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Sou wednesday1 de Berlim. Sou Qyper desde 22-01-2008

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Maothai - Prenzlauer Berg

Wörther Str. 30, 10405 Berlin

14-11-2011

Ambiente sehr schön, Bedienung unauffällig,aber zuvorkommend, Essen gut, aber für einen Thai nicht scharf genug. Wenn man “scharf” haben will ( also das, was wir hier in D für scharf halten), muss man im Mao Thai auch wirklich “scharf” bei der Bestellung dazusagen. In anderen Läden ist es mir bereits geschehen, dass ich dann einen Teller von der Kategorie Festbrennstoff serviert erhielt, sprich ungenießbar. Hier ist die normale Variation für meinen Geschmack schon kleinkindertauglich.
Ganz lecker ist der Spezialtee mit Zitronengraseinlage.
Preislich ist es schon gehoben, aber nicht abgehoben, will mal sagen im noch tolerablen Rahmen.

Wave - Im Novotel - Mitte

Fischerinsel 12, 10179 Berlin

14-11-2011

Etwas ungemütlich eingerichtet, so zwischen Tür und Angel in der Hotellobby, von der Athmosphäre her also nichts, was man unbedingt haben müsste. Aber, aber: Die Cocktails, die uns der junge Mann dort zu vorgerückter Stunde servierte, hatten es in sich, uiuiuiuiui….Selten einen Planters Punch mit sowenig Wasser im Rum getrunken. Auch der Long Island Ice Tea und der MaiTai waren zwar mit wenig Liebe für die Deko dafür mit umso mehr Herz für das alkoholische Innenleben gefertigt. Hatten wir Glück? Wollte der Barkeeper schnell nach Hause? Ich weiß es nicht. Schreib mal wer anders, wies Euch ergangen ist!

Bolero - Bamberg

Judenstr. 7, Haus zum Polarbären, 96049 Bamberg

05-08-2008

Ich kann mich den euphorischen Bewertungen überhaupt nicht anschließen. Der Biergarten ist ja ganz nett, aber nichts so wirklich Besonderes und ich habe mir selten an einem Abend so den Magen verdreht wie hier. Man ist das ja in Deutschland gewöhnt, dass Tapasbars reine Convenience-Food-Läden sind, aber aber die Tapas waren hier wohl am Tag vorher schonmal aus dem Eisfach gefallen…Datteln mit Speckmantel schmeckten alt und ein wenig ranzig und die papas bravas gaben mir dann den Rest. Ich erspare die Einzelheiten.
Ich bin gerne Nichtraucher und auch als solcher ist man im Bolerogarten falsch, denn dies scheint eine ausgemachte Rauchernklave zu sein, was prinzipiell an der frischen Luft nicht so sehr schlimm ist, aber durch ein ganzes Batallion Allwetterschirme aus dicker PVC-Folie schlimm gemacht wird. Der Rauch hat kaum eine Chance abzuziehen und man wird geräuchert wie ne Forelle im Drahtkasten.
Also, mein Fazit: Bamberg schön, Bolero nicht so schön.

Manstein - Charlottenburg

Witzlebenstr. 32, 14057 Berlin

26-04-2008

Sehr gemütliches Café, idealer Sonntagsnachmittagsplatz für Thirtysomethings, die die Tarte á l´abricot mindestens so lieben wie ich. ( Diese Tarte ist wirklich sensationell, egal ob zum Frühstück oder später)
Mit Kindern fühlt man sich leider manchmal etwas fehlplatziert, auch wenn die Bedienung sich alle Mühe gibt, einen das vergessen zu lassen. Böse Blicke genervter Zeitungsleser kann sie eben leider nicht wegpusten. Aber ansonsten: ganz große Klasse

