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Sou sojanosh de Leipzig. Sou Qyper desde 21-06-2008

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Zest (veg. Restaurant ) - Connewitz

Bornaische Str. 54, 04277 Leipzig

21-07-2008 (atualizado em 17-07-2009)

Das bisher wohl bekannteste und wahrscheinlich auch beliebteste veg* Restaurant in Leipzig.
Das Zest bietet unheimlich vielfältige Gerichte mit teils exotischen Zutaten und neuen Ideen.
Leider sind auch die Preise dementsprechend und nichts für einen schmalen Studentengeldbeutel.
Einmal haben wir es uns trotzdem geleistet und müssen sowohl die Shakes als auch die selbstgemachten Pommes loben.

Punktabzug gibt es jedoch für die kleinen Portionen, wie gesagt die Preise und das Interieur.
Die Athmosphäre war uns einfach zu ungemütlich:
Blanke, unbequeme Holzbänke, kaum Deko. Vielleicht ist das schick, uns hat es aber nicht zum Verweilen verleiten können.

Wer Geld hat sollte es trotzdem einmal probieren, die kreativen Speisen sind doch ein guter Grund auch das unschöne Ambiente zu ertragen - und vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen.

Edit: Nach einem weiteren, äußerst leckeren Zestbesuch wurde die Wertung auf vier Sterne erhöht.

Kaufland Leipzig-Reudnitz - Reudnitz-Thonberg

Dresdner Str. 78-80, 04317 Leipzig

21-07-2008 (atualizado em 13-03-2009)

Ich dachte am Leipziger HBF hätte ich eine große Auswahl.. bis ein Komilitone mir das Reudnitzer Kaufland zeigte.
Es liegt bequem an der 4/7-Tram-Haltestelle “Köhlerstraße”, wenige Minuten vom HBF entfernt und kann auch mit einer Tiefgarage aufwarten, falls man mal einen Großeinkauf plant.

Das Warenangebot ist riesig. Ich habe noch nichts dort gesucht, was ich nicht auch gefunden hätte, selbst wenn es etwas “exotischeres” wie ein Geschirrabtropfgestell sein sollte.
Ansonsten gibt es Lebensmittel: Markenware ebenso wie Eigenmarken zum Diskountpreis, Feinkostartikel, eine Frischetheke mit Käse, Kosmetika, Zeitschriften, Haushaltswaren, Klamotten (..).

Praktisch finde ich als Vegetarier das breite Angebot an “Fleischersatzprodukten”. So gibt es vegetarische Schnitzel, Würste, Klöpse, Sojagranulat usw. mitten zwischen den “echten” Fleischprodukten im Fleischregal.
Man findet den vegetarischen Teil des Angebots nicht sofort, da er keinen eigenen “Reiter” im Regal hat und die Sojaprodukte genauso eingeschweißt sind, wie ihre Pendants tierischen Ursprungs.
Sucht am Besten am Anfang des zweiten Regaldrittels.
Edit: Mittlerweile stehen die Sachen bei den Molkereiproukten, also im Kühlregal direkt über den frischen Nudeln.

Von fast allen sonstigen Lebensmitteln gibt es auch eine billige Alternative, die vom Preisniveau her ALDI entspricht.
Das gilt leider nicht für die Getränke, hier muss man beim Kauf aupassen, denn dort ist Kaufland teilweise teurer als der hochpreisige Rewe.

Nicht ganz zufrieden bin ich mit dem Obst- und Gemüseangebot, da es leider oftmals schon lange vor Ladenschluß von manchen Produkten keine mehr gibt.

Bei den langen Öffnungszeiten ist das aber auch kein Wunder.
Und Samstagabends noch kurz vor Zehn alles was das Herz begehrt (mit Ausnahme von Frischobst) kaufen zu können, ist ein Luxus auf den ich nicht mehr verzichten möchte.

Im gleichen Gebäude wie Kaufland gibt es auch noch eine Apotheke, einen Schuhladen, ein Schreibwarengeschäft, einen Zeitschriftenladen, eine Drogerie (Rossmann), einen Optiker und zwei Klamottenläden (einer davon KIK), sowie einen Bäcker, einen Asiaimbiss und einen Döner-/türkische Feinkostladen.
Neben dem Kaufland gibt es ausserdem noch einen Obst- und Gemüseladen und ein Blumengeschäft.
Man ist also bestens versorgt, wenn Kaufland wider Erwaten mal doch irgendetwas nicht haben sollte.

