man sich verpflichtet fühlt unbedingt dem anderen irgendetwas zu schenken. Geburtstage bei der man von der buckligen Verwandschaft Echtwachskerzen mit neuartiger LED-Beleuchtung bekommt oder halt eben Weihnachten wo man mit irgendeinem anderen Scheiß zugemüllt wird den man nie haben wollte und selbst bei Ebay keinen Deppen zum weiterversemmeln finden.
Meine klare Devise schon seit vielen, sehr vielen Jahren ist ganz einfach => ich will nix und wenn ich was will kaufe ich´s mir selbst. Ich brauche keine Geschenke, ich habe genug eigenen Müll zuhause. Das versteht eigentlich jeder, nur bei der eigenen Verwandschaft hört es da leider immer wieder auf. Manchmal ist es wenigstens noch ein Wein, der zwar Scheisse schmeckt aber wenigstens noch zum verkochen reicht. Und was wenn man nun gar nicht weiß was man verschenken soll… Nein einfach gar nichts schenke wäre ja auch blöd… also darf´s ein Gutschein sein. Daran ist ja meistens gar nicht mal was auszusetzen, wenn´s nicht immer so dämliche Gutscheine wären für Läden in denen ich zeitlebens nie gewesen bin und keinerlei Bedürfnis verspüre dies in Zukunft zu ändern. So sammeln sich dann Promarkt-Gutscheine (wo zur Hölle gibt´s eigentlich noch Promarkt???), Video-Bestellgutscheine (Danke, ich kann mich auch so ganz gut beschäftigen) und halt eben Cinemaxx-Gutscheine an meinem Kühlschrank. In der Hoffnung irgendwann diese Dinger doch mal sinnvoll einlösen zu können. Auch wenn dieser Tag eigentlich nie eintritt, ich bin ein positiv denkender Mensch und gebe die Hoffnung nie auf. Gern würde ich die Gutscheine auch für einen guten Zweck spenden, aber selbst der Penner in der nächsten Sparkasse, der sich zwischen den Geldautomaten aufwärmt, würde mir lieber seine halbvolle Wilthener Goldkrone über den Schädel ziehen als von mir in die nächstgelegene Promarkt-Filiale eingeladen zu werden die sich schätzungsweise dann in Köln-Porz oder Unterschleissheim befinden dürfte…
Also muss ich da wohl selbst ran und lade meine Herzallerliebste ganz großspurig ins Cinemaxx am Potsdamer Platz ein. Ein Kino was mich nie wirklich interessiert hat und wie zu erwarten mich einzig dieser Gutschein hierher treibt. Wir bekommen nach einiger Wartezeit anstandslos unsere Tickets für den Gutschein und bestellen noch Popcorn und Getränke dazu. Und da wäre schon einmal der erste Grund dieses Kino zu meiden => Popcorn & Softdrink sind ja schon abartig teuer, Das Bier allerdings kostet gute 50% mehr als in umliegenden Gastronomiebetrieben und da habe ich im Preis sogar den Service inkludiert. Selbst in der Astor-Filmlounge, wo ich mein Bier an den Platz bekomme, stilecht im Glas ausgeschenkt, und es im bequemen Ledersessel geniesse, kostet das Bier deutlich weniger als hier. Ich sehe mir die Ticketpreise nun mal etwas genauer an und stelle fest, dass auch hierfür das Preisniveau reichlich abgehoben ist. Hätte ich´s bezahlen müssen wäre ich gegangen. Aber egal, wir wollten ja den Film geniessen und bei einem derartig hohen Preisniveau kann man ja sicher auch erwarten das die Sitze, die Kino´s, die Bild- und Soundqualität entsprechend ist. Bevor es soweit ist muss man allerdings am Taschen-Schnüffler vorbei. Einen unterbezahlten Hilfsscheriff, der der Meinung ist in jeden Rucksack und jede Umhängetasche reinlinsen zu dürfen. Darf er zwar nicht, interessiert hier aber keinen. Wer nicht will kann seine Tasche ja gern in den daneben stehenden Ranzkasten stellen mit abschliessbaren Plexiglasboxen. Nur leider übernimmt das Kino natürlich keinerlei Haftung wenn aus diesem schlechten Witz eines zuschliessbaren Schranks sämtliche Wertsachen und Papiere abhanden kommen, wie dies gut lesbar an jeder Box und noch mal auf dem Aufsteller direkt davor zu sehen ist. Ich dachte eigentlich, das dieses Armutszeugnis der Kinowirtschaft mittlerweile abgeschafft worden wäre, zumal Kinopersonal weder in Taschen sehen darf, noch Kino´s überhaupt die Mitnahme von Speisen oder Getränken untersagen dürfen (…da es sich nicht um Gastronomiebetriebe handelt). Aber wie gesagt ist das dem Cinemaxx wurscht.
