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Sou vitamine de Berlim. Sou Qyper desde 11-03-2008

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Ranch Piwonia - Niwica

Gniewoszyce 6A, der Ort heisst Nowe Czaple - kennt qype nicht, PL-68-210 Niwica

20-10-2010

Urlaub im Oktober ist ja so eine Sache. Eigentlich zieht´s in die Wärme, aber wenn es nur eine Woche sein soll? Eine Woche im kuscheligen Süden und kaum richtig angekommen muss man zurück. Willkommen Herbstdepression. Nein, dann lieber richtig Herbst. Mit allem was dazu gehört, Natur – möglichst mit Wald samt Pilzen, Wetter zwischen Nieselnebel und trügerischer Mittagssonne, vielleicht richtig ländlich, vielleicht auch mit Tieren. Pferde wären toll, meint zumindest das kleinste Kind. In diesem Punkt bin ich recht verhalten aber doch mütterlich kompromissbereit.
Jemand erzählte von wunderbaren Reiterhöfen in Polen. Warum auch nicht, die Suche begann. Ich erfuhr viel über die merkwürdige Ästhetik modernisierter Höfe, über perfekte Pferdehaltung , diverse Reitschulen und nicht zuletzt über den Weinmangel in Polen, fast jeder zweite Hof bat dringend um das Mitbringen trockener Weine.
Vor allem letzteres ist sicher ein sehr interessantes Thema, wir aber wollten Urlaub.
Und fanden eine website mit dem schönen Namen „Erholen in Polen“, ja – das wollten wir! Freundliche Fotos von sympathischen Menschen, Natur ohne Ende, Essen aus dem eigenen Garten und auch Pferde. Das sah gut aus und las sich vielversprechend.
Nach einem Anruf und einer mail war klar, das wird unser Urlaub.
Und er wurde es, so wie wir es uns gewünscht hatten. Und mehr.
Vielleicht waren wir auch nur in einer Art Paralleluniversum. Eins, in dem sich die schönsten Kindheitserinnerungen in die Gegenwart retten konnten. Was da wären: gemeinsames Essen am großen Tisch – eine dampfende Terrine mit goldener Hühnersuppe, Salat, von der forschen Köchin wenige Minuten zuvor im Garten geschnitten, Wanderungen durch Wälder, in denen nicht hunderte Pilzsammler vor einem alles Essbare raubten, Tiere, die nicht in goldenen Käfigen ihr Leben verdämmern müssen. Tiere sind in diesem Fall auch Pferde...
Diese Spezies spielte in meinem bisherigen Leben keine Rolle, keine romantischen Kindheitserinnerungen, eher das Gegenteil, große Hufe, Muskeln und ja –auch Zähne.
Und jetzt – ich habe es getan! Nicht nur mal so probiert, es waren einige Stunden. Ich bin geritten und werde es wieder tun. Schon allein deshalb muss ich dringend wieder nach Gniewoszyce, Anette und Darek – bis bald.

lokalreporter klingt gut. reiten ist das beste heilmittel für den seelischen körper :-)

mhgruen Uns ging es genauso. Nur das wir in der Tschechei gelandet sind.

Qype-Erscheinungsbild - Altstadt

Großer Burstah 50-52, 20457 Hamburg

27-02-2009

Erst dachte ich, die Gestaltung der neuen Seite sei ein Scherz. Nur mal so für ein paar Stunden online. Nach dem Motto, schaut mal, so schlimm könnte es werden, aber keine Angst, es wird ganz toll.
Wurde es aber nicht. Alles ernst gemeint. Ich frage mich nur warum.
Welche Zielgruppe soll denn hiermit erreicht werden, vielleicht das Organisationsteam der monatlichen Schulhofparty? Und werden die dann auch teure Anzeigen schalten wollen? Wohl kaum. Schade um die vertane Chance.

Eat_Berlin tja, ich hatte auch schon mal eine sog. “premium-anzeige” gedacht. das kann sich qype jetzt allerdings in die haare schmieren. fuhgeddaboutit!