Profi Grill - Bochum

Bochumer Str. 96, Wattenscheid, 44866 Bochum

13-03-2008

Einer meiner liebsten Plätze, wenn ich im Ruhrgebiet unterwegs bin, ist der Profigrill in Bochum-Wattenscheid. Der Chef ist ein ehemaliger Sterne-Koch, der wohl aus Frust über die Knochenarbeit im Michelin-Sterne-Geschäft lieber seinen eigenen kleinen Laden aufgemacht hat und statt Nouvelle Cuisine zu drapieren lieber ne Pommes Currywurst auf den Teller lädt. Die Pommes sind hervorragend, ebenso die dazugehörigen Soßen wie Mayo, Ketchup und Spezial (mit Zwiebeln). Die Currywurst ist ziemlich scharf, da muss man kräftig löschen. Extrawünsche erledigt der Meister immer, wenn man danach fragt. Dem Vernehmen nach soll er ein sehr gutes, pfannengebratenes Schnitzel im Angebot haben, aber ich bin nie über Pommes Currywurst hinausgekommen. Die sind einfach spitze. Wer also im Westen weilt, sollte diese Bude nicht versäumen!

Café Tomasa Lingostar GmbH - Schöneberg

Hauptstr. 85, 12159 Berlin

13-03-2008

Ich liebe das Tomasa. Erstens ist die Karte sehr variantenreich und es gibt lauter Angebote von Gerichten, die soooooo unglaublich lecker klingen, dass man am liebsten alles auf einmal probieren möchte.
Die Frühstücke find ich allerdings besser als die Tapas. Die sind zwar auf Riesentellern angeboten, aber doch eher nichts Außergewöhnliches, sondern normales Convenience-Food.
Zudem find ich, dass es seit Einführung des Rauchverbots dort etwas merkwürdig riecht. Irgendwie undefinierbar, aber der normale vertraute Kneipengeruch ist irgendwie weg. Vielleicht lassen sie sich ja mal dazu etwas einfallen, mir fehlt er, obwohl ich Nichtraucher bin.
Was ich gut fand, war im Sommer die Kinderspielecke draußen, so kann man länger sitzen und muss nicht überstürzt aufbrechen, weil der Nachwuchs genervt ist.

Zur Bratpfanne - Steglitz - Steglitz

Schloßstr. / Ecke Kieler Str., 12163 Berlin

13-03-2008

DIE beste Pommesbude in Berlin, die ich kenne. Superschnell, krosse Pommes, cremige Mayo, scharfe Currywurst. Allein das Personal könnte gelegentlich etwas freundlicher sein. Die haben einige Leute, die sind etwas pampig. Hängt aber auch von der Tageszeit ab. Die Öffnungszeiten sind natürlich gigantisch.
Die einzige ernstzunehmende Konkurrenz für diese Bude steht weit weit weg im Rheinland in Düsseldorf-die haben noch bessere Pommes. Also Bratpfanne, weiter so! Supidupi.