Café 100 Wasser - Zentrum

Barfußgäßchen / Ecke Große Fleischergasse 15, 04109 Leipzig

28-01-2009

Dem Namen entsprechende Einrichtung.
Nur sollten sie demnächst bitte ihren Kakao umrühren.

Taucha Wie finster seid ihr denn, weiß doch jedes Kind, das man seinen Kakao umrührt, damit sich nichts absetzt. Dann wär das nicht passiert…Naja, typisches Beispiel seine eigene Dummheit auf andere schieben zu wollen…

yoyo - Friedrichshain

Gärtnerstrasse 27, 10245 Berlin

30-11-2008

Wir waren gestern das erste Mal im Yoyo. Nachdem wir hier viel über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zum “Yellow Sunshine” gelesen hatten und scheinbar ein richtiger Grabenkrieg zwischen den Kunden herrscht, mussten wir natürlich selbst vergleichen. Am Vortag waren wir im Sunshine, jetzt hier.

Man erreicht beide etwa gleich schnell von der nächstbesten U-Bahn-Haltestelle aus, das Yellow Sunshine liegt dabei am nähesten an der U5-Haltestelle Samariterstraße.
Von da aus einfach die “Mainzer Straße” runterlaufen, die später zur “Gärtnerstraße wird”, nach ca. 5 Minuten Fuweg entdeckt man das Restaurant auch schon.

Vor der Tür steht eine Festzeltgarnitur (vielleicht gibt’s im Sommer mehr Freisitzmöglichkeiten, wir waren ja Ende November dort), das yoyo-Schild an der Hauswand ist kaum zu übersehen.
Drinnen ist es leider nicht ganz so hübsch gestaltet wie bei der Konkurrenz, auch etwas enger, sogar der Tresen st kleiner. Die Speisekarte komtm einem dafür sehr bekannt vor, wenn man schonmal im Yellow Sunshine war (um nicht gar von einem Plagiat zu sprechen), die Auswahl ist riesig und bietet nicht nur Burger. Die meisten Speisen sind vegan. Wer wie ich dazu neigt, Stunden zu brauchen um sich für ein Gericht zu entschieden, der tut gut daran, sich die Speisekarte vorher von der Webseite herunterzuladen.

Die Kundin die vor mir bestellte erkundigte sich, was der Unterschied zwischen den verschiedenen veganen sChicken-Burgern war und man erklärte ihr, dass das sChicken-Schnitzel ein großer Bratling wäre, während auf dem nicht-Schnitzelburger zwei kleine lägen. Auf ihre verschmitzte Nachfrage, welches den schmecke wie im “Yellow” empfahl man ihr die zweite Variante. In der Vitrine unter dem Tresen kann man sich die verschiedenen Bratlingvarianten übrigens genau wie im yellow sunshine anschauen bzw. zeigen lassen.
Da ich den yellow sunshine sChickenburger schon probiert hatte bestellte ich den sChicken-Schnitzelburger und dazu eine Portion Pommes.

Ich zahlte 4,50 und bekam nach etwa 4,5 Minuten meinen Burger und die Portion Pommes, Ketchup kann man sich selbst aus einer Flasche nehmen, soviel man braucht.
Im nachhinein bin ich mir nichtmehr sicher, welcher der beiden vegetarischen Hähnchenburger nun “echter” schmeckte, beide kamen dem “Original” recht nahe, wenn auch mit verschiedenen Nuancen, ich vergebe ungefähr 70% auf der Authentizitätsskala.
Der Burger war lecker, nicht übermäßig groß und machte auch nicht allzu satt.
Die Pommes waren leider enttäuschend. Zwar war die Portion ganz ordentlich, doch waren die Pommes alle winzig und recht fettig, dafür wenig gesalzen. Ich bevorzuge große, saftige Pommes.