Il Ritrovo-Cucina Casalinga Popolare - Friedrichshain

Gabriel-Max-Straße 2, Wühlischstraße 29, 10245 Berlin

17-03-2008 (atualizado em 24-01-2009)

Eindeutiger Lieblingsitaliener! Wie hier schon beschrieben, ist die Bedienung etwas chaotisch, aber im Hinblick auf die wirklich phantastischen Pizzen ein fast zu vernachlässigender Punkt.
Empfehlenswert sind eigentlich alle Pizzen, die mit Pferdefleisch ist vielleicht nicht jedermanns Sache, schmeckt aber einfach unglaublich gut. Ein schönes Extra : das Chiliöl zur Pizza.
update 23.1.2009: Nach einigen missglückten Versuchen jenseits der Pizzen gab es heute ein kleines Wunder, ja - auch die Pasta ist jetzt gut, nicht irgendwie ein wenig besser als anderswo - sondern so richtig gut. Freitags ist Fischtag. Deshalb gabs Linguine Vongole, für nicht einmal acht Euro. Perfekt zubereitet mit einem Hauch Chilli und etwas mehr als einem Hauch Butter. Vielleicht gibt es ja einen neuen Koch, vielleicht sind die Muscheln in diesem Jahr besonders gut. Schön, dass es in Friedrichshain einen erfreulichen Ort für Pastasüchtige gibt.

weinrot Ich gestehe, es ist ziemlich inkonsequent, aber die Pferdefleisch-Pizza lässt mich sofort an Fury, Black Beauty und vor allem das Pony, das ich nie haben durfte, denken.

Galerie M - Marzahn

Marzahner Promenade 13, 12679 Berlin

12-01-2009 (atualizado em 19-01-2009)

Die städtische Galerie M in Marzahn gibt es schon seit über zwanzig Jahren. Gut. Jetzt soll aber alles - fast alles - anders werden. Die klassische Ausstellung - vom Atelier an die Wand bzw. auf den Sockel- wird man hier nicht finden.
Seit Anfang diesen Jahres wurde das Konzept der Galerie komplett verändert. Natürlich sind weiterhin Ausstellungen in den Räumen zu sehen, diese sind allerdings immer für den Ort entwickelte Unikate. Die Künstler der kommenden Ausstellungen beschäftigen sich auf verschiedene Weise mit dem städtischen Raum und seinen Bewohnern. Um der sehr speziellen urbanen Situation der Galerie – mitten in einem der größten europäischen Plattenbaugebiete gelegen - Rechnung zu tragen, wird ein Teil der Ausstellungen die Essenz langfristiger Kunstprojekte in der Großsiedlung darstellen oder auch von Kunstprojekten im öffentlichen Raum begleitet werden.
Neben den wechselnden Ausstellungen ist in den Räumen der Galerie die umfassende Dokumentation zur Geschichte und Gegenwart der Kunst im öffentlichen Raum in Marzahn-Hellersdorf zu sehen.
Das aktuelle Projekt „Humboldt Landvermesser und Landvermesser K. HM“ wird am 25.1.2009, 16.00 Uhr eröffnet.
Informationen und Dokumentation www.landvermesser.org

Obwohl die gefühlte Entfernung zwischen dem Berliner Stadtzentrum und Marzahn für viele sicher groß scheint, ist die Galerie doch in weniger als einer halben Stunde von dort erreichbar.

Restaurant Karma am See - Grünheide

Karl-Marx-Straße 5, 15537 Grünheide

14-12-2008

Angelockt hatte uns das Adventsspecial. Nicht ein Super-Sonder-Sparangebot, sondern etwas für die Kleinen - Plätzchenbacken im Advent. Während die etwas Erwachseneren unter uns das vorweihnachtliche Geflügelangebot testen wollten. Das Plätzchenbacken erwies sich für die Kleinste als voller Erfolg. In Ermangelung anderer Kinder hatte sie den dafür eingeteilten Koch-Bäcker ganz für sich und konnte aus sämtlichen angeboteten Teigen samt Dekorationen geschätzte 500 gr. feinster Weihnachtplätzchen fertigen. Auch der dazu gereichte Kakao plus Erdbeereis wurden freudig konsumiert.
Wir bestellten derweil Gänsebraten und Wildschwein. Gänsebraten ganz klassisch, mit Rotkohl, Grünkohl und Klößen, das Wildschwein mit Sauerkirschsoße, Rahmwirsing mit Aprikosen und Semmelknödeln. Beides war bodenständig gekocht, ohne irgendwelche Extravaganzen, einfach und gut.
Einziger Kritikpunkt ist leider der Service. Wenn im Beisein der Kellnerin eine Gabel zu Boden geht, wäre die Frage nach einer neuen ganz nett. Freundliches Beobachten des Gastes beim Unter-dem-Tisch-Herumsuchen ist hier vielleicht nicht die professionellste Lösung. Auch das Hinstellen des Kinderessens mit der Bemerkung “ach, sie ist beim Backen…”wirkte etwas befremdlich. Erfreulicherweise bemerkte dies ein freundlicher Jungkellner, nahm das Essen an sich, und brachte selbiges gut temperiert beim Erscheinen des Kindes wieder an den Tisch.
Dies lässt auf den nächsten Sommer hoffen. Dann werden wir das Karma bestimmt wieder besuchen, schon um die traumhafte Lage am See genießen zu können. Vielleicht ist der freundliche junge Mann dann der Restaurantleiter, wir würden uns feuen.