Praxisgemeinschaft Dr. Grun & von Saurma-Jeltsch - Tempelhof

Manfred-von-Richthofen-Str. 16, 12101 Berlin

13-03-2008

Also, das ist zwar meine Zahnärztin, aber die heißt anders. Eine ist Dr. Grun, die werkelt an meinen Beisserchen rum und die andere heisst Ana von Saurma-Jeltsch, die kenne ich nur vom Sehen.
Meine Dr. Grun find ich klasse. Eigentlich hasse ich ja Zahnärzte und bin- ich gestehe-, mal 10 Jahre nicht zum Zahnrzt gegangen. ( Das Ergebnis waren 8 Füllungen auf einmal…) Deshalb gehe ich jetzt immer tapfer einmal im Jahr. Bei ihr habe ich aber auch nicht mehr soviele Manschetten, obwohl ich wehleidig bin. Sie ist nett, tierisch geduldig, macht nix, was man nicht will und ist außerdem kompetent. Sie hat tausend Fortbildungen zu ziemlich abgefahrenen Sachen gemacht, unter anderem Implantate, Akupunktur und noch so Hokuspokus. Man hat einfach das Gefühl, man sitzt nicht so bei einem Durchschnittszahnarzt auf dem Stühlchen, der vor 20 Jahren das letztemal was dazugelernt hat und seitdem so seinen Stiefel macht, sondern bei jemandem, der sich auf dem Laufenden hält. Wenn man fragt, kriegt man alles genau erklärt und wird nicht so abgebügelt. Die Praxis ist ganz schön, relativ modern, aber nicht übermäßig gestylt.
Meinem Vater hat sie ein Implantat gesetzt, der hatte vorher immer Schwierigkeiten mit einen Zähnen. Ich habe ihn dorthingeschleppt, der Zahn ist jetzt bombig und er hat keine Schmerzen mehr.
Bei mir hat sie mal Akupunktur gemacht und danach war -cooler Nebeneffekt- mein völlig verspannter Nacken wieder in Ordnung obwohl es eigentlich um einen Zahn ging. Angenehm finde ich, dass sie trotzdem nicht so ein Esoteriktyp ist, sondern ganz normal.

Wyk auf Föhr - Wyk auf Föhr

25938 Wyk auf Föhr

13-03-2008

Auch ich kenne Föhr wie fembria von früher- zwischen 1974 und 82 war es für mich als Kind mein Superlieblingssommerurlaubsziel. Im letzten November war ich dann nach langer Zeit mal wieder da.
Wie bei einer echten Liebe gibt es neben den Sonnen- auch Schattenseiten. Vieles hat sich eingeschlichen, was ich schlicht als Touri-Nepp bezeichnen würde. Besonders in Wyk ist an jeder Ecke ne Souvenirbude oder ein “original friesisches” Wasweißichnichalles. Vom essbaren Pferdeappel bis zum Ringel-T-Shirt. Noch schlimmer Nieblum. Der Kommerz hält Hof, sichtbar an der Ansiedlung tourismustypischen Kunsthandwerks- allen voran Töpfern, Malen, Kerzenherstellen, und sonstiges rhythmisches Schmuckhäkeln. Trotzdem hat die Insel noch immer einiges von ihrem Charme behalten. Wenn man mit dem Radl losfährt um sich ein bisschen Wind um die Nase wehen zu lassen, duftet die Luft nach Heckenrosen und Weidenholz und man fühlt man sich ein bisschen wie der Typ in der “Jever”-Werbung. Einsame Ecken gibts allerdings nicht mehr viele, selbst in der Nebensaison. Wenn man das akzeptiert, ist Föhr ein schönes Urlaubsziel so wie viele andere an der Nordsee auch.
Noch verhältnismäßig ursprünglich fand ich bei meiner Radrundtour Alkersum, Oldsum und Hedehusum. Auch der Strand hinter Utersum Richtung Goting Kliff war relativ leer und nicht so eine “Rennstrecke” rüstiger wattwandernder Senioren wie in Utersum selbst.
Die Touren zu den Seehundsbänken von Dunsum aus, die es auch schon vor 20 Jahren gab, werden immer noch gemacht und ich habe es noch immer noch nicht geschafft, mal mitzugehen.3,5 Stunden zu Fuß durchs Watt Richtung Sylt sind eine ganz schön anspruchsvolle Strecke und man sollte Gummistiefel dabeihaben und keine kleinen Kinder mitnehmen. Unsere Tour wurde leider wegen stark auflandigen Winds kurzfristig abgesagt. Darum als Tipp: Immer morgens vorher bei dem jeweiligen Wanderführer anrufen und fragen, ob die Tour auch stattfindet.
Föhr, mon amour. Es ist wie mit der Liebsten und der Zahnpastatube. Es bringt Dich auf die Palme, aber im Grunde steht sie nicht zur Diskussion. ;-)

P.S. Ich habe nichts gegen rüstige wattwandernde Senioren.Wenn ich pensioniert bin, werde ich wohl dasselbe tun wie sie…