Während des Essens oder wartens kann man auch einige vegetarische und herrschaftskritische Zeitschriften lesen, die auf den Tischen ausliegen, was ich sehr praktisch finde.
Wer noch nicts weiter vor hat kann auch in den ausliegenden Flyern stöbern und den ein oder anderen Ausgehtipp mitnehmen.

Alles in allem ist das yoyo günstig, Leichenteilverarbeitende Burgerrestaurants sind kaum billiger, überwiegend lecker und das Personal freundlich, wenn auch etwas zurückhaltend.
Im direkten Vergleich spricht mich alleridngs das Yellow Sunshine mehr an. Selbiges existiert aber auch schon länger, vielleicht entwickelt sich das Yoyo ja mit der Zeit noch weiter.

India Gate Restaurant - Zentrum

Nikolaistr. 10, 04109 Leipzig

23-10-2008

Wir waren gestern zu zweit im “India Gate”, das zwei Häuser neben dem anderen Inder, “Indian Garden” liegt.
Es war etwa 21.30 als wir eintraten und bisher nur zwei Tische besetzt. Zwei andere waren reserviert, obwohl nach uns keine Gäste mehr kamen.

Die Ausstattung war schlicht, nicht kitschig, aber auch nicht sonderlich hübsch.

Der Kellner lies nicht lange auf sich warten und wir bestellten eine große Cola und eine ebensolche Fanta (je 3,50).
Die Getränke wurden schnell gebracht, allerdings bekamen wir zu der Cola ein Radler. Wir warteten ab bis der Kellner wiederkam, ließen es unangetastet zurückgehen und erklärten den Irrtum.
Der Kellner ging, kam wenige Sekunden später wieder zurück und beharrte darauf, dass wir doch definitv ein Radler bestellt hätten. Obwohl wir es verneinten und darauf verwiesen, dass ich keinen Alkohol trinke, wiederholte er den Vorwurf nochmal, ehe er sich mit dem Radler trollte und wir von einem anderen Kellner endlich unsere Fanta bekamen.
Das Verhalten hat mich doch etwas verblüfft und die Stimmung etwas getrübt, vor allem da sich der Kellner bis zum Ende nicht einmal für das Versehen entschuldigte.

Wir entschieden uns für eine vegetarische Platte für zwei (Vaishno Thali, ca. 22 Euro), deren erster Gang auch alsbald geliefert wurde.
Es war eine Gemüsesuppe (Sabjisuppe), die sehr durchschnittlich schmeckte, nicht charakteristisch indisch oder sonstwie anders als Omas Gemüsebrühe.

Der nächste Gang konnte schon mehr überzeugen, zwei Papadums (Linsenwaffeln) mit vier verschiedenen Saucen.
Darunter der herrliche Spinat mit Käse, Gurkenstückchen in Joghurt und verschiedene Gemüsesaucen, dazu wurde Reis serviert.
Der Nachtisch, Mangocreme mit Sahne und Zierkirsche, wurden gleich mitserviert.
All das war auch für wenig scharf essende Weicheier wie uns zu bewältigen, auch wenn man für die anderen Saucen ausser dem Spinat schon etwas mehr Papadums hätte gebrauchen können und die leichte Schärfe zu kompensieren. Oder mehr Getränke, wobei man uns sehr lange vor leeren Gläsern sitzen ließ. Ich frage mich immernoch ob sie einfach unmotiviert waren oder das eine Rache für das angeblich bestellte Radler sein sollte.

Über die Mangocreme lässt sich auch nicht meckern - höchstens über die sehr chemisch schmeckende Sahne darauf -, die würden wir gerne häufiger essen.

Das Essen war reichhaltig (trotz bestem Bemühen haben wir nicht alles geschafft) und überwiegend sehr lecker, wenn es auch gerne etwas mehr Spinat mit Käse hätte sein können, den werde ich mir für das nächste indische Essen merken. Allein Suppe und der Joghurt mit Gurkenstücken waren enttäuschend.

Die bestellte Rechnung kam zügig, allerdings mussten wir sie im Kopf zusammenrechnen, bzw. bekamen sie teilweise vorgerechnet, da das Radler daraufstand, dafür Fanta und zweite Cola nicht.. Nicht sehr zuvorkommend und nichts für Menschen mit Kopfrechenschwierigkeiten.