vitamine Vielleicht wars ja ne esotherische Performance und wir haben nüscht vestanden

Lakritze “Noch ein bißchen weiter links -- genau, da, beim Schuh Ihres Partners …”

:))

Restaurant Sigiriya - Friedrichshain

Grünberger Str. 66, 10245 Berlin

05-12-2008

Das Restaurant wirbt mit Glutamat freien Gerichten. Und natürlich der Küche Sri Lankas. Beides ein Grund hier einzutreten. Voller Hoffnung auf einen schönen Abend. Der Abend war in unserem Fall recht jung, wir waren die einzigen Gäste. Für die beiden Damen hinter dem Tresen kein Grund zur Aufregung, langsam, langsam bekamen wir die Karte. Ohne ein Wort zu viel, geschweige denn ein kleines Lächeln. Gut, wir sind in Friedrichshain, da ist man dieses gewöhnt. Außerdem wollten wir ja essen. Und bestellten die landestypischen Appe - Teigschälchen - mit Lamm und Sini Sambole und ein Rindfleischgericht auf Sri Lanka Art mit Kartoffelcurry. Die Appe samt Lamm waren ganz o.k., das Sini Sambole, karamelisierte Zwiebeln mit diversen Gewürzen und Chili war gut, jedoch nicht scharf. Das Rindfleischgericht hatte - freundlich formuliert - Imbissqualität, das Kartoffelcurry hatte leider gar keine. Ich will jetzt keine langen Vorträge zum Thema Curry halten(schön lange zusammen schmoren, Aromemverbindung u.s.w.)aber ältlich wirkende Salzkartoffeln mit einer extrem zaghaft gewürzten Kokossoße zu übergießen geht nicht! Da half auch das dazu gereichte Pol Sambal(Kokosrapeln mit Chili und Tomaten) nichts mehr.
Sehr schade. Glutamatfreiheit ist leider nicht alles.

MartiniGirl Ich hab da vor kurzem ne Suppe gegessen, war schrecklich

weinrot Wahrscheinlich möchten sie es den merkwürdigen Deutschen nur recht machen. Keine Geschmacksverstärker=möglichst wenig Geschmack… :-)

Transit - Friedrichshain

Sonntagstraße 28, 10245 Berlin

23-11-2008

Ein oft gesprochener Satz in Friedrichshain beginnt immer so: „Kennst du schon….? Gemeint ist im üblichen Fall ein neues Restaurant, Kneipe oder ähnliches. Ständig gibt es Neueröffnungen, den Überblick habe ich eigentlich längst verloren. Irgendwie weiss man auch schon immer vorher, was da an Etablissements neu geschaffen wurde. Meist sind es Restaurants, deren Küchenchefs - im optimalen Fall – einen Kochkurs an der Volkshochschule absolviert haben. In letzter Zeit wurde die genannte Frage jedoch auffällig oft gestellt, man fragte nach dem Transit. Geschätzte Freunde bekamen dabei gar leuchtende Augen. Gut, das wollten wir dann auch. Gingen hin – und waren sofort überrascht. Eine äußert gelungene Innenraumgestaltung verwunderte uns. Hier hatte nicht der Nachbar des Wirtes, der einen Schreiner kennt, die Räume gestaltet. Ein schlauchförmiger Raum, raffiniert mit Holz und Verspiegelungen vergrößert. Die Schatten der an der Decke hängenden Vogelkäfige bilden die grafische Wandgestaltung, sehr schlicht, sehr schön. Jetzt sollte das Essen kommen. Um an dieses zu gelangen liegen Stifte und Speisekartenblätter zum Ankreuzen auf den Tischen. Wir taten es und erwarteten zugegebenermaßen eine Art Panasia Fastfood Variante. Und wurden enttäuscht. Das Essen war gut, teilweise ausgezeichnet. Eine perfekte Fischsuppe, ganz frische Sommerrollen, wunderbar gegrillter Schweinebauch, Das Extra des Tages – gegrillte Rippchen – hätte vielleicht noch ein paar Minuten mehr Garzeit vertragen. Dies war aber spätestens beim Dessert vergessen. Bananenpudding mit Bananenreis und in Teig frittierter Banane. Perfekt. Wie hier schon beschrieben, kostet jede Portion 3,00 €, ein Drei - Gänge – Menu für neun Euro ist also recht günstig. Das Konzept, auch die Getränke zum gleichen Preis anzubieten, ist mir nicht ganz verständlich, vielleicht wird so das Essen finanziell gestützt.
Ich freue mich, dass es wieder ein kleines kulinarisches Highlight in Friedrichshain gibt, sicher keine Sterneküche, aber viel mehr als die Durchschnittstouristenabfütterungsinstitutionen.