Im Kino angekommen fällt leider die schon reichlich abgeschabte, runtergeranzte und unsaubere Ausstattung auf. Hinzu kommt noch, dass die Sitze nicht nur schlecht ausgestattet und unbequem, sondern auch noch mit einem Sitzabstand gewürdigt werden, der selbst die Holzklasse bei jedweder Billig-Airline unterschreitet.
Eigentlich stelle ich mir das nicht so schwer vor wenigstens die gröbsten Essensreste aus dem Saal zu saugen. Aber was solls, das überall auf dem Boden herumliegende Popcorn passt sich nahtlos in den Gesamteindruck dieses Kino´s.
Ton ist OK, Bild ist OK, beides allerdings nicht vergleichbar mit modern ausgestatteten Kino´s.
Alles in allem trotz Gutschein weit zu viel bezahlt. Dieses Kino ist das letzte in dem ich mich in Zukunft nochmal blicken lasse und kann versichern, dass gerade in Berlin mit seinen vielfältigen, teilweise sogar hübschen und definitiv nicht teuren Kino´s niemand diesen Multimedia-Bunker braucht oder darauf angewiesen ist gerade hier seine Lohntüte zu verscherbeln.
Malepartus2011 Ja dann lass dir doch Astor-Filmtheater-Gutscheine schenken, gibts da keine?
25 Jan 2012
looker Klar gibt´s die… ich will aber am liebsten garnichts bekommen. Das wäre dann das beste Geschenk!!! Ich verscherbel ja schon so weit es geht den ganzen Ramsch bei Ebay, aber auch da ist nicht viel rauszuholen ;-)
26 Jan 2012
nuts & co. - Friedrichshain
Warschauer Straße 67, 10243 Berlin
24-01-2012
Zugegeben, ich kann mich auch über Läden freuen die eigentlich keiner braucht und ehrlich gesagt niemand vermissen würde wenn sie wieder dicht machen würden. Dennoch, ich freue mich auch über diesen Türken aus der Nachbarschaft. Der, wie man es vorher eher aus dem Kreuzberger Kiez kannte, seine Kundschaft mit unterschiedlichen Nusssorten, natur, gewürzt, gebrandt etc. pp., diversen Chai´s und selbstgemachten Pasten glücklich macht. Alles in allem wie gesagt nicht´s wirklich bahnbrechend wichtiges was man unbedingt haben muss, aber schön ist´s schon. Der freundliche Besitzer lässt einen gerne durchprobieren und ich kaufe mal wieder viel mehr als sinnvoll gewesen wäre.
Schön das Du da bist… Ich komme gern wieder vorbei und kaufe mal wieder Zeug was ich eigentlich überhaupt nicht brauche auf das Du mir noch lange erhalten bleibst!!!
Milch & Zucker - Friedrichshain
Warschauer Straße 70, 10243 Berlin
24-01-2012
Es tut sich was auf der Warschauer Strasse. Das Milch & Zucker hat aufgemacht. Ein sehr schön und modern eingerichtetes Cafe mit Salaten, Sandwiches, Bagels, Suppen und ein paar Gerichten auf der Wochenkarte, die sich allesamt sehr gut lesen, wobei mir allerdings nicht ganz klar ist wie man bei den angesetzten Tiefpreisen tatsächlich wirtschaftlich arbeiten kann. Egal wie, das Cafe macht einen durch und durch guten Eindruck und auch an Servicementalität mangelt es nicht. Ich probierte hier erst einmal nur einen Cappuccino. Der Cappu ist auch OK, oder sagen wir lieber… wirklich nur OK. Da ist durchaus noch Spielraum nach oben hin. Das in direkter Nähe liegende „Goodies“ verlangt einem zwar 40 Cent mehr für den Cup ab, ist aber offen gestanden geschmacklich deutlich dem Cafe des Milch & Zucker überlegen.
Generell muss sich das Milch & Zucker als direkter Konkurrent zum o.g. gastronomischen Schwergewicht im Kiez schon recht warm anziehen. Mit dem im Moment sehr attraktiven Preisniveau und der attraktiven Wochenkarte wird es aber sicher sehr schnell Kundschaft gewinnen.
Ich komme gerne wieder und probiere die Gerichte oder nutze das kostenfrei erhältliche WLAN, nur bitte justiert etwas beim Cafe nach, der sollte schon noch besser werden…!
Ontem
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looker comentou a resenha de Facebook, Inc. às 18:37
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looker comentou a resenha de 50. Jahrestag der Sturmflut von 1962 às 17:43
10-02-2012
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looker comentou a resenha de Le Pain Quotidien - Table D'Hôtes / Boulangerie & Re... às 18:52
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