Auf der Webseite gibt es übrigens eine komplette Speisekarte, deren Preise allerdings veraltet und zu niedrig sind.
Ausserdem gibt es entgegen der Ausführungen online Mittagstisch bis 17 Uhr.

Fazit: Wohlschmeckend, leider nicht günstig, unfreundliche, unaufmerksame aber zügige Bedienung.

Empfehlung: Schwierig, wir werden wohl lieber zur Konkurrenz gehen, auch wenn es sein kann, dass mich das dreiste Verhalten des Kellners etwas übertrieben genervt hat.
Wer stressresistent ist und genug Geld hat um sich dererlei Retaurantbesuche öfter zu leisten, der sollte es probieren.

Indian Garden - Zentrum

Brühl 54, / Nikolaistraße 40, 04109 Leipzig

22-10-2008

Besonders günstig ist im “Indian Garden” das Mittagsbuffet, bei dem man für ca. 5 Euro soviel essen kann, wie man möchte.
Geboten wird für das Geld keine riesige Auswahl, sondern zwei Hauptgerichte, zwei Nachspeisen und zwei Beilagen oder Vorspeisen. Wir waren bisher zweimal dort und jedes Mal enthielt nur eine der Speisen Fleisch bzw. Fisch, das ganze ist also sehr Vegetarier-freundlich.

Die Getränkepreise sind gehobenes Mittelmaß (2 Euro für 0,2 Cola). Für Familienfreundlichkeit sorgt das Angebot der Kinderteller, die “normalen” Gerichte in kleinerer Ausführung zum halben Preis. Zu scharf wird es für die Kleinen (und zart besaiteten Erwachsenen) auch nicht sein, auch wir Weicheier hatten bisher keinerlei Probleme, allerdings haben wir auch keine extra als “scharf” markierten Speisen bestellt.

Das Personal scheint mir etwas reserviert, die Einrichtung etwas kitschig, aber beides ist - gerade bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis - wahrlich zu verschmerzen.

Ich gehe gerne wieder hin, sobald sich die Gelegenheit ergibt und kann das “Indian Garden” Menschen mit dünnem Portmonaie, die indisches Essen langsam ausprobieren möchten nur wärmstens empfehlen.

Erotikshop Evelyn Wittek - Zentrum

Universitätsstr. 20, 04109 Leipzig

06-10-2008

Von allen Erotikshops in der Leipziger Innenstadt dürfte dieser der größte sein.
Er versteckt sich nicht in einer Seitengasse, sondern erstreckt sich über mehrere große Schaufenster am Ende der Universitätsstrasse, oberhalb von Moccaflip und Co.
Die Deko im Schaufenster ändert sich nicht oft, weshalb man den Laden vermutlich auch jetzt noch an der großen, aufblasbaren Tube Gleitgeld und dem Kondomautomaten im Fenster erkennen kann.
Im Inneren ist der Laden leider wenig offen gestaltet, er bleibt schummerig und wenig zeigfreudig wie so viele Erotikläden, denen immernoch das Image des “Schmuddeligen” anhaftet.
Im vorderen Bereich gibt es neben der Kasse die “Hardware”: Kondome, dubiose Potenzmittel, Toys, Klamotten. Hier ist leider nichts spannendes dabei, die Auswahl an allen genannten Dingen ist sehr gering, die Kondomabteilung jeder Drogerie kann im Vergleich gut mithalten, zumindest was die Verhüterli angeht. Das Preisniveau ist ebenfalls nichts besonderes: die üblichen Erotikmarktpreise, sprich Internetpreis + Perversenaufschlag. Nicht günstig, aber auch nicht teurer als bei der lokalen Konkurrenz.

Im hinteren Teil des Ladens gibt es dann natürlich Pornodvds (und einige reduzierte VHS-Restbestände), schwul, hetero und bi, auf Lesben ausgerichtetes habe ich nicht entdecken können. Auch hier keine Überraschungen sondern das übliche Angebot, die Mischung aus allen gängigen Fetischen, keine Spezialisierung.

Dementsprechend bekommt der Erotikshop von mir drei Punkte für Durchschnittlichkeit - aber etwas größere Ladenfläche und die unverblümte Schaufenstergestaltung.