Lucie Wenn jede Enttäuschung so positiv verläuft, dann läßt man sich doch gerne enttäuschen ;-)

vitamine Jaha!

Paules Metal Eck - Friedrichshain

Krossener Straße 15, 10245 Berlin

12-03-2008 (atualizado em 20-11-2008)

Gut, vielleicht nicht der richtige Ort um in beschaulicher Ruhe den letzten Theaterbesuch ausklingen zu lassen. Sollte man aber den Wunsch verspüren freundlich und schnell bedient zu werden, ein oder mehrere Absacker zu sich zu nehmen, dann ist das hier die richtige Stelle. Und wenn man dabei keine Lust zum Reden hat - um so besser, die Musik tut das übrige dazu.

dagor ooch zu mancher wagneraufführung würde der laden doch gut passen.

Theater der kleinen Form - Friedrichshain

Gubener Str. 45, 10243 Berlin

26-10-2008

Kindertheater ist ein ganz spezielles Thema. Hier soll es um das Theater für dieselben gehen. Auch dieses oft ein Ort des Grauens. Oft eine Darbietung deren Untertitel „Für die Schauspielschule hat´s nicht gereicht - für Kinder reicht´s allemal“ lauten könnte. Oft – aber erfreulicherweise nicht immer. Da gibt es also ein ganz kleines Theater. Ein Puppentheater in einer eher ruhigen Friedrichshainer Ecke. In einer – fast – ganz normalen Wohnung. Dort habe ich am vergangenen Samstag ein kleines Wunder erlebt. Ein ungewöhnliches Stück für kleine Kinder in der uralten Form des Schattenspiels. Mit einem wunderbaren Bühnenbild – jenseits allen Kitsches – und - ebensolchen Figuren. Friedrich Wolf lieferte die Vorlage für die Geschichte.
Natürlich gibt es hier auch klassisches Puppenspiel zu sehen, aber immer jenseits vom Kasperletrallala. Neben den Stücken werden auch diverse Kurse und Gruppenvorstellungen für Kinder angeboten, zu wirklich unschlagbaren Preisen.
Das Schattenspiel wird es wohl nicht mehr geben, dieses Stück wird wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Schade, meine Tochter hofft immer noch, dass wir nächsten Samstag wieder zum Drax (das ist der Dachs) gehen.

eichhorn Das kommt ja nun auch wieder auf mich zu, wo wir doch schon fast den Übergang zum Jugendtheater geschafft haben. Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe, sind die Hans Wurst Nachfahren, die Popelbühne im Prenzlberg und vor allem anderen das Atze Musiktheater.

Gabriel Restaurant & Café - Friedrichshain

Gabriel-Max-Straße 1, 10245 Berlin

13-10-2008

Der erste Besuch des Restaurants lag ca. ein Jahr zurück - damals ein recht mittelmäßiges Vergnügen - jetzt wollten wir mal schauen, ob die Anfangsschwierigkeiten überwunden sind. Leider nicht. Waren wohl doch keine Anfangsschwierigkeiten. Das Wiener Schnitzel des Begleiters war recht o.k., der Kartoffelsalat dazu eigenartig würfelig geschnitten und geschmacksneutral. Mein Kalbsbraten wirkte ältlich und schmeckte trocken(Hatte er vielleicht einige Zeit in der Gefriertruhe gedämmert und wurde plötzlich ins heiße Wasser geworfen?) Die Soße war wenig originell - braune Soße eben. In Kombination mit dem Kalb irgendwie trostlos. Der würzige Rotkohl mit Preiselbeeren erwies sich als erfreulicher Kontrast.
Diese kleine Freude machte der angekündigte Serviettenknödel leider zunichte. Aufgebratene Scheiben von einem sicher ehemals frisch zubereiteten Knödel.
Das ganze machte den Eindruck eines Essens bei Oma, das mittwochs von ebendieser mit den Worten angekündigt wird: “Kind, bleib mal noch zum Essen, ich mach uns die Reste vom Sonntag warm”
Bei Oma ist das charmant - im Restaurant wohl kaum.
Zum Service gibt es nicht viel zu sagen, eine typische Friedrichshainer Mischung aus Unkonzentriertheit und Hyperaktivität. Letzteres eher in Gastferne.

MartiniGirl Friedrichshain ist kein Ort zum Essen gehen, q.e.d.