Schnitzelculture - Zentrum

Große Fleischergasse 21, 04109 Leipzig

06-10-2008

Wir waren bereits zweimal bei Schnitzel Culture, da uns die Idee des Restaurants gefiel: Tausende Variationen - und wenn man will auch alle vegetarisch!
Soviel Vegetarier-Kompabilität ist selten, gerade wenn es um Schnitzel geht, und sollte gelobt werden. Dieses Entgegenkommen ist übrigens auch der einzige Grund für die zwei Sterne.
Schnitzelculture bietet Schnitzel in zig Ausführungen an, herzhaft, süß, klassisch usw., insgesamt sind es über 50 verschiedene Variationen.
Dabei kann man jedes dieser Schnitzelmenüs in fünf verschiedenen Fleisch- bzw. Nichtfleischarten bestellen. Für den günstigsten Preis gibt es jede Variante in Schwein oder Tofu, die Fetavariante kostet 1,40 Euro mehr, ansosnten gibt es für Leichenteilverzehrer auch noch Kalb und Pute.
Ein durchschnittliches Tofuschnitzel kostet ca. 9 Euro, eine kleine Cola 1,75. Beides nicht allzu günstig, aber die Portionen sollen ja groß sein, so las man.
Wir orderten also drei verschiedene Schnitzel in vegetarisch, zweimal Tofu, einmal Schafskäse.
Die Bestellung dauerte nicht allzu lange, die ersten Probleme tauchten erst bei den ersten Bissen auf. So hatte ich zu meinem Schnitzel Bratkartoffeln bestellt und schmeckte auf einmal Speck. Neben den Zwiebeln hatte man also auch Speck an meine Kartoffeln getan, ohne darauf hinzuweisen oder darüber nachzudenken, ob es nicht vielleicht Gründe dafür gbt, dass der Gast extra Tofu statt totem Tier bestellt hatte. Ich wartete also eine gefühlte Ewigkeit, bis eine Kellnerin vorbeikam und fragte sie, ob ich vielleicht Bratkartoffeln ohne Speck haben könne. Sie entschuldigte sich nicht für das Versehen, sondern schien eher genervt und sagte, sie würde nachfragen, ob das ginge. Nach einiger Zeit (vom Schnitzel war kaum noch etwas übrig) kehrte sie mit einer neuen Portion Kartoffeln zurück. Diese waren kaum angebraten und gänzlich frei von Zwiebeln und Gewürzen, glücklicherweise fehlte aber immerhin auch der Speck.
Ohne Gewürze und Zwiebeln, weitestgehend ohne Berührung mit einem Pfannenboden schmeckten die “Brat”kartoffeln entsprechend schlecht. Ich weiß nicht, was sie dazu veranlasst hatte, mir so etwas zu servieren, kann es mir nur mit fertigen Bratkartoffel-Zwiebel-Speck-Mischungen erklären, die man für mich abgewaschen hatte.

Die Schnitzel konnte man essen, überragend waren sie nicht, das Würzen von Tofu scheint keine Spezialität des Schnitzel Culture zu sein. Von großen Portionen konnten wir auch nur träumen, man wurde satt, aber mehr auch nicht. Vielleicht sind ja die Fleischportionen größer.

Wir hofften darauf, dass wir einen schlechten Tag erwischt hatten und die Angestellten sonst flexibler, freundlicher und zuvorkommender sind und besuchten das Restaurant einige Wochen später erneut.
Wir hatten dazugelernt und bestellten nur Fetaschnitzel und keine Bratkartoffeln mehr. Es schmeckte leider wieder nicht besonders, die Portionen blieben klein und das Personal abweisend.
Obwohl nur drei Tische besetzt waren und genügend Kellnerinnen anwesend, mussten wir ca. 20 Minuten warten, bis wir zahlen konnten. Die Kellner/innen blieben im Inneren des Restaurants, während wir im Freien saßen, bemühten sich nicht um Blickkontakt und fragten nicht, ob wir neue Getränke wünschten.

Jeder bekommt eine zweite Chance, das Schnitzel Culture hat seine nicht genutzt und wird uns wohl nicht wiedersehen.

Pluspunkte gibt es nur auf große Auswahl und die Möglichkeit alles vegetarisch bestellen zu können (mit Ausnahme der Bratkartoffeln, wie es scheint) sowie den prompten Onlineservice. Wer per Mail nach einer Speisekarte fragt, da auf der Webseite nur die Fleischvarianten aufgelistet sind, wird binnen Minuten mit einem PDF der Karte belohnt.

Aldi - Zentrum-West

Elsterstraße 51-57, 04105 Leipzig

06-10-2008

Ein Aldi. An sich nichts besonderes.
Ich wollte trotzdem über diesen schreiben, weil er sehr versteckt liegt. Viele neue WG-Bewohner haben sich schon darüber gefreut, weil sie nun kurz vor Ladenschluss nicht mehr bis zum Hauptbahnhof fahren mussten, um Kleinigkeiten einzukaufen oder einen der präsenter liegenden, teureren Konsums besuchen mussten.
Der Aldi befindet sich fast direkt am Waldplatz, einfach die Straße neben dem Dolly Buster Geschäft 100 Meter hochlaufen. Er liegt etwas zurückgesetzt zwischen einem Getränkefachhanel und einer Bäckerei. Im Hinterhof liegt zudem eine Wäscherei.

Das Angebot ist dabei das gleiche wie in allen anderen Aldi Nord auch, deswegen gibt’s auch nur drei Sterne. Allerdings ist er selten so voll wie die übrigen Aldis in der Stadt, da ihn eben nicht jeder kennt.

Tamers Tamer Örs - Zentrum-West

Jahnallee 31, 04109 Leipzig

01-10-2008

Bedingt durch akute Nahrungsknappheit im WG-Kühlschrank war es letzte Woche mal wieder Zeit für einen Besuch bei einem der unzähligen Dönerläden im Waldstrassenviertel.
Da wir auf einer anderen Website Lobpreisungen auf das “Tamers Bistro” gelesen hatten, nutzen wir die Gelegenheit, es mal selbst auszuprobieren.

An der Fensterscheibe des “Genießer Bistros” hing ein kleiner Ausschnitt aus der Speisekarte, ebenso im Inneren. Es fehlten aber die typischen, großen Tafeln mit dem kompletten Angebot nebst Preisen, so dass wir uns eine der sehr professionell aussehenden Flyer nehmen mussten um uns für ein Essen zu entscheiden.

In diesem Flyer war das Baukastensystem des Ladens erklärt.
So gibt es beispielsweise Türkische Pizza und Dürüm ohne Belag für 1,70 bzw. einen Euro. Darauf lässt man dann Belag nach Wahl legen. Dabei kosten z.B. Brokkoli und Kalbfleisch einen Euro, Salat 80 Cent, für 50 Cent gibt’s u.a. Ananas, für ein Falafelstück zahlt man 40 Cent usw.
Die Beläge kann man aber auch zusätzlich zu den schon belegten Gerichten, wie bspw. Döner (2,50), bestellen.

Wir entschieden uns für ein vegetarisches Halloumi (2,50) und ein Falafel mit einem zusätzlichen Stück Halloumi (2,90).
Während wir warteten mussten wir den Gestank des Zigarettenqualms ertragen, der in dem Laden stand. Direkt neben der Theke gibt es einen kleinen, nicht abgetrennten Bereich, in dem man sitzen kann und in dem scheinbar geraucht werden darf (worauf nicht an der Tür hingewiesen wird).

Dementsprechend nahmen wir unsere Bestellung natürlich mit und verzehrten sie zu Hause. Die Falafelbällchen waren noch geschmackloser als bei anderen Dönerbuden, das Halloumi schmeckte sonderbarerweise nach fast nichts und der Salat war 08/15. Besonders war nur das leckere, sehr luftige Fladenbrot und die Joghurtsauce, die zwar nicht toll, aber natürlicher und frischer schmeckte als bei anderen Dönerimbissen.

Da das Essen also kaum empfehlenswert ist, weiß ich nicht, womit die Preise gerechtfertigt werden, die teilweise deutlich höher sind als bei der Konkurrenz in der gleichen Straße.